Montag, 27. März 2017

Chinakracher




Nachdem ich aus fast einem Dutzend Gründen Abschied genommen hatte
von jahrelanger Treue zu Samsung-Geräten, hatte eine wochen- monatelange Internetrecherche nach einem neuen Handy begonnen.

Eine Liste mit "must haves" wurde erstellt.
Eine Liste mit "should haves" wurde erstellt.
Testberichte wurden gewälzt.
Features verschiedener Modelle miteinander verglichen.
Für WOCHEN war hwww.devicespecifications.com/de meine Startseite im Browser.

Es ist manchmal eben KEINE Hilfe, genau zu wissen, was man will.
Und vor Allem, was man nicht will.

In Summe fiel dann die Wahl auf das Xiaomi Mi5s.
Im Prinzip sieht das Handy aus wie ein Androide im Gewand eines großen iPhones.

Von den vielen highlights dieses Top-Androiden waren diese ausschlaggebend für mich:

  • zwei Handys in Einem. Nicht einfach nur zwei SIM-Karteneinschübe wie hundert Andere auch, nein: Zwei komplett getrennte Benutzeroberflächen mit separaten Entsperrcodes.
    Zum Beispiel als gesciherter Eltern-Bereich auf dem Kind-Handy nutzbar.
  • App cloning: Die Möglichkeit, Apps mehrfach auf dem gleichen Handy parallel zu installieren.
    Zum Beispiel 2x Facebook, 2x WhatsApp (auf 2 Nummern) - das kann KEIN
    anderes user interface.
  • Überhaupt scheint mir die MIUI von Xiaomi an vielen Stellen schicker als z.B.
    die TouchWiz bei Samsung.
  • rasend schnelle Reaktionen, schnellerer Prozessor als im Galaxy S7 - bei halbem Preis.
  • beste Handykamera, die ich je benutzt habe. Und vor allem die beste Kamerasoftware,
    die ich je benutzen durfte. Es war eine Freude.

Der Bestellprozess lief absolut perfekt mit dem deutschsprachigen Shop in Shenzen.
Nicht nur vergingen zwsichen Bestellung und Anlieferung nur ganze 9 Tage.
Ich wurde auch TÄGLICH auf dem Laufenden gehalten, was jetzt gerade mit meinem Gerät passierte und wo es sich befinde.

Als es dann angeliefert wurde, staunte ich über eine qualitativ bestmögliche Verpackung.
Mein Galaxy S6 war damals nicht mal halb so gut verpackt worden.

Das erste hands-on stand einem iPhone- oder Galaxy-unboxing in absolut nichts nach.

Es lagen ein Glasschutz bei und eine sehr stabile Klarsicht-bumper-Hülle bei,
außerdem Netzadapter für weltweite Reisen und ein Gutschein für den Shop.






Nervig war, allen Leuten in meinem Umfeld erstmal beizubringen, wie man die Marke AUSSPRICHT (nämlich etwa "Show me").
Daher hieß es hier in und ums Haus herum nur "Chinakracher".

Letztlich aber habe ich das Handy nach kurzer Zeit wieder verkauft.
Zum Einen habe ich eingesehen, dass es nur EINEN Weg gibt, ein wirklich flaches und handliches Smartphone zu haben, das vor Allem weniger als 130 g wiegt:

Man muss ein iPhone kaufen. Leider geht es nicht anders.
Der Unterschied ist auf dem Papier keine 30g, aber man merkt ihn im Alltag.

Abgesehen davon mochte das Smartphone genau EINE Sache nicht, und das war
WhatsAppWEB, also die PC-Anwendung zu WhatsApp.
Das war aber mein Haupteinsatzzweck* daheim.

Ende vom Lied war, ich habe das Gerät samt dem frisch angeschafften Luxus-USB-Kabel weiterverkauft an jemanden, der jetzt einen guten Schnitt mit fast EUR 40,-- Preisvorteil gemacht hat, und habe mir ein refurbished iPhone 6 bei Groupon im Angebot geschossen.

Bis auf die üblichen Apple-Krankheiten bin ich bisher zufrieden.
Aber es war nach 5 Androiden einfach an der Zeit, zu wechseln.
Ich hab's eingesehen.

Dass ICH nochmal im iOS-Hafen andocke.
Wer hätte DAS gedacht.



* Kennen Sie ein zweites Wort im Deutschen,
in dem zwei "z" nacheinander vorkommen?!

Sonntag, 26. März 2017

Geplant: Rührei mit Speck


"Scha-haatz? Bleib ruhig noch liegen, heute mache ICH mal das Frühstück!"

15 min. später:





Samstag, 25. März 2017