Mittwoch, 30. November 2016

Happy b'day, William Broad


Alles Gute zum 61. Geburtstag, Billy.
Und danke für meine erste Schallplatte^^.






Dienstag, 29. November 2016

Nicht ganz


Der Tag beginnt, in dem ich morgens müder aufwache als beim zu-Bett-Gehen und
kaum aus dem Bett komme.
Und gleich mal die selbe Frage im Kopf wie gestern.
Und Vorgestern.
Sie lautet: "Wozu eigentlich?"

Auf dem Weg zur Küche (Kaffeemaschine anschalten) fällt mir auf, wie langsam ich in letzter Zeit bin. Wirklich langsam.
Nicht im Sinne von gemütlich.
Eher...hinauszögernd langsam.

Zu sagen, dass ich im Moment nicht ganz alles auf die Kette kriege und dass ich
nicht ganz behaupten kann, die Kontrolle über mein Leben zu haben, trifft es nicht.

Es wäre vielmehr ein blanker Euphemismus, gerechtfertigt durch gar nichts,
die feine Linie zwischen wohlwollendem "wird schon wieder"-Schulterklopfen und glatter Werbelüge
dabei grenzübertretend.

Es hat sich angekündigt. Das tut es immer.
Seit so etwa zwei Wochen.

Und es fing wie so oft damit an, dass mir bestimmte Orthographiefehler in meinem Getippten auffielen (ein Symtom, auf das eine homöopathisch angehauchte Ärztin mich mal sensibilisiert hat, plus Eigenbeobachtung).

Nämlich, in dem sich stark emotionale Gedanken bei mir derart schnell und wirr buffern, dass ich nicht hinterherkomme, sie zu bewerten, zu filtern, zu relativieren, in nicht-offensive Worte und Sätze zu verpacken und dann noch -meine anti-Königsdisziplin- an den Richtigen in der richtigen Form zu adressieren.

Was sich dann so auswrikt, dass ich anfagne, Buchstbaen miteinadner zu vertaucshen und auszulassn - und das, obwohl chi dre felsenfetsen Meinugn bin, alles rihctig getipt zu haben (das war jetzt ein Beispiel).
Die Haare könnt' ich mir manchmal raufen, sehe ich mir WhatsApp-Chats von mir selbst an.
3 Sekunden NACH dem Senden erst, leider.
(Und das MIR als 15-Punkte-Deutsch-LK'ler.)

Texte wie der da oben sind mir nicht ganz unbekannte Vorboten.

Vorboten einer bevorstehenden Dissoziation,
sich langsam aufbauend,
Treibstoff aus unguten Gedanken und aus Tränen durchwachter Nächte voller Selbstzweifel einlagernd,
wartend auf einen günstigen Moment,
auf ein falsches Wort,
ein Missverständnis vielleicht,
um den Funken irgendeiner strohtrockenen Gehirnsynapse zu nutzen,
den Flächenbrand zu entfachen,
der mich dann gefühlt an die Grenze einer Autismuserfahrung bringt.
Wo ich niemanden um mich herum mehr verstehe und meine Umgebung auf mich wirkt wie Aliens, die mich entführt haben.
Und die mich ziemlich ankotzen.

Und wo ich dann zusehen kann, wie ich diesen Scheiß wieder nicht ganz gelöscht kriege.
Bis zum nächsten Mal.

Es ist so mühsam und ermüdend, sich dann zusammenreißen zu müssen.
Um eben nicht hinter jedem Satz eine gehässige Anspielung zu erkennen,
eine Kritik an meinem Verhalten oder an meinem Unterlassen.

Es erfordert an manchem Tag nahezu die gesamte Kraft, sich für eine scheißnormale Konversation zusammenzureißen.
Hinter einer simplen privaten Terminverschiebung eben nicht das zu vermuten, was der Gollum auf meiner Schulter mir unhörbar für Andere in mein Ohr flüstert.

Und in WhatsApp so zu tun, als könnte ich mich mit Anderen über deren schöne Erlebnisse freuen.
Im Gegenteil, es zieht mich noch weiter runter.
Ich will es nicht hören, was Andere haben.



Irgendwie hatte ich mir dieses "Leben"-Dingsda nicht ganz so schwierig vorgestellt.



Montag, 28. November 2016

Preisfrage


Mal angenommen, Sie sind seit >10 Jahren mit ihrem Partner zusammen und fragen sich immer noch,
ob er uneingeschränkt "der Richtige" ist - für wie groß erachten Sie die Wahrscheinlichkeit,
dass derjenige überhaupt noch "der Richtige" sein KANN?


Samstag, 26. November 2016

Der rasende Zug (Rebellenmonster)


[Mein Lieblingslied,
auf alle Zeiten meine Nummer eins.


Mit einer Geschichte, die eben KEIN happy end erzählt.
Vermutlich auch deshalb mein Lieblingslied. ]



  1. Mal wieder betrunken, Süße, hey,
    "Wasser" ist einfach nicht meine Marke.
    Dieser gottverdammte Dämon Schnaps ständig auf der Jagd
    wie er da auf meiner Schulter sitzt, mit meinem inneren Selbst sprechend.
    Nun, lass uns dieses Rebellenmonster für immer füttern.

  2. So da wären wir wieder, es gibt keine Regeln
    und lass uns a
    uf dem rasenden Zug bleiben der für immer pumpt
    Keine Tinte auf Papieren, um den Arschlöchern zu zeigen wer ich bin
    Lass uns für immer dieses Rebellenmonster füttern.


           Möge der Zug für immer ohne Bremsen rennen
             Zu einem Ort wie keinem Anderen
               ein Gefühl aus Tränen gemacht.
                 Sie kamen von überall her
                   um den rasenden Zug zu sehen
                     und sich wünschten, ein Teil von ihm zu sein.


  3. Beerdigungsblumen, Trauerkränze verharren in Wartestellung
    weil der Zug in den Himmel raste und auf dem Boden zerschellte
    In Blut gekocht, meine Süße
    mit einem gebrochenen Bein und Arm
    Lass uns für immer dieses Rebellenmonster füttern.


           Sie kamen aus dem ganzen Land
             um den am Boden liegenden Zug wieder auf die Schienen zu stellen
               und arbeiteten tagelang daran.
                 Die Sonne verbrannte sie,
                   mancher blieb und mancher ging

                     doch nun rast er wieder

                       zu einem Ort wie keinem Anderen.



Freitag, 25. November 2016

Screenshotfriday KW 46


[ Eine geile Woche war das.
Nicht.

Und dann noch ab morgen die Schwiegereltern zu Besuch.
Ist ja auch erst eine Woche her, seit man sich sah.

Mögen Ihre Gebete und mein gut gefüllter Weinkeller
mich in diesen schweren Tagen begleiten.

Sagte ich schon, dass Tittenfotos (ab C aufwärts)
 ebenfalls sehr helfen würden? ]






















Donnerstag, 24. November 2016

Mittwoch, 23. November 2016

GESUCHT: Gemeinheiten


Wie immer, wenn's irgendwas zu organisieren gibt (sei es, dass jemand was zu Feiern hat oder ein gemeinsames Geschenk benötigt wird) fange ICH bei uns im Betrieb die "Besorger"-Rolle ein.

Ok, die hab ich auch sonst immer im Leben auf,
aber dann ist zumindest der Gesamtkontext ...lustvoller. 


Da ja überraschend bald mein Lieblingskollege "Der Büffel" in den Vorruhestand geht und mich nur
DES SCHNÖDEN MAMMONS WEGEN hier allein im Schützengraben der Inkompetenz zwischen
lauter VOLLIDIOTEN zurücklässt, wächst in mir zunehmend der Wunsch, ihm einen wirklich UNVERGESSLICHEN Abschied zu organisieren.

Sie wissen schon: So eine Nummer, wo dann der Andere wenn's reicht ein Vierteljahr nicht mehr mit Ihnen spricht.
Und ich darf Ihnen sagen: Ich bin GUT in so was.

[ nicht nur in SO was,
siehe "Besorger" oben,
aber: Das wissen Sie ja alles,
wem erzähl' ich das? ]

Ganz ehrlich, am Kreativsten bin ich, wenn's um...sagen wir, grenzwertige Aktionen geht, gerne am Rande der Kriminalität (ich sag jetzt nicht, von welcher SEITE aus "am Rande" betrachtet wird, von innen oder außen).

Ein paar SEHR geile Ideen hab ich schon.
Beispielsweise E-Bikes.

Der Büffel HASST E-bikes.
Seine Frau aber LIEBT die Idee, auf so was zu fahren.
Also werde ich ihn in jedem gottverdammten E-bike-Forum anmelden, welches ich auftreiben kann.
Inklusive Newsletter-Anmeldung!

Dann die Sache mit den Altersheimen.
ERSAUFEN wird er im ersten Quartal in Prospekten, Preislisten, Serviceangeboten und Begrüßungsschreiben von Altersheimen.
So wahr mir Gott helfe, bis wenigstens April 2017 kommt seine Post in Kartons.

Und ein paar von denen verpacke ich höchstpersönlich an ihn:



Dann die Idee mit den Windeln.
Abena, Seresco, Claravital, Mycomfort, Vitalisto, Vidima, Tena....es werden MASSEN an Probepackungen
aus dem Segment "Erwachsenenwindeln" bei ihm daheim eintreffen.
Eine gute Vorbereitung auf das Alter - zumal es seiner undichteren Zukunft durch rechtzeitige Orientierung in dieser Thematik das Ungewisse nimmt.
So wichtig!

Dann die Idee mit der Captn's Night-Rechnung.
Die nächste "CN" hatte ich mir eigentlich an einem Ort vorgenommen, von dem man...wie sagt man?
Keine Rechnungen im Portemonnaie mit nach Hause nimmt.
In DIESEM Fall aber schon!
Die wollte ich anschließend ZU IHM nach Hause senden, verbunden mit der kleinen in täuschend echt ausssehendem Briefpapier getippten Bitte, aufgrund der leider nicht eingelösten Kreditkartenrechnung doch bitte binnen 5 Tagen die ausstehende Bar-Rechnung (für Cynthia, Salome, Cindy) in Höhe von EUR 1.207,95 zu begleichen.

Ja, und dann natürlich die "Umgestaltung" seines Arbeitsplatzes.
Ich finde, der kann an seinem letzten Arbeitstag bei uns nochmal richtig was schaffen.
Gerne auch fluchend!

Habe mich diesbezüglich schon seit Längerem mit Deko-Ideen eingedeckt,
wenn Sie einmal schauen möchten?











Ich bin übrigens noch offen für gute Einfälle.
Aber bitte nicht so eine weichgespülte "wir-werden-Dich-vermissen"-Scheiße,
ich steh' nur auf das harte Zeugs.

Sie wissen schon.
Das, wo man hinterher FROH ist, aus dem Laden raus zu sein.
Und wo man zitternd jeden Morgen daheim an den Briefkasten geht.
Und zusammenzuckt, wenn's an der Tür klingelt.

Also: Haben Sie Ideen?



PS: 5 Tage vor seinem Ausstand wollte ich noch
Kressesamen in seine Computertastatur säen und leicht anwässern.
Sie kennen das.

Dienstag, 22. November 2016

Traumfraubäckerei


Bald ist Weihnachten!
Zeit, sich seine Wunschfrau zu backen für die kalten Tage.

Nachfolgend mein Rezeptvorschlag.



PS: Und packen Sie gleich mal die Kommentarfackel und den Tastaturbenzinkanister
wieder hübsch zurück in ihr Auto.

[ Sie wissen doch, der meint das da oben toternst. ]

Montag, 21. November 2016

KcilbkcürnehcoW KW 46


Montag:

Außentermin auf der Ostalb.
Und ich fahre zum ersten Mal dieses Jahr in der Gesellschaft von Schnee.

Das, was meine Winterreifen da auf gerade mal halbnasser Straße bei um die null Grad an Grip abliefern, beruhigt mich ganz und gar nicht.
Aber zum Einen ist die Landschaft doch recht ansehnlich.



Und zum Anderen verbinde ich den Aufenthalt dort mit einem kleinen Foto-shooting für eine Bekannte.
Endlich mal eine Gelegenheit, ihr ungestraft im Schutze der Kamera auf die ausladende Oberweite glotzen zu können.

Was übrigens nach MEINEM Dafürhalten der Anschaffungsgrund für ca. 65% aller digitalen Spiegelreflexkameras ist.

Denn merke:
Hinter vielen DSLRs steckt oft ein Junge, der von dem fotografierten Objekt hard gefriendzoned wurde.


Dienstag:

Ganz schlechte Nachrichten bringt beim gemeinsamen Mittagessen Kollege "Der Büffel":

Er scheidet völlig überraschend bereits in 6 Wochen aus dem Unternehmen aus und tritt in den wohlverdienten Vorruhestand über.
Sie machten ihm ein Angebot, was er nicht ablehnen konnte.

So eine gottverfluchte Scheiße.

Der vorletzte vernünftige Mensch, mit dem man auf entsprechendem Niveau ablästern konnte,
geht von Bord (den Letzten lesen Sie gerade).
Ein Maßband hatte er sich auch schon gekauft, wie damals bei der Bundeswehr.



Als wäre meine Laune nicht schon genug auf Weltraumtemperatur, habe ich auch noch 3 Anrufe in Abwesenheit und 1 message auf der mailbox.
Alle von meiner Gelenkzentrumpraxis.

Die wollen UNBEDINGT einen Nachholtermin ausmachen mit mir.
Wegen der MRT-Ergebnisse (die keine sind, es gibt nichts zu besprechen).
Die doch noch besprochen werden müssten.
Und ich solle mich doch bitte schnellstmöglich melden.

Bitte mal kurz die Finger hoch, wem das als Kassenpatient auch schon mal so gegangen ist.
Merken Sie selber, 'ne?
Dreckssystem.


Mittwoch:

Die auf 3 Stunden angesetzte Schulung verkürze ich spontan auf 2,5 Stunden,
als ich morgens schon die Gesichter sehe.

Überall steht in ihnen zu lesen, dass hier heute keiner freiwillig ist.
Super, ich nämlich auch nicht, dann kann's ja losgehen.

In einem winzigen Besprechungsraum quetschen wie uns zu zehnt.
Außer mir 8 desinteressierte alte Säcke.
Und 1 junge kaffeebraune Schönheit mit dunklen Augen.

Sie können ja mal raten, wem ich besonderes Augenmerk schenke und wer gleich zu Schulungsbeginn mein Trainer-iPad in die Hand gedrückt bekommt.
Und dann in Zeitlupe mit einem Finger darauf herumfährt, die Oberfläche kaum berührend.

Na. Wenn die immer so...behutsam ist, kann schon mal nix kaputt gehen. Nicht nur beim iPad.

Donnerstag:

Treffe mich mittags mit Zimtmädchen in der Stadt zum Essen und merke schon nach wenigen Minuten: Da kommt gleich noch was.

'Ist dann auch so. Nach wenigen Minuten erzählt sie von der Trennung von ihrem...ähm...ach zum Teufel mit der geopolitical correctness - von ihrem marokkanischen Kamelficker.
Dem hab ich von Anfang an nicht getraut, aber auf mich hört ja Keiner.

Ich versuch's für den Außenstehenden mal in einem Satz:

Ständig unverbindlicher polizeiaktenkundlicher Marrokaner weicht zweieinhalb Jahre lang allen Gesprächen wegen "Zusammenziehen" und "Zukunft planen" aus, verschanzt sich hinter seiner
4-jährigen Tochter und den 14-tägigen Verpflichtungen deshalb und gibt Zimtmädchen,
als diese nachbohrt, den Laufpass mit der Begründung, seine Mutter wünscht sich eine Muslima als Schwiegertochter und diese blonde Deutsche trage ja nie Kopftuch, glaube nicht an Gott und sei auch sonst "zu westlich" für ihren geliebten Sohn - und Mama gehe ja nun mal vor, das verstehe sie nicht, sie sei ja nicht aus seiner Kultur.

Ja, dann. Ich meine, ich bitte Sie! Dafür muss man doch Verständnis haben!
Darauf erst mal was Süßes.



Zimtmädchen ist tobsuchtswütend deswegen, trotzdem mit Tränen in den Augen.
Und dann kommt irgendwann die unvermeidliche Frage:
"Schon das zweite Mal so einen Idioten ohne Eier in der Hose erwischt - wieso immer ich??"

Tja. Die Antwort hab ich mir verkniffen.
Freundschaft ist 'ne schöne Sache.
'Muss aber nicht immer nur einer Ehrlichkeit halber (die Keinem hilft und niemanden weiterbringt)
weh tun dürfen.
Sie kennen ja vielleicht meine Einstellung dbzgl.


Freitag:

Stresstag pur.
Als wenn es alle ahnen würden, dass ich Montag Urlaub hab, kriechen auch noch die allerletzten Heuler aus ihren Höhlen und wollen irgendwas von mir.

Massenhaft Terminbegleitungsanfragen per Telefon.
Ob ich kurz am Dienstag mit hinzukommen könnte? Nur so für 2-3 Stündchen?

Tja Freunde, der nächste freie Termin bei mir ist der...(Trommelwirbel)  15.12.!
Ach, das ist dem Kunden zu spät, sagen Sie?
Und Ihnen auch, sagen Sie?
Ja, dann.

Echt schade, 'ne?
Kann ich sonst noch was für Sie tun?
Nicht?
Dann ein schönes Wochenende für Sie, Wiederhören!
FUCK YOU.



Samstag:

Zu Besuch bei den Schwiegereltern. Und den zwei Patenkindern.

Wir sind noch keine 15 Minuten da, da fragt die Nichte nach Ihren Bestellungen.
Ob ich die 3 Schienen für die gebrochenen Flossen von ihrem Stoffdelfin gebastelt hätte.
Wo der lila Schal sei, den ihr Delfin für sein Halsweh braucht.

Reumütig müssen Gattin und ich eingestehen, dass wir noch keine Zeit hatten, das zu erledigen.
Kein Problem, sagt die Kleine - dann macht ihr das eben JETZT.
Äh....jawohl.



Nebenher braucht das Äffchen Isabella noch eine Krone und dann noch ein Kleid.
Mit Rosen drauf.

Na, wenn's weiter nichts ist.



Abends fahre ich schubkarrenweise die eingetupperten Essensreste von Schwiegermutters Koch-Orgien an den Kofferraum und sichere so die nächste halbe Woche daheim mit Vorgekochtem, worüber ich mich bereits auf dem Heimweg freue.

Falle gegen 21 Uhr halbtot und ungevögelt ins Bett...


Sonntag:

...und wache morgens gegen 04:42 auf, ohne wieder einschlafen zu können, weshalb ich gegen
05.20 Uhr aufstehe.
Mal wieder mit Motorradfieber.

Klasse.
Das mit der senilen Bettflucht kann ich schon mal - wieder was, das ich nicht erst noch lernen muss im Alter, großartig.

Die Gattin steht halb neun auf, setzt sich an den gedeckten Frühstückstisch mit frischen Brezeln vom Bäcker, Kaffee-Schümli, Orangensaft und weichgekochten Eiern und teilt mir mit, dass sie noch zu erkältet sei, um ins Fitti zu gehen - Scheiße, damit fällt der Warcraft-Vormittag am PC schon mal aus.

Abgesehen davon täte ihr von der Erkältung der Hintern weh, die Handknöchel schmerzten und wunde Erkältungslippen habe sie auch noch, zusätzlich zu ihren Regelbeschwerden.

Super, denke ich, das macht also insgesamt 400% Sexunfähigkeit.
Besser kann ja ein Sonntag nicht anfangen.

Egal, "in guten wie in schlechten Zeiten" - die Gattin an der Hand genommen und raus bei dem schönen Wetter auf einen kleinen Spaziergang durch die Weinberge.

Das Unvermeidliche naht, als wir durch frisch zurückgeschnittene Weinbergstöcke laufen - da fährt binnen Sekundenbruchteilen der Gattin Dekorations-Programm hoch und über ihrem Kopf erscheint
ein gelbleuchtendes Ausrufezeichen.

Sodann öffnet sich ihr Mund und die Questgeberin ruft "Da könnte ich doch ein paar von mitnehmen, zum Dekorieren und für um die Pflanzen rum und für..."
Mehr höre ich nicht, da ich schon knietief im Weinberg am Einsammeln von Zweigwerk und Schnittgut bin.

Leider, leider kann ich es aber so schlecht heim tragen - der verletzte Arm, Sie erinnern sich?
Macht nichts, die Gattin wollte ja "nur ein paar Zweige".
Und trägt diese dann auch tapfer den Rest der Strecke bis nach Hause.



Der Rest des Tages ist Couch und "Hello Kitty Beauty Salon" auf iPads.


Übrigens - sagte ich schon, dass ich heute FREI habe?
Während Sie den ersten Tag der Arbeitswoche ...genießen?
Nein?

Ach kommen Sie, ich weiß, Sie genießen das!
Sie wüßten doch auch gar nicht, was Sie mit
so einem FREIEN MONTAG anzufangen hätten!

Einen schönen Start in die Woche wünsche ich... ♥


Sonntag, 20. November 2016

another cat content sunday



[ Der post gestern stieß, wenn ich so sagen darf, auf erhöhtes Interesse.
Auch, wenn die Fragestelllung Manchen irritierte.

Doppelt so viele Zugriffe wie an einem Wochentag und
dreimal so viele Zugriffe wie an anderen Samstagen zeigen mir:
Dafür gibt's offenbar Bedarf.
Sei es an "Aufklärung" oder sei es nur an "Teilhabe" ;-).

Und heute: Tierfotos reloaded.
Weil doch heute Sonntag ist.

Als cooldown. ]






















Samstag, 19. November 2016

what they want


Sind Sie sich eigentlich sicher, ich meine ganz ganz sicher,
zu wissen, was Männer im Bett wollen?*

Wirklich sicher?

(*ohne ausgrenzen zu wollen: die Frage richtet sich an FRAUEN.
Und an den Captn.)

Freitag, 18. November 2016

Screenshotfriday KW 46


[ Heute geht's schon am frühen Nachmittag los
zur Schwiegermutter - und damit ist
über das anstehende Wochenende
alles gesagt. Au revoir. ]

















Donnerstag, 17. November 2016

titty thursday


[ Das soll -vermutlich- keine eigene Serie hier werden.
Mir war nur einfach danach. ]