Dienstag, 27. September 2016

dankbar



Kommentare:

  1. Von den Grundbedürfnissen fehlt aber noch ein wichtiges Element...
    LG J.

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    1. Und das wäre?
      Bitte nicht LIEBE oder so Zeugs?!

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    2. Muss bisschen lachen. "Bitte nicht LIEBE oder so Zeugs"...
      Liebe an sich ist ein ziemlich großes Wort und zumeist wird das, glaube ich, mit der Liebe zwischen zwei Menschen verstanden.
      Aber Liebe ist - aus meiner Sicht - sehr viel mehr.
      Liebe im weitesten Sinne bezeichnet sich für mich auch mit Wärme, Herzlichkeit, Geborgenheit - mit Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber.
      Wie elementar das Vermitteln und Erfahren von Liebe, Anerkennung etc. bereits von Anfang an ist, erfahre ich seit Monaten einmal mehr und dann kann ich den Ansätzen auch folgen, die davon ausgehen, dass der Mensch sich sehr viel weniger selber (und andere) zugrunde richten würde, wenn er nicht ohne Liebe aufgewachsen oder von falsch verstandener Liebe umgeben würde.

      Grad muss ich wirklich bisschen lachen, weil Du vermutlich einfach nur mal zeigen wolltest, dass es uns hier wirklich gut geht und viele lediglich auf hohem Niveau jammern - und der eine oder andere gut täte, sich mal wieder zu erden. Aber so tiefenphilosophisch wolltest Du vermutlich nicht gleich werden, oder? ;)

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    3. Richtig geraten, aber ich bin bei DEINER Beschreibung von LIEBE trotzdem voll und ganz dabei. Jammern auf dem Niveauplateau, welches wir zu besetzen das lottowahrscheinlichkeitsartige Glück haben, ist für mich die schlimmste Sünde überhaupt.

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  2. Finde schon, dass Liebe in der Aufzählung fehlt - im Sinne von "Liebe machen" (gruselige Formulierung dafür).*g* Hätte auch gleich "Sex" schreiben können, aber das klingt so ... oberflächlich, zumal Sie ja hier im "mode:deep" unterwegs sind. ;)

    LG A.

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    1. Oha! Jemand beachtet hier doch tatsächlich die Postlabel, ist denn heute schon Weihnachten?! Danke! Ja, Sex ist wichtig, aber doch eher ein Sekundärbedürfnis, hungrige durstige frierende Menschen wollen nicht ficken.^^

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    2. Dann entschuldige ich mich für meinen "unqualifizierten Einwurf". War mir nicht ganz sicher, wie "deep" ihr "mode:deep" geht. ;)Ich ging nur von "uns Bloglesern" aus und da dürften Hunger, Durst und Kälte eher kein Thema sein, sonst würden wir nicht bloggen, vermute ich. Sonst gehört die körperliche Nähe (in den Arm nehmen reicht schon) aber durchaus zu den Grundbedürfnissen. Schauen Sie sich (wenn Sie die Gelegenheit haben) mal an, wie Menschen im Altersheim aufblühen, wenn man sie einfach nur mal in den Arm nimmt oder drückt. Die verkümmern dort, obwohl sie zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf haben. Aber ja, die oben aufgezählten Bedürfnisse sind erfüllt, davon können andere nur träumen, wenn sie noch träumen können.

      LG A.

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    3. Da gab's absolut keinen Grund sich zu entschuldigen und das war auch ein absolut qualifizierter Einwurf. Ich bin sehr Ihrer Meinung. Das Altersheimthema ist mir durchaus geläufig und ich gebe monatlich seit einiger Zeit Geld dafür aus, damit ICH da mal nicht hin muss.

      Weshalb ich das da oben gepostet hatte:
      Da waren auch mal Zeiten bei mir, wo Geld und Essen tatsächlich Mangelware darstellten. Und da war der Umstand keinen zu haben der mich umarmt echt das kleinste Problem.

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  3. Der Spruch ist zwar wahr, ich weiß auch, wie es gemeint ist...aber die Seele braucht auf jeden Fall auch Nahrung. Ansonsten führt man trotz allem ein sehr "armes" Leben! Ich persönlich brauche definitiv "Liebe oder so Zeugs", um glücklich und ja, auch dankbar zu sein.

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    1. JEDER braucht das, aber "brauchen" ist relativ, wenn man kein sauberes Wasser hat und nichts zu essen, das meinte ich. Wer das da oben sein Eigen nennt, hat schon mal das Gröbste weg.

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    2. Ja ok. Ich glaube, wir hatten so eine ähnliche Diskussion schon einmal;-)

      Ich erhoffe mir trotz allen Elends auf der Welt vom Leben nun mal mehr als Wasser und Brot und das nackte Leben. Damit meine ich jetzt NICHT materielle Dinge. Sondern eben "Liebe und so Zeugs". Ich bin einfach nicht glücklich, wenn das in meinem Leben nicht stimmt. Da hilft mir meine (durchaus vorhandene und immer wieder ins Bewusstsein gerufene) Dankbarkeit gar nicht weiter. Leider.

      Ich weiß auch gar nicht, ob wir über dasselbe "Problem" reden. Ich reagiere nur leicht allergisch auf Vorhaltungen, man solle doch einfach glücklich sein, weil es andere Leute gäbe, denen es schlechter geht. Das nervt mich. Hat aber natüüürlich nichts mit Dir zu tun, sondern mit Menschen aus meinem "echten Leben";-)

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    3. Oh DAS kenne ich!
      Allerdings werfe ich mir schon ein bißchen vor, aus meiner materiellen Sorgen Freiheit nicht mehr innere Zufriedenheit ziehen zu können eingedenk der eigenen Vergangenheit und der Sorgenpalette anderer Menschen.

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    4. Ja, das glaube und verstehe ich.... Wäre schön, wenn das so wäre. Aber es ist, glaube ich, menschlich, wenn es eben nicht so ist. Kein Grund für Vorwürfe. Weder an andere noch an sich selbst.

      Die Menschen, die das Gegenteil behaupten, wollen sich selbst in besserem Licht erscheinen lassen und/oder lügen sich selbst einen in die Tasche.

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