Donnerstag, 20. Oktober 2016

Jackpot


Fragen auch SIE sich manchmal, was Sie mit so einem Riesengewinn wie neulich im Lotto (90 Mio) anstellen würden?
Ich schon.

Was würden Sie tun?
Oder, evtl. noch wichtiger: Was würden Sie künftig bleiben lassen?

Kommentare:

  1. Entgegen der Empfehlung auf Ihrem Blog neulich würde ich trotzdem einen Teil in Immobilien investieren. Eine für meine Familie und mich, möglichst mit großem Garten, den man notfalls in ein Feld konvertieren kann. Obstbäume sowieso. Hühnerstall...

    Der Rest von 88 Millionen? Keine Ahnung. Ich bin aus dem Alter raus, dicke oder schnelle Autos haben zu wollen. Was ich habe, reicht. Wahrscheinlich ein paar Länder bereisen. Aber durch meine berufliche Tätigkeit habe ich auch hier schon die Erfahrung gemacht, dass Hotelzimmer, wenn auch in anderen Ländern, eigentlich überall gleich sind. Und sich die Einkaufszentren eigentlich auch nur durch die Währung auf den Preisschildern unterscheiden. Trotzdem würden mich noch einige Gebiete auf diesem Planeten landschaftlich reizen, sie zu besuchen. Australien, Guilin, Alaska beispielsweise.

    Aber Sie fragten, was ich nicht machen würde. Ich würde nicht aufhören zu arbeiten. Ohne regelmäßigen "Stress" gäbe es keinen Lebensgrund mehr. Sicher, 24 Stunden mit der Familie zusammensein ist was Tolles. Aber kein Vorbild für die Kinder. Schließlich müssen die ja lernen, wie es ist, sich durchschlagen zu müssen. Wieviel größer wäre nämlich der Schock für sie, wäre das finanzielle Polster eines Tages aufgebraucht. Und sie hätten nie gelernt, wie man wieder neu an Geld kommt, um sein Überleben zu sichern.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nur kurz zur Klarheit: meine Empfehlung ging in Richtung "keine FREMDgenutzte Immobilie" anzuschaffen, gerne aber eigenen abbezahlten Wohnraum.
      Das zweite Immobilien Konzept finde ich klasse, wir alle werden nicht umgänglicher und unser Bedürfnis nach Rückzug wird ja nicht kleiner.

      Ich finde das Argument für ein Weiterarbeiten total spannend: Den Kindern ein Vorbild sein.

      Vielleicht sagt es etwas über mich aus, dass ich da nie uns nimmer drauf gekommen wäre.
      Aber jetzt gehe ich erst mal GUILIN googlen.^^

      Löschen
  2. Ich weiß es genau. Nachdem mein Geld auf dem Konto eingetroffen ist, würde ich die Kündigung einreichen. Bei 6 Monaten Kündigungsfrist, lass ich meinen Chef entscheiden, ob er einen Aufhebungsvertrag haben will oder nicht. Ich wäre bereit eine potentielle Nachfolgerin einzuarbeiten. Dafür mag ich meine aktullle Kollegin zu sehr um sie einfach so allein im Chaos zu lassen.
    Dann würde ich mir viel Zeit um mein Traumhaus zu finden. Da ich ja dann nicht mehr beruflich an einen Ort gebunden bin (mein Mann wird sicher auch nicht mehr arbeiten) muss ich nicht zwingend im teuren Großraum München bleiben. Auch wenn das Geld dann keine so große Rolle mehr spielt, muss ich nicht im Münchner Raum für mein Traumhaus mehr als eine 1 Mio blechen, wenn ich es in weiten Teilen Deutschlands für die Hälfte bekomme. Da geht es mir ums Prinzip.
    Dann werde ich für meinen Mann und für mich unserer jeweiliges Wunschauto kaufen. Und bis auf ein paar Reiseziele sind meine Wünsche auch schon abgedeckt. Ich sehne mich nicht nach teurem Schmuck, Desingnerklamotten oder so.
    Na gut, wenn ich das Traumhaus dann habe, wird wohl einiges Geld in die Einrichtung fließen. Ich bzw. wir sind sehr technikaffin. Also wird in dieses HAus, alles mögliche an technischen Schnickschnack kommen was gerade so möglich ist. Und eine Putzfrau werde ich mir dann leisten. Das war es dann auch. Nicht unbedingt spartanisch, aber auch nicht zwingend Grösus.
    Und was noch ganz wichtig ist, ich werde es sicher nicht an die große Glocke hängen. Denn auf falsche Freunde kann ich jetzt schon verzichten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei geordneter Aufgabe des Jobs, Eigenheim und eigenem (Traum-)Auto bin ich gleich mit dabei.^^
      Auch was die technische Einrichtung des Wohnraums angeht. Aber vermutlich gäbe es bei mir ein kleines schnuckeliges Minihäuschen am Meer zusätzlich.
      Mit Gasherd und ohne Handyempfang.

      Löschen
  3. Ich würde dann gerne das Feld das neben unserem Haus ist erwerben mit so ein paar kleinen Hektar von Weide/Feld kann man eine menge anstellen. Viele Hortensien anpflanzen, oder ein Lilienfeld.. ich würde zwei kleine Bungalows an den jeweiligen enden des Feldes aufstellen, für später wenn Eltern und Schwiegereltern jammern das man zu weit entfernt wohnt und die Herrschaften auch nicht mehr tau frisch sind.

    Fürs Wohlbefinden würde es einen Aufsitzrasenmäher geben. Und mir mein erstes eigenes Auto kaufen.

    Künftig müsste ich mir dann nicht mehr sagen lassen, dass man für den Hungerlohn für den ich arbeite, gar nicht erst das Haus verlassen würde.

    Hach das wäre schön

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich finde es immer wieder aufs Neue...bemerkenswert, dass ausgerechnet die Wünsche der an der Existenzgrenze Beschäftigten sich dadurch auszeichnen, dass sie bescheiden und bodenständig sind.
      Mir ist die Land und Feld-Idee sehr sympathisch, leider verstehe ich sehe wenig von der dazu benötigten Arbeit und Pflege.
      Den Sitzmäher kaufe ich aber sofort!^^

      Löschen
  4. Ich würde umgehend mein abhängiges Sklavenverhältnis terminieren, ein Gut auf dem Land kaufen und Landwirtschaft betreiben (lassen). J.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das "lassen" fand ich SEHR sympathisch:-).

      Löschen
  5. Schöne Frage.

    Zuallererst würde ich das, was ich einem lieben Menschen noch schuldig bin, zurück zahlen. Mit Zinsen, auch wenn er die nie verlangt hat. Dann würde ich mir, genau wie Herr P. ein Haus kaufen. Groß genug für mich und meine Kinder, für die Haustiere die wir wollen und aus Platzgründen nicht haben. Mit einem Garten der Platz für Erholung aber auch für den Anbau einiger Lebensmittel reicht. Aber zu groß sollte es auch nicht sein, ich brauche keine Luxusvilla mit Pool.
    Danach wäre ein neues Auto fällig, groß genug und komfortabel genug um bequem mal ein paar Hundert Kilometer damit zu fahren aber es wird sicher keine Luxuskarosse. Und all die anderen Dinge, die auf meiner to buy-Liste stehen, die nicht lebensnotwendig sind aber doch nice to have. Wie ein neues Macbook zum Beispiel.

    Ich würde mich mit dem Anlageberater meines Vertrauens zusammensetzen und ausrechnen, wieviel ich zurück legen muss um von den Zinsen gut leben zu können und fürs Alter so vorzusorgen, dass ich dann selbst im schlimmsten Fall keine bösen Überraschungen erlebe.
    Ich muss kein Leben im Luxus führen, das möchte ich gar nicht. Ich möchte aber ein Leben führen in dem ich keine finanziellen Sorgen mehr haben muss.

    Danach würde ich zu meinen Eltern gehen und ihnen, genau wie meinen Geschwistern ohne ein großes Wort je einen dicken Umschlag in die Hand drücken. Sie haben unheimlich viel für mich getan und das, obwohl sie genug eigene Sorgen und Probleme haben. Auch sie haben verdient, zumindest die finanziellen Sorgen der letzten Jahre vergessen zu können.

    Wenn all das erledigt ist, dann werde ich mir sehr genau überlegen, wer die restlichen vielen vielen Millionen bekommt. Ich will sie nicht behalten, ich werde sie spenden. Denen die es wirklich gebrauchen können. Sicher werde ich es nicht einfach irgendeiner Organisation spenden sondern ich würde mir den Luxus leisten, mich ggf vor Ort selbst davon zu überzeugen, dass das Geld a) wirklich nötig ist und b) auch dort ankommt.

    Ich würde auf jeden Fall weiter studieren und in dem Beruf arbeiten. Den Rest des Lebens die Hände in den Schoß legen, das wäre nichts für mich. Vermutlich würde ich aber oft ehrenamtlich arbeiten und bei denen, die es nicht so dicke haben, die Rechnung vergessen zu stellen.

    Aber nun zu dem, was ich dann nicht mehr tun würde:
    Ich würde Lebensmittel einkaufen ohne darauf zu achten, wieviel ich diese Woche noch ausgeben darf.
    Ich würde nicht mehr sagen "sorry, das geht diesen Monat nicht, vielleicht nächsten Monat" sondern das, was sein muss, kaufen/erledigen.

    Was würdest DU tun, mit all dem Geld?

    LG
    Die Nachbarin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sind sehr warmherzige Wünsche, ausserdem sehr bescheidene.
      Zu dem Ansinnen im zweiten Abschnitt melde ich mich hiermit freiwillig.^^
      Bei der Gelegenheit würde ich Dir auch Dein Vorhaben aus dem vierten Abschnitt versuchen auszureden, noch nicht mal um alles selbst zu behalten sondern um Deinen anderen karitativen Absichten langfristig das Futter zu erhalten.


      Was ICH täte?
      Das wäre zum Einen Gegenstand eines separaten posts, zu welchem ich mir zweitens noch überlege, ob ich ihn nach dem bisher hier Gelesenen überhaupt bringen soll.

      Löschen
  6. O.K. ich fang mal andersrum an.
    Bleiben lassen würde ich diese elende Pfennigfuchserei. Die notwendig ist.
    Bleiben lassen würde ich auch die Vollzeitarbeit, die auch notwendig ist.

    Ich würde:
    - weiterhin arbeiten gehen - eben weniger, und das Gefühl, das man nicht mehr müsste, ist sicher sehr entspannend
    - das Grundstück neben Meinem kaufen, schon damit keiner auf die Idee kommt, dort die Aussicht zuzustellen
    - sicherstellen, das ein paar gute Freunde sich die ständige Rechnerei auch sparen können
    - wahrscheinlich etliche Führerscheine und Erstautos finanzieren...
    - sicherstellen, das ich mir um das Geld in Zukunft keinen Kopf mehr machen muss
    - und vor allem wird's keiner erfahren

    Ansonsten, Geld ist ja kein Allheilmittel. Ein paar Dinge, die mir wichtig sind, bekomme ich dafür auch nicht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Frage nach dem BLEIBEN LASSEN fand ich fast sogar spannender als die Frage nach dem TUN.
      Vielleicht, weil ich ein sehr viel mehr BLEIBEN lassen als ein Tuer wäre^^.

      FREUNDE wäre auch bei MIR ein nicht unerhebliches Investment ^^.
      Die Heilkraft des Geldes darf man nicht unterschätzen, sofern es eingesetzt wird, um Mangel abzustellen...

      Löschen
  7. Nun, ich habe mir oft die Frage gestellt, was ich dann TUN würde, aber nicht so sehr, was ich LASSEN würde ... Ich würde zuallererst mal niemandem davon erzählen, außer dem Bankmenschen meines Vertrauens. Das Geld muss ja erstmal irgendwo geparkt werden, bis ich ganz arg nachgedacht habe.

    Was ich nicht tun würde: Aufhören zu arbeiten. Mir macht meine selbstgewählte Arbeit durchaus Spaß, ich könnte dann eben sehr viel entspannter arbeiten. Dann würde ich unser klein Häuschen im bescheidenen Rahmen umbauen und renovieren lassen. Die eine oder andere Immobilie hier am Ort wäre auch überlegenswert. Ich würde dafür sorgen, dass der MannMitHut und ich im Alter sorgenfrei leben können. Und dass meine Geschwister sorgenfrei sein können (soll heißen, ohne Schulden).
    Einen Teil vielleicht in ein Heimprojekt stecken, in dem alte Menschen würdig leben können. Als Stiftung oder so ... Auch hier im Ort gäbe es ein, zwei Menschen, bei denen ich etwas gutzumachen habe.
    Und der MmH bekäme natürlich seinen heiß gewünschten Tesla.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. *gg* WAS denn jetzt? Bankmensch ODER Vertrauen? ;-)
      *Spaß beiseite: In jedem Freundkreis sollte einer was von Bank- und Kredit- und Anlagegeschäften verstehen. Und die anderen im Freundeskreis sollten mehrheitlich einen Waffenschein haben (nur zur Sicherheit).

      Das mit dem Heimprojekt für alte Menschen ist eine wundervolle Idee.
      Und die mit dem TESLA FÜR DEN EHEMANN eine nicht minder Wundervolle!!!♥♥♥

      Löschen
  8. Tja, ich kann mich einigen Kommentatoren hier nur anschließen, in dem, was ich tun und lassen würde. Ich würde weiter arbeiten wollen. Vielleicht nicht Vollzeit. Vielleicht würd ich auch eine gemeinnützige Arbeit machen.
    Ich habe mir schon oft überlegt, was ich tun und lassen würde. Ich komme immer an denselben Punkt: Ich wäre heillos überfordert mit soviel Geld. Und ich wüsste nicht, wie mit denen umzugehen, die an meine Türe klopfen, und um Geld fragen. Wem wieviel? Warum? Wofür? Ich hab ein zu weiches Herz für soviel Geld.
    Vielleicht wäre es eine Variante für mich, den absoluten Großteil einer mir am Herzen liegenden Organisation zu geben. Und ganz normal weiterzuarbeiten. Dafür dann auch kein Haus, weil ich mich in unserer Wohnung sehr wohl fühle. Der Rest, den ich mir behalte, verprasse ich in der Pension. Ich glaube, das wäre ein Weg für mich. Müsste aber meine bessere Hälfte auch zustimmen. Und ob ich es dann tatsächlich so machen würde, wie ich es mir jetzt so denke? Fraglich. Sehr fraglich. (fly)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das weiche Herz gewöhnt die Welt Dir ab, wenn Du Geld hast.
      Aber: Umziehen wäre so oder so eine wirklich empfehlenswerte Idee, glaube ich...

      Die entscheidende Frage ist ja wirklich: Wir spielen hier ja nur - aber was, wenn TATSÄCHLICH die Situation da ist?
      Die Fragestelung ist die gleiche wie bei "Sind Sie käuflich?" ;-)).

      Am eigenen Wohlstand weniger Begüterte teilhaben zu lassen, wird hier so oft geäußert, dass ich mich frage:
      Wieso tun dann die, die tatsächlich alles HABEN, so wenig?

      Löschen
  9. Ich würde jemanden wie Carsten Stahl engagieren, der sich um diejenigen, die mir auf den Sack gehen bzw. gegangen sind, "kümmern" soll.
    Kein Mord oder Folter (ich bin ja kein Unmensch), sondern einfach nur ein klein bisschen Todesangst einjagen.
    Gut, oder?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das interpretiere ich als Anfrage, Frau Juliane^^.
      Indes, ich bin nicht mit Geld zu kaufen - ich werde in Naturalien bezahlt.

      Machen Sie mir also einen Vorschlag, den ich nicht ablehnen will, und die gesamte Bandbreite meiner sadistischen Kreativität stehen Ihnen zu Diensten :-). Ich hätt nämlich SCHON Bock, ein paar Leuten mal wieder so richtig beim Lernen zu helfen.

      Löschen

Hinterlassen Sie an dieser Stelle ruhig Ihre Gedanken - in dem Bewusstsein, dass Sie sich hier in meinem Wohnzimmer befinden und bei mir zu Gast sind.

Ich freue mich über Ihren Kommentar, wenn er dies beherzigt, aber ich lösche ihn, wenn er sein Gastrecht missbraucht.

Und sofern Sie auf Ihren Kommentar eine Antwort von mir haben möchten, erkenne ich das daran, dass er nicht anonym und ohne Namenszeichen abgegeben wurde.