Dienstag, 31. Mai 2016

Warcraft Movie


Lange hab ich mich nicht mehr so auf einen Kinostart gefreut!
Und ich hab' sogar jemanden gefunden, der mit mir da rein geht.

Diese Woche noch sitze ich mitzitternd und mit zusammengepressten Lippen im Kinosaal^^.
Leider ist in unseren Breiten eher nicht mit Cosplay-Kinobesuchern zu rechnen.
Da haben es die Südkoreaner schon besser ;-).


Montag, 30. Mai 2016

KcilbkcürnehcoW KW 21


Montag:

Meeting im Job.
Überlege mir nägelkauend, warum die Chefin heute so widerspruchsfrei und 100%ig auf meiner Linie unterwegs ist.
30 Minuten später weiß ich's. Als ich mir von ihr die (dritte) Sonderaufgabe einfange.
Das ist halt das Problem bei den Leuten, die öfters mal gute Ideen haben:
Sie dürfen sie umsetzen.

Esse frustriert in der Tagungspause den Gesamtbestand an Schneckennudeln fürs Team weg (6 Stück) und fahre mit einem Blutzuckerspiegel wie ein Blauwal leicht schlingernd heim.

Dort begrüßt mich die Gattin, die mit dem Kaffee auf mich gewartet hat.
Sie erraten im Leben nicht, was die beim Bäcker für uns zum Kaffee geholt hat.



Dienstag:

Stelle an der Autowaschanlage fest, dass der Felgenreiniger alle ist.
(Noch so ein Ding, von dem ich mir mit Mitte 20
nicht hätte vorstellen können, wofür man DAS braucht im Leben:
Fel-gen-rei-ni-ger.)

Also gut.
'Muss Bessy halt mal ohne blutverschmierte Felgen in die Anlage reinreiten.
Informiere wieder daheim angekommen die Gattin über den Vorfall.
Sie behauptet, da sei noch eine Reserveflasche im Keller.

Überlege, was jetzt schneller geht:
Bei den Chinesen nachbestellen und 3 Wochen lang verschiffen lassen - oder im Kellerchaos die Ruinen vergangener Anschaffungsepochen abtragen, um die Flasche irgendwo zu finden?
Entscheide mich für die Chinesen.


Mittwoch:

Wieder meeting.
Beschließe, mich voll und ganz auf die Sonderaufgabe der Chefin zu fokussieren.
Und dafür das Drittprojekt sausen zu lassen, in dem ich -leider, leider- auf den nächsten vier Skype-Konferenzen nicht dabei sein kann, aus..äh, terminlichen Gründen.
Von der Chefin hab ich noch was, von der Drittproketleitern nicht.
Die sind eh bald im Vorruhestand.

Eigentlich soll ich mit dem Arschlochkollegen zusammen das Ding aufziehen - aber ich hab das so gelegt, dass er gleich bei der ersten Zusammenkunft im Urlaub ist.
Und vorher -leider, leider- nicht dran mitarbeiten kann.
Das sichert
  • dem Projekt die Qualität und
  • MIR die Lorbeeren (ich konnte schon als Kind nicht teilen).

( Wahre Begebenheit als Fünfjähriger:
Vater: "Möchtest Du ein Schwesterchen, Sohnemann?"
ich: "NEIIINN!"
Vater: "Wieso nicht? Du willst doch immer jemand zum Spielen?"
ich : "Aber dann muss ich meine Schokolade mit ihr teilen!!" )


Anschließend reden wir noch über seinen nächsten Dienstwagen.
Er erwägt den Wechsel zu einem Ford Kuga (!).

'Rede ihm gut zu und bestärke ihn in jeder Hinsicht bezüglich dieses hübschen, feinen und zuverlässigen Autos, darüber hinaus günstig und zuverlässig.
(Musste mir selten so auf die Zunge beißen.)

Freue mich schon auf die 4 Jahre, in denen er übellaunig und fluchend zu Tagungen reinkommt.
Verspätet.
Mit dem Taxi.


Donnerstag:

Räume morgens meinen Schreibtisch auf dessen Westseite auf (Ostseite kommt nur in ungeraden Jahren dran) und ziehe unter Tonnen von Papier einen kleinen gelben Zettel aus den Sedimenten erfolgreicher Prokrastinationstätigkeit hervor.

Auf dem steht, ich soll einen Vertriebspartner morgen zurückrufen.
Eine seiner Kundinnen möchte EUR 30.000 anlegen.

Da dieser Vertriebspartner aber bereits vorletztes Jahr verstarb, gehe ich von einer zwischenzeitlich anderweitigen Erledigung aus und freue mich über ein "minus eins" auf der to-do-Liste.


Freitag:

Fahre morgens Pedro und family zum Flughafen für ihren Urlaub.
Erstaunlich, dass er nahezu pünktlich abfahrbereit ist. Sicher das Alter.

An den 5-Minuten-Halteplätzen am Terminal 1 komme ich neben 3 Frauen auf dem Gehweg zum Stehen. Könnte schon vor dem Aussteigen wetten, dass die drei Richtung Malle abfliegen.

Laufe ums Auto rum um die Koffer auszuladen, da fängt ausgerechnet die Hübscheste und
Schlankeste von den Dreien (glattlangblond, pinke Sneakers, Dreivierteljeans, Prada-Sonnenbrille) an mit erhobener Faust zu gröhlen: "Scheiß Drauf - Malle ist nur einmal im Jahr - Ole Ole und Schalalalalaa".


Mist. Wieder mal Recht gehabt.
Da kann man ihrer Urlaubsbekanntschaft echt nur die Daumen drücken, dass er verhütet.


Samstag:

Sehe irgendwo im TV eine Werbung mit
  • Mila Kunis
  • die für Jim Beam MIT APFELGESCHMACK Werbung macht.

Und jetzt weiß ich auch nicht.
Ob ich lachen oder weinen soll.


Sonntag:

Pflichtbesuch bei der Schwiegermutter. Boah ey.
Nehme mit der Gattin diesmal die Autobahnstrecke.
Damit's länger dauert bis wir da sind.


Auf halber Strecke muss Gattin das, was Mädchen immer unterwegs auf halber Strecke müssen und wir nehmen den nächsten Rastplatz.

Stehe wartend neben meinem Auto und gucke mich so um.
Und denke mir:
"Locker bleiben, alter Junge. Da hat jemand heute einen NOCH beschisseneren Tag als DU!"






Sonntag, 29. Mai 2016

Gegrillter Kräuter-Feta


Noch so ein Ding aus der Reihe "schnelle Grillbeilagen" für die Frau.

Männer  brauchen ja nur Fleisch und Bier.
Wirklich.
Alle.
Zumindest alle Heterosexuellen.

Sie brauchen ein kleines Alupfännchen, Olivenöl, Feta, Kräuter und das war's.
(Wenn Sie wollen, noch Zwiebeln, Tomaten und Schinkenreste.)
Fertig.

Bisschen Öl, Salz, Grillgewürz, Chili unten rein.
Den Rest darüber bröseln.




Ruhig länger auf dem Feuer lassen, da passiert nix.


Samstag, 28. Mai 2016

gefüllte Grillpilze


Was kann MANN nicht alles tun, wenn das Weib vormittags außer Haus ist!

Beispielsweise könnten Sie den Keller endlich mal aufräumen.
Guter Einfall.
Das wollten Sie ja schon machen, als Schröder noch Kanzler war.

Aber heyyyy, geht ja gar nicht - es ist FEIERTAG, da darf man als guter Ex-Katholik keinen Krach machen. Und außerdem ist 2016 ein Schaltjahr.
In Schaltjahren dürfen Garagen und Keller nicht aufgeräumt werden.
So ein Pech.
Na, egal.
Gibt halt so Jahre.

Was noch?
Ahhh, Sie könnten der großartigen Mia Khalifa bei der Arbeit zugucken.
Ok.... dann ist aber anschließend noch 'ne Menge Vormittag übrig.
Ich weiß ja nicht, wie lange SIE so brauchen.
Dann könnten Sie eine Runde an der Konsole (oder am PC) zocken.

Aber immer DANN, wenn SIE Zeit hätten, genau DANN zieht sich das Dre*%xGame den 920-MB-update-patch, ohne den das Spiel nicht startet, Sie Glückspilz.

Anschließend zerballert Ihnen das gegnerische Team 12x in Folge Ihre Panzer, weil das eigene (maschinell ausgeloste) Team zuverlässig die Verteidigungsintelligenz eines Nashorns aufweist.

Und dann geben Sie's dran.
Lohnt heute nicht.
Siehe Garage.

Seufzend entsinnen Sie sich des Einkaufskorbes der Gattin gestern.
Da war Grillgut drin. Und Salat. Für heute.
Den sollte man putzen.
Und die Grillsachen vorbereiten.

Kurz überlegen Sie, ob die eigenen Teams vielleicht nicht doch ganz sooo schlecht waren vorhin, aber dann raffen Sie sich auf und gehen da hin, wo Sie als Ehemann Mitte Vierzig gefälligst ihren Arsch am Feiertag hin zu bewegen haben: IN DIE KÜCHE.

Fleisch und Salat sind schnell vorbereitet - aber hmm, nur Fleisch und Salat?
Gegrilltes Brot? Will die Frau nicht ("ich probier mal 'n bisschen Atkins!").

Und so entstanden meine gefüllten Grillpilze.
Aus der Abteilung: "Frauen ins Bett grillen - Grundkurs A."

Deren Prinzip ist in einem Satz erklärt - Sie nehmen große Champignons, höhlen sie aus und befüllen sie mit allem, was in der Küche grad so da ist oder übrig blieb vom Zubereiten anderer Speisen.

Der Reihe nach?

1. Schritt:
Pilze aushöhlen. Braucht etwas Übung, damit sie nicht seitlich einreißen.
Ideal dafür: Espressolöffel.




2. Schritt:
Pause.
Küchenlektüre reinziehen.
Ideal für Küchenabfälle (da thematisch heimatnah): Kontaktanzeigen.
Heute im Programm: Mitfünfziger auf Partnersuche im Teeniestyle.
Großartig.



3. Schritt:
Kräuter zupfen. Ich nehm', was grad da ist.
Heute: Basilikum (vom Monster), Currykraut und  Rosmarin.



4. Schritt:
Auf den Boden der Pilze ordentlich Salz und Pfeffer.
Dann mit kleingeschnittenen Tomaten, Käsestückchen und Kräutern ZUR HÄLFTE befüllen.



5. Schritt:
Schauen Sie in Ihren Kühlschrank, was noch so an offenen Packungen da ist.
Schinkenwürfelreste? Bestens geeignet!
Gefüllte Paprika? Kleinschneiden und rein damit.


6. Schritt:
Zum finish oben drauf nochmal Käsereste und ein kleines Stückchen Butter (perfekt wäre selbstgemachte Kräuterbutter, die war bei mir aber grad aus).
Und damit der Sex abends abgesichert wird, noch ein Mini-Deko-Blättchen vom Basilikum.
Das kennen Frauen aus der Sheba-Werbung, das mögen sie.



7. Schritt:
Auf den Grill damit - erst an die Seite zum langsam warm werden, zum Schluss ein paar Minuten über die direkte Hitze.



Ich kann Sie beruhigen:
Auch wenn die Pilze auf dem Feuer sehr bald so aussehen - sie explodieren nicht^^.






Und wer sich jetzt gefragt hat, was da noch für ein rundes Alu-Töpfchen mit auf dem Grill steht:
DAS gibt's MORGEN nachzulesen :-).

Freitag, 27. Mai 2016

Nudelsalat

Noch auf Ideensuche, was man
am Wochenende zum Grillen dazu essen könnte?

Willkommen, Ihre Suche findet hier ein Ende.
****

Ein Gericht, das ich IMMER essen konnte und IMMER werde essen können?
Für den Rest meines Lebens?

Nudelsalat!

Normalerweise mache ich ihn "rheinländisch light", auf jeden Fall also mit Miracle Whip (und ich hab immer noch nicht begriffen, wieso das Zeug übersetzt "Zauberpeitsche" bedeutet ?!).

Vermutlich mache ich den auch ganz brauchbar - ein Indiz dafür könnte nämlich sein, dass wannimmer ich beim Essen erwähne, ich könnte mal wieder Nudelsalat machen, die Gattin gegenüber feuchte Augen (zumindest) bekommt.

Und wenn ich dann aber beiläufig einflechte, dass ich doch vielleicht mal eine andere Rezeptur ausprobieren könnte...wandeln sich diese freudigen Rehaugen in die eiskalten Glasbausteine einer Serienmörderin und man kann das Knacken in ihren Fingern hören, wenn sich diese fester um ihr Abendbrotmesser klammern...und hin und wieder knurrt es dann aus ihr heraus:  "Ver-bo-ten!"

Also muss ich mit neuen Rezepturen immer warten, bis sie mal eine Nacht außer Haus ist.
Was gestern der Fall war.

Neugierig gemacht hat mich dieses Rezept, was ich auf dem STERN entdeckt (und unverändert zubereitet) habe.


Deren Koch-und Grill-Ecken kann ich übrigens wirklich empfehlen,
sieht man mal von dem zunehmend selbstverliebten und oberlehrerhaften
Bert Gamerschlag ab, der dort oft zu sehen ist.

Ich mag nämlich so gut wie nie getrocknete Tomaten, wenn sie gekauft sind - hier wurden sie aber am Vorabend selbst hergestellt, das fand ich reizvoll. 'Ist zwar 'ne frickelige Arbeit für "nur Nudelsalat", aber geschmacklich hat sich's gelohnt.

Fand die Gattin.
Und die liegt ja auch sonst immer richtig.^^






Donnerstag, 26. Mai 2016

a letter to Ewan Dobson


Dear Mr. Dobson,

first thing I want to say is how deeply your guitar style and your fine music keeps inspiring and astonishing me. Since I first heard Manuel Barrueco I cannot recall an acoustic guitar artist that has been that much satisfying my ears until you came along.

It should not surprise you to hear I first stumbled upon one of your music videos wearing that rice farmer's hat^^ (of course it was "TIME 2", your posssibly most spread work).

Even when I lost track to your play for a few years, that rice farmer's hat turned out to be a well working google search term when you came back to my mind.
And this time, I would not let myself go away without proper appreciation of at least a few of your albums.


Due to an old yet bad habit, I chose the way of downloading three or four of your albums the 90's kids way - which to make a long story short means you did not receive a single nickel for your fine work
(oh, and you could drop a small hint at the Candyrat records people that their artists' pages were not completely safe in terms of downloading complete albums unintentionally for free...).


Your recently postet FB content about being financially unable to put your double guitars work to stage due to the costs stuck in my mind and guilty conscience dug its way to the surface, so here I go, making amends.

I tried to figure out what an artist's remuneration these days would possibly be. 

All of the websites I consulted named ridicoulos low values, the highest I found was about € 2,60 (equalling C$ 3,80) - that goes for an entire album!

So I doubled the C$ ~10 I owe you and donated 20 CAD using the PayPal link on your website the other day. Sorry it took a bit time to get honest with you.

Keep playing your music and keep enjoying us all with your work.
Oh, and there's one more thing: Please (pls!) grab a friend of yours (or put a public call on FB) and get your website redesigend - it is I'm said to say a pain in the ass to look at and causes instant eye cancer^^)


Sincerely your fan, definitely waiting for you to get on stage in Germany,

Rain Z.


Mittwoch, 25. Mai 2016

König von Deutschland (part I)





Basierend auf dem offenkundigen Versagen der vormals demokratischen Regierungen
und der zu gleichen Teilen von Mangel an Sachverstand, Lobbyismus und Korruption
geprägten politischen Entscheidungen der gewählten Parteien und Amtsträger
erkläre ich hiermit die bestehende Regierung für abgesetzt und
löse den deutschen Bundestag mit Wirkung zum 31.12.2016 auf.
Der Bundespräsident verantwortet den geordneten Übergang zur neuen Ordnung.
 
Die Befehlsgewalt für die Exekutive der inneren und äußeren Sicherheit Deutschlands
geht mit sofortiger Wirkung auf mich über.

Bis auf Weiteres und bis zur Amtseinsetzung neuer gewählter Volksvertreter
führe ich den Titel KÖNIG VON DEUTSCHLAND.

Nachfolgend gebe ich die mit sofern nicht anders angegeben sofortiger Wirkung
inkraft tretenden ersten 10 Erlasse bekannt, die mit ihrer Verkündung Gesetzeskraft erhalten.
Weitere Erlasse sind in Arbeit und werden fristgerecht verkündet.


1.
Personen, die ein wichtiges politisches Amt ausüben, haften für während und nach der Amtszeit festgestellte Verstöße gegen die Amtsgrundsätze dem Wohle des Volkes zu dienen und Abstimmungen anders als dem persönlichen Gewissen unterworfen zu sein mit Ihrem gesamten Vermögen.
Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird für diesen Personenkreis ab sofort ausgeschlossen, solange unbefriedigte Ansprüche der öffentlichen Hand bestehen.

2.
Sämtliche neben der politischen Arbeit ausgeübten und angetragenen Nebentätigkeiten sind anzuzeigen und monatlich im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

3.
Das faktische Ausüben eines Fraktionszwanges im Vorfeld von parlamentarischen Abstimmungen wird unter Strafe gestellt, das Nähere regelt das in Kürze zu verabschiedende Gesetz zur freiheitlichen Entscheidungsfindung gewählter Volksvertreter.

4.
Sämtliche Zutrittstausweise zum deutschen Bundestag mit Ausnahme jener für die gewählten Abgeordneten werden mit sofortiger Wirkung ungültig und sind einzuziehen.

5.
Die politische Einflussnahme durch nicht politisch gewählte und nicht politisch agierende Interessengruppen wird mit sofortiger Wirkung als Straftat eingestuft.
Einzelheiten regelt das in Kürze zu verabschiedende Gesetz zur Bekämpfung von Lobbyismus und interessengruppengesteuerter Einflussnahme.

6.
Das Amt des Bundespräsidenten wird um den Aufgabenbereich strukturelle Reformierungsorganisation erweitert.
Er beauftragt umgehend ein Gremium mit der Bildung und Besetzung  eines geeigenten Expertenkreises, der vollumfänglich die Effekte eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland ermittelt unter Einbeziehung aller dabei entstehenden und entfallenden Kosten, aller Auswirkungen auf das inländische Sozialgefüge und die Beschäftigungsstruktur des Landes.

7.
Die Prämissen innerdeutscher Politik werden hiermit festgesetzt auf die zentralen Ressourcen des Landes sowie die Aufrechterhaltung und den Ausbau der hierzu benötigten Infrastruktur, diese sind:
  • Kinderbetreuung und Bildung
  • innere und äußere Sicherheit
  • Gesundheitswesen
  • Beschäftigung

    aa) die Landeshoheiten in den Bereichen Kultus und innere Sicherheit werden aufgelöst und auf den Bund zurück übertragen.
Das entsprechende Hoheitenüberleitungsgesetz folgt in Kürze.

    bb) Die bisherigen bundeslandspezifischen Systeme in den Bereichen Schule, Polizei, Grenzschutz sind zu vereinheitlichen.
Die Stadtstaatenautonomien entfallen, die Anzahl der Bundesländer beträgt zukünftig 8.
Die Umsetzung erfolgt spätestens zum 01.01.2019.

    cc) Die vom Bundespräsidenten zu diesem Zweck einzusetzende Kommission für strukturelle Reformierung ermittelt den benötigten Kräfteansatz in den Bereichen Polizei, Lehrkräfte, Pflegepersonal vollständig und umfänglich neu mit dem Ziel, eine festzulegende Standardaufgabenerfüllung jederzeit zu gewährleisten.
Die Mittel für den zu erwartenden umfangreichen personellen Ausbau in den Bereichen innere Sicherheit, Kinderbetreuung, Schulwesen und Pflege stellt der Bund aus Steuermitteln bereit.

8.
Die Mindestreserve der deutschen Rentenversicherung ist von derzeit knapp zwei Monaten mittelfristig auf eine zweijährige Reserve zu erhöhen. Das Nähere regelt das in Kürze in Kraft tretende Rentenversicherungsmindestreservegesetz.

9.
Das steuerfreie Jahreseinkommen für natürliche Personen wird mit Beginn des nächsten Steuerjahres auf den Wert des halben Äquivalenzeinkommens gemäß Neuer OECD-Skala angehoben.
Die Progressionstabellen beginnen künftig bei einer Einkommenbesteuerung von 1% und enden mit Anhebung des Spitzensteuersatzes bis auf 49% in linearem Verlauf.
Der Spitzensteuersatz (Progressionsmaximum) wird erhoben für Einkommen ab dem 6-fachen Wert des jeweiligen jährlichen Äquivalenzeinkommens.

10.
Die Beitragsbemessungsgrenze entfällt.
Für die Erhebung der ab Jahreswechsel bundeseinheitlichen Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen wird ein degressiv skalierendes Umlagesystem ohne betragsmäßige Obergrenze einkunftsartübergreifend eingeführt.



 ***Fortsetzung folgt***

Dienstag, 24. Mai 2016

"But I do miss the old days"


Heute ist es soweit - es kann losgehen.

Und vertrauen Sie mir: 8 min Video, die sich lohnen ;-).


Montag, 23. Mai 2016

Schau mir in die Augen, Kleiner


45 Sekunden.
NUR auf die Augen gucken.

Machbar?
Also ICH fand's schwierig.


Samstag, 21. Mai 2016

Basilikummonster


Das Problem mit dem Kaffee morgens ist, dass hierzu die Kaffeemaschine eingeschaltet werden muss.
Was diejenigen unter Ihnen, die DAS jetzt überrascht, schlagartig zur Minderheit macht.

Unser Kaffeemonster allerdings ist -aus Beweggründen, die einzig und allein die Gattin zu vertreten hat- italienischer Provenienz mit niederländischer Mutter, die von sich schreibt, sie sei führender Anbieter im Bereich der Gesundheitsvorsorge.
Eingedenkt der unzähligen Wundmale, die ich mir
an dem Teil schon zugefügt habe, wenig glaubwürdig.

Seine italienischen Designer hatten beim Entwerfen jenes von außen erst mal recht hübschen Vollautomaten offenbar unbotmäßig dem Alkohol sowie der genussvollen Begleitung leicht bekleideter weiblicher Hostessen zugesprochen.

Anders ist der in weiten Teilen praxisferne und von denkenden Hirnmassen weit entfernte Aufbau dieser Maschine nicht zu begründen (und Männer MÜSSEN es gewesen sein, keine Frau käme -in noch so schlimmen, zykleninduzierten Phasen eingeschränkter Urteilskraft- auf ein DERMAßEN bescheuertes Design).

Nämlich unter Anderem, dass der Einschaltknopf AUF DER RÜCKSEITE der Maschine angebracht ist.
Ganz unten und ganz hinten.

Ich darf sagen, dass schon im halbkomatösen Zwischenweltszustand der ersten 30 min morgens nach dem Weckerklingeln diesen Knopf tastend zu finden ähnliche Komplexität aufweist wie die Lokalisierung des weiblichen G-Punktes (zumindest zu Zeiten, wo mir das nicht egal war).

Was aber das Finden und Erreichen dieses Einschaltknopfes endgültig zur Herkulesaufgabe macht,
ist der seit zwei Tagen neben der Kaffeemaschine stehende Mammutbaum.

Es ist eigentlich kein Baum.
Mehr so eine Hecke.
Ok, es ist eigentlich ein Stock.
Ein Basilikumstock.

Diese Beschreibung tut dem königlichen Gewächs aber zutiefst Unrecht - es ist die MUTTER aller Basilikumstöcke, ein Monstrum! Nie ward ein solch riesiges Exemplar je in der Wissenschaft beschrieben!

Wie könnte ich jenen Tag vergessen als er angeliefert wurde!

Freudestrahlender Augen hatte die Gattin feenfüßig durch die Tür schwebend den Flur kaum berührt ob der zutiefst innerlich empfundenen schwäbischen Freude, zum Sonderangebotspreis von EUR 1,99 einen Basilikummammutbaum erstanden zu haben, gefolgt von zwei hünenhaften ukrainischen Gewichthebern, die hochroten quadratischen Kopfes gemeinsam den Basili-sken durch die Tür wuchteten, dabei mit den Umfängen ihrer breiten Armstämme diesen kaum umfassend.

Schwitzend hatten Sie die letzten Kräfte athletischen Trainings auferbietend das Monstrum in der Küche direkt neben der Kaffeemaschine abgeladen, schwankend mit einer wenig freundlich klingenden Abschiedsgrußformel das Haus verlassen und ich sah durchs Küchenfenster, wie einer von ihnen sich im offen stehenden Lieferwagen erstmal den linken Arm hochkrempelte und mit seiner Rechten eine gut gefüllte Spritze zur Stärkung in die Vene drückte.

Schlagartig war es finster geworden in der Küche.
Das üppige Zweigwerk des Basilikumbaumes versperrte dem Sonnenlicht den Einfall, kinderhandgroße Blätter an fingerdicken Stengeln ragten bis kurz unter die Zimmerdecke, dabei den süßen Duft italienischer Vorspeisenteller im Ristorante draußen an der Strandpromenade von Rimini verströmend.
Generationen von Nachmietern würden hier in der Küche noch erfolgreich zur Ernte schreiten können.

Als der Lieferwagen der Oberkrainer Ukrainer in Schlangenlinien den Hof verlassen hatte, war mir nach einem Espresso.
Nur: Da, wo immer mein Arm nach dem Einschaltknopf tastete, stand jetzt die Basilikumbundeslade. Mächtig.
Schwer.
Unverrückbar.

Zudem konnte sich ja alles mögliche an Fauna-Beigaben in dem Zweigwerk verbergen.
Schlangen womöglich.
Vogelspinnen.
Lachen Sie nicht! Wissen SIE mit Gewissheit, was in so einem Lippenblütler alles wohnt ?!

Auch der Versuch, das Monstrum irgendwie LEICHTER und damit verschiebbar zu machen durch massenhaftes Ernten und anschließenden Verzehr von Basilikum scheiterte (boah, bis ich erst mal die Kettensäge unter dem ganzen Garagengerümpel gefunden hatte!).

Aktueller Stand des innerehelichen Agreements ist dieser:

Die Gattin ist nun diejenige, die morgens vor der Dusche die Kaffeemaschine einschaltet, und ICH bin derjenige, der während ihrer häufigen Abwesenheiten das Gießen des Basilisken übernimmt.

Das werde ich.
Und WIE ich das werde.

Meine Güte, wie ich den gießen werde.

Freitag, 20. Mai 2016

Screenshot friday KW 20


Eine alte und vormals liebgewonnene Tradition wird hiermit wieder eingeführt:
Der SCREENSHOT FRIDAY.

Ursprünglich hatte ich ihn mal als Gegenentwurf zum in der Blogosphäre weit verbreiteten "Freitagsfüller" ins Programm genommen. Den ich....strunzlangweilig finde^^.

Wenn hier also freitags nichts thematisch Bedeutenderes anliegt (mutmaßlich also immer),
muss der Fotospeicher meines Handys herhalten und die Ordner "Screenshots" und "Kamera"
werden um eine kleine Spende gebeten.

Und wie früher schon darf die Rubrik auch gerne
SCREENS HOT FRIDAY gelesen werden.







Donnerstag, 19. Mai 2016

door closed


Ereignisreiche 12 Monate waren das jetzt bei uns im Job.

Mein Vorgesetzter: Nicht mehr da.
Dessen Vorgesetzter: Nicht mehr da.
Dessen Vorgesetzter: Nicht mehr da.
Dessen Vorgesetzter = Deutschlandchef: Nicht mehr da.

Von oben wieder die Treppe runter gezählt, hab ich jetzt in 15 Jahren den fünten CEO, den dritten Vorstand, den sechsten Chef der Ausschließlichkeitsorganisation und als direkten Chef den Fünften.
Zumindest mit der zuletzt benannten Neuerung hab ich -wie es
bisher den Anschein hat- wirklich Glück gehabt.

Was meinen eigentlichen Job betrifft, bewahrheitet sich so langsam, was ich vor zwei Jahren schon mal unter dem label "Die goldenen Jahre sind vorbei" (aber in zum Glück anderem Zusammenhang) notierte: Langsam wird's hier ungemütlicher.

Da, wo bis 2013 noch drei Leute die Betreuung und Beratungen machten, ist jetzt noch einer übrig
(das bin ich), die anderen sind eingespart worden oder in andere Funktionen überführt worden.

Ab etwa 2017/2018 fällt nochmal ein Kollege weg, auf den das bisher Gesagte ebenfalls zutraf.
Das bedeutet dann, dass ich SEINE 1-Mann-statt-bisher-3-Stelle MITübernehme:

Ich mache dann also einen Job, für dessen Gesamtumfang bis 2013 noch FÜNF Leute da waren.

Da fragt man sich natürlich schon, ob man das WILL.

Zumal ich festgestellt habe, dass ich einer der geringstbezahlten Leute bei uns bin
(ok, selber Schuld - in meiner Branche heißt es "Klöppeln gehört zum Handwerk"
und meint damit "Tue Gutes und rede viel darüber").

Und aus diesem Grund war ich vor nicht allzulanger Zeit heimlich in unserer Hauptverwaltung noch nach Seminarschluss, um mich mit dem Vorgesetzten einer anderen Einheit zu treffen.
Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich nämlich das Ausscheiden einer seiner Mitarbeiter ab - und er würde bald schon auf der Suche nach einem Ersatz sein.

Um es kurz zu machen: Für die zu besetzende Position hätte er sträflich leichtsinnig gehandelt, wenn er mich nicht in die engere Wahl einbezogen hätte. Die dort benötigten Spezifika sind rar gesät, ich hätte sie nahezu alle vollständig mitgebracht.
Und: Ich war ja auf dem Weg in die Unzufriedenheit in meinem alten Job.

Aber wie das Leben manchmal so spielt, kamen nahezu zeitgleich zwei Ereignisse zusammen - das Eine betraf mich, denn ich begann festzustellen, dass mir auch im veränderten alten Job immer noch einige meiner alten und liebgewonnenen Freiheiten belassen werden (liegt auch am Stil des neuen Chefs. Bisher.). Und im alten Job hätte ich nur 20% der Autofahrstrecken abzuleisten wie im neuen Job.

Und das Andere war: Diese neue Stelle - wird nun gar nicht erst frei.

Der alte Besitzer der Stelle hat sich rechtlich offenbar gut beraten lassen.
Und unser Unternehmen scheut eine gerichtliche Auseinandersetzung.
Der Betriebsrat stellt sich ebenfalls mit ausgestreckten Armen vor den Mann.
Hoffentlich machen die das bei MIR irgendwann auch mal,
wenn meine Zeit gekommen ist ;-)

Heißt: Der wird weiterbezahlt, egal ob er auf dieser Stelle ist oder nicht.
Und vor DIESE Wahl gestellt, sagt natürlich ein jeder Vorgesetzte:
"Ok, wenn er bezahlt werden muss und ich ihn nicht woanders unterbringen kann, muss ich ihn auch bei mir einsetzen, irgendwie."

Und so schloss sich die Tür wieder, die erst vor Kurzem einen Spalt aufgegangen war.

Wer weiß, wofür es gut war.
Es gibt intern die unausgesprochene Regel, dass wer mal zwanzig Jahre dabei war, unrasiert bleibt, wenn es mal wieder um Umstrukturierungen geht - das wär in wenigen Jahren der Fall bei mir.
Außerdem bin ich einer der Jüngsten, bald schon geht um mich herum der große Vorruhestandstsunami los.

Zwar wollte ich hier von der Stelle eigentlich auch jetzt gerade nicht weg.
Aber mit dem Schließen dieser Tür könnte schon aus Altersgründen eine der letzten
oder gar DIE letzte Chance vergangen sein, nochmal irgendwohin zu wechseln.
Ab Mitte vierzig wird's ja überall schwierig.

Wir werden sehen.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Umfrage


Wenn Sie heute zwischendrin mal knapp 5 Minuten Zeit hätten, würde ich Sie bitten,
jemandem in Hamburg bei seiner Bachelor-Arbeit zu helfen, in dem sie an einer kleinen Befragung teilnehmen.

Danke :-).

Dienstag, 17. Mai 2016

about:depression


An die Worte des zweiten Arztes, mit dem ich je über meine Depressionen sprach, kann ich mich erinnern, als wäre es gestern gewesen:

Er fragte: "Seit wann haben Sie diese Zustände?"
Ich schaute kurz zur Seite und antwortete dann "17 Jahre".

Und sofort erwiderte er
"Ja ok, DANN werden Sie's OHNE medikamentöse Begleitung auf KEINEN Fall schaffen."

Ohnehin war -wie er andeutete- eher ein Verfechter der These, dass Depressionen nicht selten eher eine chemische Fehlsteuerung im Gehirn seien denn ein nur mit Worten und Gesprächen behandelbarer Befund.

Vermutlich rührt das daher, dass noch so viel Erkenntnis und Bewusstwerden nichts helfen, wenn die eigene Gehirnchemie den Menschen permanent mit dem Rücken an die Wand drückt.

Übrigens hätten viele seiner eigenen Patienten (ich war nur der, der unbehandelt immer das Rezept abholen kam) nach Einnahme von Antidepressiva sich ihm gegenüber anvertraut, sie wüssten jetzt gar nicht mehr, worüber sie noch groß mit einem Gesprächstherapeuten reden sollten:

Das, was sie so sehr im Leben belastet hätte (nämlich dieses permanent wiederkehrende schwarze Loch, über das man im Spagat schwebt, um nicht hinein zu fallen), sei nach Medikamentengabe verschwunden. Und darum sei es ja gegangen.

Ich kann diesem Ansatz viel abgewinnen.
Richtig ist, was hilft (natürlich müssen die Nebenwirkungen immer mit dem Nutzen abgewogen werden).
Außerdem  stehe ich rein gesprächstherapeutischen Ansätzen sehr skeptisch gegenüber:
Vom Reden allein wird die Seele nicht heil, genausowenig wie die Sau nur vom Wiegen fett wird.

Manchmal sind es die Medikamente, die erreichen, dass über eine Sache endlich mal schmerzfrei und in seelischer Ruhe nachgedacht werden kann.

Alle Ansätze außerhalb der Medikamentation gehen ausnahmslos in die gleiche Richtung:
Irgendwie zurechtkommen mit dem nicht mehr Änderbaren.
Irgendwie verarbeiten dessen, was nicht zurückgedreht werden kann.

Kurz zusammengefasst: Lernen, mit der Bombe zu leben.
Das finde ich -offen gesagt- ein bisschen sehr dünnes Eis.

Zusammen mit dem Absetzen der Medikamente begann meine Gesprächstherapie.
Im Nachhinein empfand ich sie als positiv (wenngleich der Standardreflex in den meisten Therapeuten ("es liegt IMMER in der Kindheit begründet!") mir zu simpel ist und mir auch auf den Sack geht).

Die Medikamente fand ICH effektiver.

Neulich war wieder so ein Anfall, der mich sehr tief hinabzog.
Aber: Ich konnte auf Medikamente verzichten.

Auch wende ich keine der "Techniken" an, die mir in der Gesprächstherapie empfohlen worden sind für solche Momente.
Begründung: Ich finde sie schlichtweg albern.

Lieber verlasse ich mich auf das, worauf ich mich immer verlassen kann - dass das von allein irgendwann wieder weg geht und ich einfach nur still dasitze und mich selbst in der Zeit beobachte.

Wirklich den Baseballschläger vor den Kopf aber bekam ich, als ich diesen Stern-Artikel las - dort war ganz, ganz genau in nur zwei, drei Sätzen das Gefühl beschrieben, was ich IMMER SCHON hatte, nicht erst seit 17 Jahren, nein.
IMMER SCHON.

Da wurde mir nochmal klar, dass ich nicht die Wahrheit gesagt hatte mit den "17 Jahren".
Ich hatte mich einfach vertan.

Er war immer schon da.
Seit ich denken kann.
Es ist ein Teil von mir.



Sonntag, 15. Mai 2016

family time


Mit Familie -so leid es mir tut- kann ich nichts anfangen. Wirklich nicht.
Es ist..."ok", wenn sie da sind.
Aber ich lächle auch jedesmal, wenn sie wieder vom Hof fahren.

Familie hab ich nie gekannt als Kind.
Bis ich verstanden hatte, was z.B. eine "TANTE" ist, war ich glaube ich über 20 oder so.

Vielleicht war es dieses Umfeld, in dem groß zu werden ich mir nicht ausgesucht hatte,
welches ziemlich früh solche Dinge wie einen eigenen Kinderwunsch in mir (erfolgreich) verödete.
Vielleicht hab ich aber auch lediglich nur nie die richtige Partnerin DAFÜR gehabt?

Gemessen daran bin ich heute ziemlich viel in family affairs eingebunden - angeheiratetermaßen.
Zu den Familien meiner vorherigen Partnerinnen hatte ich so gut wie immer ein sehr gutes und recht inniges Verhältnis.
Aber es ist...nun ja, eine ziemlich resettende Erfahrung, wenn pünktlich zum Ende einer solchen  Beziehung dann im Handumdrehen auch die angeliebte Ersatzfamilie wieder weg war.

Heute bin ich angeheirateter Onkel - und es gibt sogar Momente, in denen ich das genießen kann.
Kinderlachen ist -da gebe ich allen Elternaussagen Recht- so ungefähr das Befriedigendste, was man als Erwachsener genießen kann.

Nichtsdestotrotz bin ich nach wenigen Stunden immer wieder froh, wenn ich mich von allen Familienangehörigen -ob groß oder klein- wieder zurückziehen kann.
Und dann wieder ein paar Wochen (bestenfalls Monate) Pause von ihnen habe.

Dieses Wochenende jetzt war so ein family-freies Wochenende gewesen.
Zumindest in meiner Planung.
Aber die Nichte hatte seit Wochen rumgequengelt, dass sie mal wieder bei uns übernachten will, bis ich zähneknirschend einwilligte - eine Nacht, nur eine.

Kaum war sie da, kam sie mit Rehaugen angetrippelt und fragte fest an ihre Barbiepuppe geklammert, ob sie auch ZWEI NÄCHTE dableiben darf - mit im Hintergrund selig lächelnder Schwiegermutter und meiner Frau.
Also war ich WIEDER über den Tisch gezogen worden - wie sollte ich DA "nein" sagen?
(Ich weiß eigentlich, dass es NICHT so ist,
aber das ist der Eindruck, der in mir immer verbleibt.)

Jetzt gibt's aber etwas, darin bin ich gut. Richtig gut.
Und das ist: Mit gegebenen Situationen zurecht kommen. Mich arrangieren.
Keine Kindheit war diesbezüglich eine bessere Schule als meine.

Also spielte ich mit der Kleinen, kitzelte sie wunschgemäß durch, half ihr, unser Windlicht auf dem Fensterbrett mit Kunstkerze drin zu einem neuen Wohnhaus für ihre Quietscheenten umzubauen und gab abends in der Besenwirtschaft auf ihre Meerjungfrau acht, nach dem ich ihr Schnitzel in mundgerechte Häppchen geschnitten hatte.

Denn wissen Sie, es gibt noch weitaus Schlimmeres, als mal die Zähne zusammenzubeißen und mit Dingen, auf die man wahrlich keinen Bock hat, einem Kund ein paar schöne Stunden zu ermöglichen.

Und das ist: Es zu unterlassen.
Und dabei selbst ganz genau zu wissen, wie sich das Kind dann fühlt.






Samstag, 14. Mai 2016

not a Belieber


Habe gestern den halben Nachmittag damit verbracht, im Internet Katzenbilder und
diverse andere memes anzuschauen.
Unter Anderem einen sehr schmeichelhaften post eines weiblichen (ach) Justin Bieber-Fans über ebendiesen.

Ergebnis:
Wachte heute morgen auf und das Erste, woran ich denke, war JUSTIN BIEBER.
Boah, nee.

Schnell wieder umgedreht, Augen zu, weitergeschlafen.
Wachte nach 45 min erneut auf - und das Erste, woran ich denke, IST JUSTIN BIEBER.

Habe mich selten so wenig über meine Morgenlatte freuen können wie heute.

Freitag, 13. Mai 2016

around the Charleston world


Beinahe hätte ich heute den "Können Sie als Mann einer Kate Upton im Bikini
45 Sekunden lang IN DIE AUGEN schauen?"-contest gepostet.

Aber das hier war noch geiler^^.
Und so muss die hübsche Frau halt noch 'n paar Tage warten.

Ab Position 01:18 min wird's echt unglaublich.

Mittwoch, 11. Mai 2016

KcilbkcürnehcoW KW 18



*vielleicht sollte ich vorweg schicken,
dass das eine URLAUBSwoche war.
Falls Sie sich über die ausbleibenden Titten-Beobachtungen
an meiner Arbeitsstätte wundern*


Montag:

Erster Urlaubstag und gleich mal geiles Wetter.
Und der Tag beginnt morgens schon vielversprechend, da die Gattin unter der Dusche

                        a) sich rasiert
                        b) dabei singt

, eine für den weiteren Verlauf des Tages verheißungsvolle Kombination.

Stelle sogleich die Früshtückseier auf den Herd (sogenannter preload) und backe frische Brezeln auf, um die aufgeräumte Grundstimmung der Gattin durch ein kräftiges Frühstück zu fundamentieren.
Verbringe den Rest des Tages auf der sonnigen Terasse im Liegestuhl, um ausreichend Kraft zu sammeln für die abendlichen Aktivitäten im Rahmen der Ehepflege.
Der Abend verläuft denn auch entsprechend romantisch, ausdauernd und kräftzehrend.


Dienstag:

Zimtblondine funkt mich per WhatsApp an und gibt mir das Literaturverzeichnis durch, welches sie für ihre Badge-Lord-Arbeit zu verwenden und an ihren Professor vorab zuzumailen gedenkt.
Ob sie das so lassen kann.

Sie wirkt ein bisschen nervös, weil sie damit bis zur letzten Minute der Abgabe dieser Literaturliste gewartet gewartet hat und das Ding jetzt im Prinzip SOFORT an den Prof raus muss, zumal sie ja ab morgen für 2 Wochen im Urlaub ist.

Sehe mir das Literaturverzeichnis an, schlage die flache Hand an die Stirn, gucke auf die Uhr und stelle fest, dass da bei Lichte betrachtet jetzt gar keine Änderungen mehr möglich sind, schon zeitlich nicht.
Atme kurz durch, gehe zum Kühlschrank, öffne  Franziskaner Hefeweißbier dunkel.

Gehe zurück an den PC und mache das, was ich am Besten kann (außer montags, siehe oben) und lächle ihr zuversichtseinflößend per WhatsApp zu "Gut gemacht / das wird schon / fahr erstmal beruhigt in Deinen Urlaub!".
Mache also genau DAS, was von mir erwartet (erhofft) wurde.

Überlege im Geiste, wie groß die Klatsche vom Prof nach dem Urlaub wohl ausfallen wird und beruhige mich dann mit meinem Erfahrungswert, dass Zimtmädchen unter Druck bisher immer noch Großartiges zu leisten vermochte. Und wie Blondinen unter Druck reagieren, weiß ich ja.


Mittwoch:

Sehe mir im TV abends Andrea Nahles im einer Talkrunde an. Als Apetitzügler.

Diese Frau ist eine der wenigen Personen, bei der mir auf der Couch die Hand auf dem Weg zur Chipstüte einfriert, wenn ich die nur sehe.
Es geht um "Rente erst mit 70". Aha.

Schalte um auf den Männer-mit-IQ-85-Begrenzung-Sender (= DMAX) und da treten grad AEROSMITH live open air auf.
Sehe STEVEN TYLER am Mikrofon und denke mir, dass "Aufhören erst mit 70" offensichtlich mal 'ne richtig scheiß Idee ist.
Der gebotoxte Clown winselt mittlerweile jeglicher Lächerlichkeitsgrenzen entglitten ins Mikrofon und ich rechne nach:
"Scheiße, wenn die fette SPD-Fregatte von vorhin Recht behält, muss der nochmal ZWEI JAHRE dranhängen bis zur Rente!".

Wenn ich Ihnen für die nächste Bundestagswahl einen kleinen Tipp geben dürfte:
Vielleicht lesen Sie mal vorher das eine oder andere Parteiprogramm.
Wenigstens diesmal, ja?

Übrigens, diese Woche sind IRON MAIDEN auf DMAX dran.
Heavy Metal Volkssturm auf DMAX? Na, DAS hätte mir
in den Neunzigern aber auch keiner erzählen brauchen!

Donnerstag:

Schlechtes Wetter, Gattin im Fitti, also: Gaming time! ♥
Während der WoW-Pause tu ich -wie die Gattin zu sagen pflegt- bisschen Panzerfahren.
World of tanks spiele ich, um genau zu sein.

Immer 15 gegen 15 Spieler - es gewinnt, wer den letzten gegnerischen Panzer zerstört hat oder wer 100 Sekunden lang die gegnerische Flagge besetzt hat.

Was allerdings so gut wie unmöglich ist, ist das hier.


Der Gegner führt haushoch, wir haben 10 von 15 Panzern verloren, unsere Gruppe ist so gut wie zerstört - und dann gewinnen wir doch noch, weil wir als Erste die 100 Sekunden Flagge besetzt gehalten haben. Wie geil ist DAS DENN?!


Freitag:

Als ich mit Frühstücksbrötchen beladen vom Bäcker heimfahre, steht eine junge Frau mit selbstgemaltem Pappschild vor den Möpsen am Kreisverkehr, auf dem steht

"BITTE HUPEN, wenn Sie mich SEXY finden!" 

Geile Idee, sicher ein Junggesellinnen-Abschlusstag.

Hupe lautstark winkend und überlege, rechts ranzufahren, um das Schild umzumalen:
"BITTE SEX, WENN SIE MEINE HUPEN FINDEN!"
Na, DA wär aber abends schön was drin in der Junggesellinnen-Abschieds-Kasse, das könnten die niemals alles versaufen.

Am späten Nachmittag kommen Mädels und Braut in Jeans und Schleier (!) nochmal bei uns bei den Ziegen vorbei. Der Blick der Ziegen! Unbezahlbar!



Samstag:

Schaue mit der kleinen aber bei uns üblichen Verzögerung von 6 Monaten mit der Gattin endlich mal STAR WARS 7 und MOCKINGJAY 2 aufm heimischen TV an.
Der Star Wars kriegt von mir die Note 4-, das Panem-Tribute-Finale eine 2+.
Und das als Star Wars-Fan.

Meine Fresse, was'n Scheißfilm! In hundertfacher Hinsicht.
Aber immerhin gut, das Harrison Fords Charakter Han Solo endlich stirbt - dem Mann beim "schnellen Laufen" ohne Rollator zuzugucken war zum Schluss ECHT keine Freude mehr.

Zwar blöd, dass er durch das Laserschwert seines eigenen Sohnes stirbt, aber sind wir ehrlich:
Bei Han Solo hat immerhin noch EIN Laserschwert gereicht - hätte Ben Solo seine MUTTER umbringen wollen, hätte er ZWEI Laserschwerter gebraucht um komplett durchzustechen, so fett wie Leia mittlerweile ist.

Hinreißend hingegen die bezaubernde (ja, auch wegen der Möpse, ich geb's ja zu) Jennifer Lawrence als Mockingjay.
Tolle Schauspielerin, deren Ausdrucksstärke auch ohne Sprech-parts einfängt.
Und das komplett ohne Schauspielschulabschluss.

Kleine Kostprobe gefällig?





Sonntag:

Sehe nach 6 Urlaubstagen unrasiert im Spiegel aus wie Luke Skywalker, nur ohne makeup (also wie Chewbacca).
Das Laserschwert könnte auch mal wieder poliert werden.
Stelle zu diesem Zweck also erneut weichgekochte Eier und Brezeln auf den Frühstückstisch.

Blöderweise stellt sich raus, die Gattin ist zur Zeit, äh, unpässlich.
Shit, hätt' ich doch mal besser vorher auf die Gattins Frauen-Uhr im Schlafzimmer geguckt - da steht schließlich drauf, wann es sich lohnt, nett zu sein.
Heute also nicht.
Gott sei Dank hatte ich mich noch nicht rasiert!

Also: Abends wieder gaming time.
Wo neue herausfordernde Aufgaben mich erwarten:



Dienstag, 10. Mai 2016

Dry lights


Ich anordne hiermit zu Ihrem eigenen Wohle das vollständige Ansehen dieses Videos:



DRY LIGHTS
from Xavier Chassaing on Vimeo.

Sonntag, 8. Mai 2016

in der Stadt


Die Gattin hatte sich für unsere Urlaubswoche erbeten, mal wieder in die Stadt ausgeführt zu werden.

Jetzt ist "Ausgeführt werden in der Stadt" mit Ü40 natürlich eine ungleich schmalere Hausnummer als mit, sagen wir, U30.
(Was JEDER versteht, der Ü40 ist.
Und NIEMAND, der U30 ist.)

Im Wesentlichen bezieht sich das Ü40-Ausführen darauf, als Frau mal wieder begleitet
in ein paar Klamottenläden reingehen, ohne dass Mann™ gleich nach 30 Sekunden rumnölt,
dass er jetzt endlich weiter will.
(ausgenommen: "edelight" und  "hunkemöller")

Und mal wieder in die (wirklich besuchenswerte) Markthalle.
Auf 'nen kleinen Kaffee irgendwo reinsetzen bzw. hinstellen.

Leider hatte -gelobt sei unser Einzelhandel- mein Lieblingsladen nur eine schwachdeutschsprachige Vertretung hinterm Tresen.
Die wusste nicht, wie man die Espressomaschine hinter sich bedient (!).
Und der Chef sei leider irgendwo unterwegs.
Der Klassiker heutzutage.

Ende vom Lied war, dass wir statt dessen in den großen mehrstöckigen Vollsortimenter des Ortes rein sind, wo die Gattin ihrer bereits sehr umfangreichen und in Farbe und Stoffvielfalt in Europa einzigartigen Sammlung an HALSTÜCHERN noch ein Weiteres hinzuzufügen gedachte, während meine Wenigkeit mit Tüten und Tragetaschen mangels Sitzgelegenheiten irgendwo an der Treppe geparkt wurde und sich seinen Rückenschmerzen genussarm hingab.

Weil es mir dort irgendwann (trotz den Model-Verkäuferinnen bei Schmuck und Parfums) zu langweilig wurde, schlenderte ich an den Uhren vorbei.
Jetzt mal im Ernst:
Wer geht denn bitte in ein ganz normales Kaufhaus mitten in der Stadt in normaler Lage und kauft mal eben eine Uhr für 43.000 Euro? Und das vielleicht auch nur, weil ihm die Rolex nebendran für 62.000 Euro für den heutigen Vormittag dann doch ein bisschen viel erschien?

Immerhin, Spaß gab's dann doch noch.
Als nämlich ein Musterabbild von veganer Hardcore-Feministin inklusive allem, was dazugehört (bunte Tarnflecken-Leggins Größe >44, Raster, Kopftuch, Lennon-Brille, Arafat-Schal und hohen Wanderschuhen) samt Kinderwagen vorfuhr vorrückte und sich so überhaupt gar nicht stören ließ von der baulich nur scheinbar geschickten Kundensteuerung, dass zur Vermeidung von Kinderwägen in der Luxusabteilung nur TREPPEN verfügbar waren.

Mitnichten: Der Kinderwagen nahm die Panzersperre Kinderwagenhürde mit Leichtigkeit (der kleine Bewohner war wohl schon ganz Anderes gewöhnt) und dann parkte man locker flockig bei Cartier ein.
Wären die Augenbrauen der Model-Ordonanzen nicht sowieso schon entfernt und bis kurz unter den Deckhaaransatz ersatzweise nachgezogen worden, ich hätte spätestens jetzt einer Echthaarfusion beiwohnen können.

Und der Kleine konnte offenbar schon Zahlen lesen: Keine 30 Sekunden nach Parken des Kinderwagens vor den Cartieruhren setzte ein infernalisches Geschrei ein.
Guter Junge, aus dem wird mal was.
IG Metall-Funktionär oder so.

Wirklich herzzerreißend, wie die Models angestakst kamen (machen SIE das erst mal, auf 14cm-Zahnstochern!) und sich verzweifelnd lächelnd um eine Lautstärkereduzierung bemühten.

Leider war das der Moment, da die Gattin mit erfolgreich erheischter Beute zurückkam (von dem Halstuch könnte ich vier Monate lang WoW bezahlen, aber wenn sie meint).

Nach der Kasse bestand ich auf sofortige Koffeinzufuhr, wollte die Gattin den Beginn des Trennungsjahres für GENAU JETZT noch irgendwie vermeiden. Sie fügte sich. Was selten ist.

Zur Auswahl stand ein Café im Erdgeschoss und eines direkt darüber im ersten OG.
Dank Atrium-Bauweise konnte man beide direkt einsehen, wie das so ist heutzutage in Shopping malls.

Unten war weniger los. Genauer gesagt: Fast nix.
So nahmen wir Platz, die Gattin gelüstete nach einem Häppchen von irgendwas plus einem Espresso plus einem Mineralwasser.
An der Stelle hätte mich der Blick nach links von unserem Espressotisch aus schon irgendwie warnen können:



Aber: Wenn ich 'nen Kaffee will, hält mich selten was auf.
Also: Ran an den Tresen und die Order abgegeben.

Außerdem standen da Lachs-Canapés rum - sehr fein, davon bitte auch gleich mal zwei Stückchen klarmachen Maestro, eines für mich, eines für die Gattin.



Während wir da so auf den Barhockern sitzen und nach oben in den ersten Stock schauen, wundern wir uns, warum da oben im Café alles besetzt ist. Und hier unten fast alles frei.

Bis zu dem Moment, wo die Rechnung kam.
Dann war's wieder klar ;-).
Lesson learned.

War trotzdem schön, der Vormittag.
Und Gattin und ich machen uns jetzt jedesmal einen joke draus, wenn Einer dem Anderen
ein 2x 2cm-Stück von seinem Lachsbrot abschneit und rüberreicht, dann sagt derjenige dazu
"das macht dann drei Euro!" 

Billiger kriegen Sie selten Spaß in Ihre Ehe^^

Freitag, 6. Mai 2016

Make America Steak again


Bei den Amis ist immer alles möglich. Immer.

Keine 9 Jahre her, dass ich zur Gattin sagte "In hundert kalten Wintern wählen die keinen Schwarzen als Präsidenten - und falls doch, kriegt der schneller seine Kugel als Kennedy!".
Tja.
So kann man sich irren.

Und wer hätte ERNSTHAFT auf die Möglichkeit einer Präsidentschaftswahl mit dem Kandidaten
DONALD TRUMP getippt? Ich nicht.

Und jetzt? Haben wir im Winter die spannendste US-Wahl seit Jahrzehnten anstehen.
Eine Wahl, bei der 50% der Republikaner IHREN Kandidaten nicht wählen wollen und 50% der Demokraten IHRE Kandidatein ebenfalls nicht wählen wollen - das verspricht unberechenbare Wahlergebnisse in den swing states.

Ich tippe mal auf Trump. Begründung siehe erster Satz.

Kapitalismus im Endstadium (also die heutige Situation der USofA) ist einhergehend mit der Verrohung und Radikalisierung dessen, was zuvor die Mittelschicht vor ihrer Auflösung war und der Tendenz
zum IQ eines Grillfleisches (unpaniert).

Also dann - MAKE AMERICA STEAK AGAIN!



Donnerstag, 5. Mai 2016

Grüße aus der Nachbarzelle


Eine der schöneren Seiten am Bloggen via blogspot ist das Dashboard - genauer gesagt die Statistiken.
Sie sind steter Quell an Freude und bieten immer wieder Überraschendes.
Beispielsweise einen kleinen Einblick darauf, wer Einen denn so besuchen kommt.

Und bei der spätabendlichen Lektüre dessen fiel mir wieder was ein.
Ein altes Geschenk für jemanden, schon Jahre her.

Da ich auf ihm mit der Begrifflichkeit "Nachbarzelle" signiere (ich war früher schon etwas speziell), müssen es also twoday.net-Zeiten gewesen sein. Ha, was für goldene Blogzeiten waren das!

Dass ich diese Entwürfe noch hatte, tsstss.
Manchmal schmunzle ich über mich selber.

Noch so eine Sache, die Einem beim Bloggen widerfährt. ;-)

 

Mittwoch, 4. Mai 2016

Ein Häuschen mit blauen Fensterläden


Erstaunlich.
Wie unvorbereitet und wehrlos mich die Flut an Gedanken getroffen hatte,
als mir meine Nichte die Buntstifte in die Hand drückte.

"Los Onkel! Du musst das Haus ausmalen, sonst können meine Tiere nicht darin wohnen!"


Die Logik einer Fünfjährigen, sie ist durch kein Argument der Erwachsenenwelt
zu überbieten, geschweige denn in Frage zu stellen.

Und da saß ich nun also. Mit einem Prinzessinnen-Malbuch, einer Aufgabe und einer Armee an Buntstiften, die ich nicht mal aufsummiert selbst als Kind in allen Jahren besessen hatte.

Hinsichtlich der Dachgestaltung war die Nichte noch ziemlich diktatorisch: Es sollten ROTE Dachziegel sein, sonst wird man ja nass im Haus.
Und ich solle sie bitte ORDENTLICH malen.
Zu Befehl.

Während die Stifte über das Papier glitten und die Fünfjährige sich der Sortiertung ihrer Spielzeugtiere widmete (ob nach Alter, Größe, Fellfarbe oder nach Namen alphabetisch, wissen nur die Götter),
traf mich ein deja vu.

Ich hatte plötzlich Deine Stimme im Kopf.

Diese weiche, zarte Stimme, bei der man oft den Eindruck bekam, sie müsste gleich aussetzen, so vorsichtig und sanft, wie die Worte Deine Lippen verließen.
So wie ein kleines Ruderboot, welches vom Steg aus nur angetippt wird und das dann in Zeitlupe über den stillen See gleitet, die kleinen Wellen unspektakulär und behutsam vor sich her sendend, damit sie keiner Seerose und keinem Schilf Schaden zufügen.

Ich entsann mich Deiner Augen. Dieser Augen, von wässrigen Farben gezeichnet.
Immer flackernd.

Da war sofort dieses Gefühl in der Brust, was ich immer als "Griff mit der Ritterrüstung" um mein Herz bezeichnet habe - ein sicheres Zeichen dafür, dass es mich jetzt gleich sehr berühren wird, was ich denken werde. Dass es aber auch schon zu spät ist, dem Lauf der Gedanken eine neue Wendung geben zu wollen.
Aus den zarten, sanften Wellen ist ein Strom geworden.
Und ich sitze ruderlos im Boot und sehe zu.
Und genieße es.

Deinen Träumen zuzuhören war für mich immer eine abgesprengte Rettungskapsel in eine andere Welt, eine ganz andere als meine.
Wenn DU über Dein Leben, Deine Zukunft laut nachdachtest, war da trotz aller Schmerzen und Gemeinheiten, die Du hast durchmachen müssen, immer ein Glanz von Sanftheit und Zufriedenheit über die kleinen Dinge.
Neidisch war ich da so manches Mal auf Dich gewesen.

In Deinen Wünschen waren die Begegnungen mit Menschen freundlich, das Leben einfach und doch zufrieden, Dein Geist voller Neugier auf fremde Kulturen - und das Alles in einer Bescheidenheit, die mich immer noch beschämt und die mir das, was ich "meine Sorgen" nenne, als wenig nachhaltig und bemitleidenswert erscheinen lässt.

Wie Du Dir Deine Kinder vorstelltest.
Du maltest Bilder in meinen Kopf. Wie sie aussahen, wie sie tanzten, barfuß.
Das verschrammelte kleine Häuschen am Meer. Alt, aber geschichtenreich.
Und die blauen Fensterläden, die Du ihm verpassen wolltest.

Dir zuzuhören machte mir immer wieder klar, wie wenig Träume ich selbst eigentlich noch habe.
Genau genommen habe ich gar keine mehr.

Und Dir und Deinen Träumen zuzuhören, es hat mich inspiriert.
Mich angesteckt.
Mich irgendwie wieder lebendiger werden lassen.
Jünger.

Und es gab einen Zeitpunkt, da wäre ich kurz davor gewesen, alles hinter mir zu lassen.
Alles aufzugeben, um Dir und Deinen Träumen zu folgen.
Dir und ihnen dabei zu helfen, Realität werden zu lassen.
Gefolgt wäre ich Euch.
Weit gefolgt.
In dem sicheren Glauben, es wäre ein "uns".

Aber wie ich an anderer Stelle über Dich schon einmal gesagt habe:
Die Welt, in der wir leben hat die Tendenz, die Magie, den Zauber in uns zu zerstören.
Sie ist zu grob für Träume.
Und die, die noch träumen können...sie gehen zu oft in ihr unter.

Es überleben zu oft die Falschen. Die Rationalen. Die Aufgeber.
Die Mutlosen. Die Verbrannten. Die Enttäuschten.
Ich.
 
Die Welt - sie trennt Menschen wie Dich von Menschen wie mir.
Und das fühlt sich falsch an.

Und als ich mit festgefrorenem Buntstift in den Fingern so da sitze und mir das Salzwasser
den Blick auf das Bild verschwimmen lässt, stubst mich die Fünfjährige in die Seite und sagt

"Mensch Onkel! Die Tiere warten schon und ihr Haus ist immer noch nicht fertig?!
Beeil Dich mal!"

Ich sehe sie an. Sehe den Kasten mit den Bunstiften an.

Und dann greife ich zu blau.
Dieses Haus, es braucht dringend neue Fensterläden!

Blaue Fensterläden.



Dienstag, 3. Mai 2016

DIY Steakgewürz


Irgendwann war ich es leid, dass die Gattin jedesmal ein unverschämtes Geld ausgeben musste für eine Miniaturholzkiste mit Steakgewürzen, kaum größer als eine Big Pack Zigarettenschachtel.

Zwar waren die Gewürze darin ganz vorzüglich, aber die einzelnen Kammern so klein, dass Sie nicht mal mit einem Espressolöffel da rein kamen, um die Zutaten zu entnehmen.
Abgesehen davon, dass natürlich einige der Kammern im Handumdrehen leer waren und andere wiederum nach Wochen noch fast voll.




So kam ich zu meiner eigenen Grillsteakgewürzmischung, und zum Glück war eine der Gewürzmühlen im Vorratsraum gerade frei geworden.
Wie ALLES in diesem Haushalt musste nur noch auch für DIESE Mixtur ein Name her...und erneut gruben sich aus den Untiefen meiner Erinnerung alte World of Warcraft-Gefühle frei und klopften von außen ans Großhirn^^.




Tja. So hat es wohl ausgehen müssen ;-).

Falls das jemand daheim nachmischen mag: Von jeder Zutat identische Mengen zugeben.
Ich bin ein einfacher Mann.
Sie wissen schon.
Ach, natürlich wissen Sie.
Warum sonst wären Sie hier?


Montag, 2. Mai 2016

nicht in die Kiste


Hach....ich vermisse den Castagir. Echt.


[ Und eine gute Erinnerung daran, dass ich auch schon in der Vergangenheit mal
das Maul nicht lange hatte halten können ;-).]

Sonntag, 1. Mai 2016

buy local


Obwohl ich eigentlich sowieso ein Verfechter davon bin, dass man regionale Produkte und regionale Waren kaufen sollte (und zwar beim Einzelhandel an Ort und Stelle), hatte mich das Foto dieses Schildes nochmal frisch aufgerüttelt:


Das hat mich berührt.


Denn auch, wenn man's ja eigentlich weiß:
Ein Jeder sollte sich absolut regelmäßig und für jede verdammte einzelne Kaufentscheidung überlegen, ob er das wirklich über das große US-amerikanische Versandhaus (oder sonst irgendeinen modernen Sklavenhalter) bezieht, oder nicht doch lieber vom Händler am Wohnort.

Bücher zum Beispiel.
Beziehe ich nur noch über den lokalen Buchhändler, nicht mehr über Amazon. Hier vor Ort bekomme ich die Ware schneller (sic!) und auf Wunsch auch noch in Geschenkpapier eingepackt. Und ich unterstütze dabei die netten Bücherwürmer, die dort arbeiten und die ich total mag ;-).


Wie ich aber gerne zugebe, waren meine Erfahrungen der letzten Jahre im Einzelhandel in der näheren Umgebung fast durch die Bank eine Katastrophe.
Oder, sagen wir, zumindest so, dass ich fest entschlossen war, das nächste Mal wieder online einzukaufen.

Kleiner Exkurs ins Verbraucherrecht:
Der Versandhandel stellt den Kunden BESSER hinsichtlich Warenrückgabe,
als es der Einzelhandel tut: Bei Ersterem können Sie die Ware binnen eines Monats
ohne Angabe von Gründen  zurücksenden, nur die Kosten
für den Rückversand bleiben ggf. an Ihnen hängen (dafür mussten Sie
nicht in die Stadt fahren und Parkgebühren bezahlen, vom Zeitaufwand einmal
ganz abgesehen).
Bei Letzterem können Sie die Ware nur zurückgeben, wenn sie "eine
wesentliche ihr zugedachte Eigenschaft nicht besitzt" - also explizit NICHT,
wenn Sie Ihnen einfach "nur" nicht mehr gefällt.
Außerdem hat der Einzelhändler dreimal ein Nachbesserungsrecht,
beispielsweise Reparatur, auf das Sie sich jedes Mal einlassen MÜSSEN und
auf dessen Dauer Sie weder Anspruch noch Einfluss haben.
Der Versandhandel hingegen hat gar nicht die Reparaturkapazitäten
und wird aus diesem Grund stets zurücknehmen und einfach Neuware versenden.


Meine Erfahrungen heißen elektrischer Rasierapparat, TV-Gerät, digitale Spiegelreflexkamera, SONOS-Soundsystem, Pierre Cardin Jeans, Waschmaschine und Wäschetrockner.

Rasierapparat:
Ich brauchte einen neuen Rasierapparat, es sollte ein guter, elektrischer werden.
Da ich BRAUN-Geräte konstruktionsbedingt nicht mag (haben keine Rundscheren), also einen Philips.

Über Kundenrezensionen und andere Quellen im Netz entschied ich mich schnell für ein Modell.
Dann mit diesen Infos ab zum Einzelhändler vor Ort.
Ergebnis: 150,-- EUR teurer als im Netz und kein Rückgaberecht, wenn man damit doch nicht klar kommt. BÄM.

Ich wieder nach Hause. Kurzes Nägelkauen.
Ach egal, jetzt. Amazonen aufgerufen, bestellt, geliefert, fertig.

Bereits ein Jahr später brauchte ich neue Scherklingen.
Diesmal ab zum Händler von damals, keine vorrätig, müssen bestellt werden, eine Woche gewartet, nochmal hingefahren, mit geschlossenen Augen am Preisschild vorbei gekauft, wieder heimgefahren.

Ein Jahr später war der Laden geschlossen.

TV-Gerät:

Hin zum für seine Beratungsqualität ausgezeichneten Händler in 20 min Entfernung, keine Beratung in Anspruch genommen weil genau gewusst, was ich wollte.

Berater trabt an und bekommt sogleich von mir mitgeteilt, welchen der TV ich haben will.
Uiih, das wird schwierig, Ihnen den zu liefern und aufbauen zu lassen.
Ich sag: Ich mach das nicht selber, ich kauf da, wo ich das Zeug geliefert und aufgebaut bekomme.
Hmm, tja, also, ok, dann....hundert Euro Aufpreis!

Ich atme tief ein und sage ok, das wären dann schon insgesamt ZWEIhundert Euro über dem Internetpreis, inklusive Aufbau. Aber ok, Sie sind Fachhandel vor Ort.
Ja wissen Sie, (*heul*) auch mit den hundert Euro können wir nicht wirklich kostendeckend die Anlieferung und den Aufbau finanzieren...aber ach ja....darf's noch was sein, der Herr?

Jau, ich brauch' exakt DIESE Wandhalterung von Vogels für das TV und keine Andere.
Uiiih, das wird schwierig, darf's eine Andere sein?
Nö. Wie schon gesagt.

Uiih, da muss ich gucken, zu wann ich die herbekomme, kleinen Augenblick mal....(exit Verkäufer)
(kommt zurück) also ich kann die bekommen, dies ist der Preis!

Jaaaa....wenn das ihr Ernst ist, dann schauen Sie mal hier, hab ich heute morgen ausgedruckt im Netz und nehmen Sie's nicht persönlich, beim TV und bei der Montage nehm' ich SIE zwar in Anspruch, aber bei einer von MIR rausgesuchten Wandhalterung seh' ich den Aufpreis von schlanken 40 Euro echt nicht ein! Ich bestell' das Ding selber und lege es Ihren Monteuren am Aufbautag hin.

(Verkäufer detoniert)

digitale Spiegelreflexkamera:

Ich rein zum großen Fotoladen hier bei uns. Mit Gattin am Arm.

Tach auch, wir brauchen zwei Kameras.
Eine für die Gattin, und zwar die Sony NEX-3.
Für mich die Canon 7D bitte, plus das Sigma 17-70mm-Objektiv.
Könn'Se gleich einpacken alles. Macht auch nix, wenn's schnell geht.

Hmmmm, also jaaa, das wird jetzt....errrrmmmm, kommen Sie doch mal mit!
Und dann zeigt der mir erst mal 15 min lang Nikon-Kameras. N-I-K-O-N!!
Ich so zu dem hör mal, guck mal meine Hände. Die sind GROß.
Nikon ist mir zu klein - und ich würd sowieso NIEMALS ne Kamera kaufen, wo noch nicht mal 'ne ordentliche NULL im Top-Display zu sehen ist, sondern ein kleines "o"!

Ähmm. jaaa....also die Canon 7D, die hab ich nicht da, die müsste ich bestellen.
Und ich so kein Problem, ist mit Amazon ja in 24h bei Euch.

Jaa neeee, DAS geht natürlich nicht, die muss ich zentral bestellen.
Ich so HÄÄÄÄH GEHT`'S NOCH?? Und was ist mit der 7D da vorne hinterm Glas??

Ja, DIE kann ich Ihnen natürlich nicht geben! DAS ist ein KIT aus Kamera plus Objektiv, das darf ich natürlich nicht auseinanderreißen, und ich hätte ja ein ANDERES Objektiv gewollt...
(An der Stelle hätte ich eigentlich aus dem Laden gehen sollen, aber ich tat's nicht, auch wegen der Gattin).

Also gut, dann. Wir zahlen.
Sony Kamera Gattin und eine hübsche nette Fototasche plus Canon und Sigma Objektiv für den Herrn und Batteriegriff und  trallala, das macht dann zweitausendsechshundert Euro.

*Stille*
Ich guck den an. Der guckt mich an.

Und dann stell ich in Zeitlupe die Ellbögen auf seinen Tresen und frage:
Sie haben hier Einen,
der kommt statt ins Internet zu Ihnen,
kauft zwei nagelneue Kameras,
weiß genau welche er will,
Sie haben NULL Beratungsaufwand.
Muss ich nach Skonto für Barzahlung ALLEN ERNSTES ERST NOCH FRAGEN, oder kommen Sie da von alleine drauf?
"Moment, ich geh mal kurz nach hinten mit'm Chef sprechen..."

SONOS-Soundsystem:

Ich rein in den familengeführten Laden im Nachbarort.

Tach auch, ich hab mich über SONOS informiert, ich würd' gerne mal die PLAY 3 zweimal, die PLAY 5 einmal und die SOUNDBAR daheim ausprobieren.
Ja, die stehen da hinten, ich zeige Sie ihnen.

Aha, ja, sehr schön, kann das echt sein, dass die hier so viel teurer sind als im Internet?
Ja, das kann sein.
Aha. Und ich kann die SONOS 30 Tage lang bei mir daheim erstmal testen und wenn ich mit dem kabellosen Zeug nicht zurecht komme, zurückgeben?
Nein.

Wie bitte?
Nein.

Ähm...SONOS bietet das aber explizit auf seiner homepage an - es wird angeliefert uns kostenlos bei Nichtgefallen wieder abgebaut und abgholt.
Ja, aber nur, wenn Sie im Internet bestellen!

Ach so? Dann fass' ich mal zusammen: Ich bezahle hier über tausend Euro und zwar mehr als hundert Euro zusätzlich dafür, dass ich KEINE Testmöglichkeit bekomme, die ich beim Internetkauf aber bekomme?
Na, wenn Sie's SO sehen....ja!
Na, wenn das SO ist...NEIN!

Pierre Cardin Jeans:

(das sind die einzigen Jeans, die mir 100%ig passen, daher müssen es diese sein)

Ich rein in das Jeansgeschäft im Nachbarort.

Tach auch, ich brauch zwei oder drei Jeans. Pierre Cardin, Fit Lyon, blau.
Ja, Pierre Cardin haben wir.
Das seh ich - auch "Fit Lyon"?
Das sehe ich gleich mal nach....ähmm...nein.

Können Sie die nachbestellen?
Nein. Ist Vorjahresserie.

Ach so? Ich hab gelesen, das ist eine durchlaufende Serie, die man IMMER kriegt?
Äh, j....ja, aber wir haben die nicht mehr da. Und jetzt laufen schon die die Herbstbestellungen, wir bestellen neu erst wieder im Frühjahr.

(ich hab dann eine "Fit Deauville" gekauft. Und das Drecksteil nach 3 Monaten ihrer finalen Verwendung als Arbeitshose im Garten zugeführt, weil sie nicht mehr gut passte nach drei Wäschen)

Waschmaschine:

Gattin und ich rein in den M3D1A-Markt.

Tach, wir haben uns für eine bestimmte Waschmaschine von BOSCH entschieden.
Joah. Hamm' 'wa nich' da.

Ja, das dachten wir uns. Können Sie dieses Modell denn für uns bestellen?
(sehr seufzend) ich guck mal nach.....nee, die kriegen wir nich' hierher. Nur bestimmte Modelle.

Schade, wir wollten ihr Sonderangebot nutzen, Anlieferung und Abholung Altgerät für 15 Euro?
Ja, dann müssen Se' eine von denen hier nehmen!

(haben wir dann auch gemacht, aber die Gattin war nur schwer von ihrem Maschinenwunsch wegzubekommen) (und den Wäschetrockner haben wir ein paar Jahre später dann tatsächlich gleich im Netz bezogen. Anlieferung bis in die Waschküche und Enstsorgung Altgerät für 15 Euro. Und ohne jede Diskussion).