Montag, 28. November 2016

Preisfrage


Mal angenommen, Sie sind seit >10 Jahren mit ihrem Partner zusammen und fragen sich immer noch,
ob er uneingeschränkt "der Richtige" ist - für wie groß erachten Sie die Wahrscheinlichkeit,
dass derjenige überhaupt noch "der Richtige" sein KANN?


Kommentare:

  1. Schon alleine die Überlegung, ob der/diejenige der/die Richtige ist, impliziert, dass da Zweifel bestehen. Damit ist bewiesen: es ist nicht der/die Richtige.

    Bei der richtigen Person kommen solche Zweifel erst gar nicht auf.

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  2. ... sprach der Pathologe, und ich gebe ihm Recht.

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    1. ... und ich !
      Anna

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    2. Das dachte ich mir, dass DAS die Antwort sein könnte.

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  3. Hängt davon ab, die wievielte Partnerin es ist. Bei der ersten würde ich mal 0% annehmen. Mit zunehmender Anzahl steigt die Wahrscheinlichkeit... es sei denn, Sie sind unverbesserlich. :-) J.

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    1. Unverbesserlich. Hört sich nach mir "in einem Wort" an^^.
      Zumindest IHR Kommentar lässt hoffen, die anderen deprimieren mich.

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  4. Immer noch? Oder immer mal wieder in bestimmten Situationen? Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich mich das nach >10 Jahren "immer noch" (und nicht nur "immer mal wieder") fragen würde, wüsste ich für mich, dass es nie die richtige Person war. Zwar nun nicht zwingend eine absolut falsche Person - aber eben auch nicht die richtige. Wobei das mit der richtigen Person so eine Sache ist. Menschen (ver)ändern sich. Und plötzlich kann das, was vor 10 Jahren richtig war, falsch sein, weil es einfach nicht mehr passt.

    LG A.(nna)

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    1. Ja. Jaja. Das wäre auch genau, was ICH zu einem Anderen sagen würde.
      Und ja, das "ist so eine Sache".

      Alles.

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  5. Gibt es überhaupt eine(n) Richtige(n)? Besteht nicht das ganze Leben aus Kompromissen?

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    1. Danke! DAS hatte ich zu lesen gehofft! ♥

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  6. Ich glaube, dass es immer Lebenssituationen geben wird, in denen man sich fragt, ob man mit dem Partner wirklich das richtige Los gezogen hat. Ich zumindest frage mich das hin und wieder. Aber es gibt auch so viele Lebenssituationen, in denen ich genau weiß, dass er für mich der Richtige ist. Zu hinterfragen, ob es das noch ist, ist völlig normal. Und dazu ins Kalkül zu ziehen, ob es eine Momentaufnahme ist, weil ich grad unzufrieden bin, und mein Partner daher auch nix richtig machen kann, und sich nicht richtig anfühlt, oder ob das Gefühl sich über langen Zeitraum so angehäuft hat, dass da nichts mehr ist, worauf man die Partnerschaft aufbauen kann.

    Ein einzelner Mensch wird niemals alle Ansprüche und Bedürfnisse so weit abdecken, dass man zu 100 % weiß, dass er der Richtige ist. Wie Clare Kadina schon schrieb - Kompromisse. Aber nicht soviele, dass man sich selber dabei aufgibt. (fly)

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    1. Es tut gut zu lesen, dass das "mormal" sei.
      Ich höre "normal" so überaus selten im Zusammenhang mit meiner Person^^.
      Und FÜHLEN tut es sich NIE "normal" an, ich zu sein.

      Das "Kalkül" wie Du es nennst war bei mir schon lange nicht mehr in einem Ergebnisbereich, dass es für eine "absolute Mehrheit"gereicht hätte. Seelisch waren die meiste Zeit meines Lebens stets Koalitionen aus verschiedenen Aspekten regierend^^.

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    2. Du sollst auch gar nicht "normal" sein. Wer ist schon "normal"? Wer legt fest, wer "normal" ist? Nur die Gefühle, bzw. das Hinterfragen, das ist "normal". Vielleicht hast du einfach zuviele "weibliche Gene" ;-). (fly)

      P.S.: Wenn man sein Innenleben erforscht und verändert, gehen bestehende Beziehungen oft damit in die Brüche, weil das Gegenüber mit dem "neuen" bzw. "anderen" Ich, das man sich erarbeitet hat, nicht zurecht kommt. Weil man für das Gegenüber in seinen Aktionen und Reaktionen, die ja oft anders sind als früher, nicht mehr berechenbar ist, und das Gegenüber sich vielleicht gar nicht, oder in eine andere Richtung weiter entwickelt hat. Bei mir ging damals eine langjährige Freundschaft zugrunde, weil man mich nicht mehr so gut manipulieren konnte.)

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  7. Den Kommentar von Clare unterschreibe ich. [Anm.: vor 20 Jahren habe ich noch fest an dieses Soulmate-Ding geglaubt. Ist irgendwann ebenso gestorben wie der Weihnachtsmann. ;)]

    LG A.

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    1. An der Stelle wär' auch ich glaub' ich ganz gern.
      Und den Weihnachtsmann fand ich auch toll^^.

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  8. Ich wollte auch im ersten Moment schreiben: 0%, wenn man sich diese Frage überhaupt stellt. Aber das ist nicht ganz richtig. Irgendwie haben alle Kommentatoren auf ihre Art Recht.

    Nach längerem Nachdenken meine ich, dass das, was "fly" schreibt, es am ehesten trifft. Es kommt genau auf die Momente an, in denen man sich SICHER ist, dass der Partner genau zu einem passt. Wenn es die nicht mehr gibt....ist das schlecht. Aber dieses Thema ist auch sehr komplex, vielleicht zu komplex für so einen Kommentar ��

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    1. Es GIBT diese Momente, und ich empfinde meines ganzes LEBEN als zu komplex für die Beantwortung so einer Frage.

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    2. Genau so geht es mir auch. Viel zu komplex das ganze Leben, um solche Fragen zu beantworten. Außerdem Zeitverschwendung, und zwar eine von der guten Sorte.
      überhaupt: tolles Blog hier- Annika hat mich hergeschickt.

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    3. Aber leider bin ich jemand, der gerne ANTWORTEN hätte, gerne auch in einem komplexen Leben^^.

      Und vielen Dank für die freundlichen Worte, ich freue mich immer über so was.
      (Der Annika gehören mal Blumen geschickt. Oder Schokolade.^^)

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    4. Wer Antworten haben möchte braucht ein Blog. Da bist Du schon mal auf dem richtigen Weg.
      Antworten sind dafür da neue Fragen aufzuwerfen. Vielleicht bist Du einfach jemand, der gerne Fragen stellt um Antworten zu bekommen, die Fragen aufwerfen, die Antworten nach sich ziehen. Und schon hast Du ein sehr komplexes Leben.

      (Annika ist die Beste)

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  9. Er eindrucksvolles Schaubild Rain. Bin da bei Clare - wenn du es hast merkst du es nicht, wenn es weg ist fehlt es dir und am Ende rätselst du warum es so weit weg ist....

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    1. Hört sich nach einer sehr belastbaren Weisheit an^^.
      Und "Distanz" ist auch genau der richtige Begriff für all das.

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  10. Sicher gibt es Momente, in denen man mal denkt, dass er nicht mehr der Richtige ist. Wenn es z.b. einen Streit gibt über ein Thema, welches in all den Jahren immer wieder aufkocht. Da denke ich mir schon manchmal, warum tu ich mir den Sch.... eigentlich an. Und wenige Momente später kann ich über solche Gedanken eigentlich nur den Kopf schütteln.
    In jeder Beziehung geht man mehr oder weniger Kompromisse ein. So wie ich über die eine oder andere Sache von meinem Schatz hinweg sehen muss, weil mir es nicht in den Kram passt, muss er dies ebenso machen.
    Keiner von uns ist perfekt.
    Im Rückblick auf vergangene Beziehungen weiß ich, dass mein Mann der Richtige für mich ist und sehr wahrscheinlich auch noch sehr lange für mich der Richtige sein wird. Keiner weiß was in 2, 5, 10 oder mehr Jahren sein wird. Und das ist auch gut so, dass wir es nicht wissen ;)

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    1. Das verstehe ich alles und sehe es auch genau so, im Alltag mache ich exakt die gleiche Erfahrung.

      Nur, um es mal salopp zu formulieren:
      Ich hätt' dann langsam mal ECHT Bock auf ANDERE Macken von anderen Menschen.
      Die Kugellager, die über die holprigen Streckenabschnitte dieser Ehe führen, fühlen sich an manchen Tagen ziemlich ausgeschlagen kann - da hilft es im Reparatursinne nicht, dass die Strecke immer die Gleiche ist.

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    2. Vielleicht ist ja auch die Beantwortung der Frage so individuell wie die Menschen selbst? Was für den einen gut und richtig ist, muss es für den anderen ja nicht sein.
      Manche finden sich sehr früh und wollen auch nichts anderes, bis dass der Tod sie scheidet.
      Manche finden sich sehr früh und erfahren später, aber nicht zu spät, dass man falsch gewählt hatte.
      Manche lieben exklusiv, manche promiskuitiv.
      Wiederum manche sind eine Mischung aus dem einen und anderen - und können nur eine begrenzte Zeit miteinander sein.

      Vermutlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was er will, was er geben kann und was nicht - unabhängig davon, ob es den oder die Richtige/n für sie/ ihn überhaupt gibt oder geben kann.

      Wenn man sich aber erst mal für einen Weg entschieden hat, dann ändert man diesen Weg zumeist aus Bequemlichkeit nicht (mehr).

      Aaaahhhh, ich merke grad, mir geht zu vieles durch den Kopf und wird damit womöglich konfus.
      Vielleicht lags heut auch an den Weinschorlen, die ich mit der Freundin auf ihren Geburtstag und ob der Wiedersehensfreude nach viel zu langer Zeit erhob :)
      Ich geh mal noch was essen und dann zu Bett, besser ist das wohl ;)

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    3. Ich tippe ebenfalls gerne unter dem warmen, wohligen Einfluss, den das eine oder andere Glas Wein auf mich ausübt^^ - außerdem schaltet es bei mir den sprachlichen Turbo frei 😄.

      Das mit dem "selber herausfinden" hört sich auch nach dem wiederholten Lesen fast schon banal an - für die erfolgreiche Umsetzung allerdings lege ich für mich selbst nicht mehr die Hand ins Feuer^^.

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    4. Das mit dem sprachlichen Turbo kenn ich - selbst postalkoholisch! Bin heute dermaßen gut drauf, dass selbst dem eloquenten Chef schon mehrfach die Worte fehlten :D

      Banal hin oder her - wer sacht schon, dass das (Leben) einfach wäre? Manch einer probiert sein halbes Leben lang rum, ehe er merkt, welches Lebensmodell denn eigentlich zu ihm passt. Wenn er dann noch den Mut bzw. die Möglichkeit dazu findet, das auch umzusetzen - ja dann Hallelujah: besser spät als nie ;) Lieber die letzten Jahre fröhlich und "richtig" gelebt als mit nem verkniffenen Arsch in die Grube zu fahren. Huch, ich merke grad, ich hab wohl immer noch Restalkohol :D

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