Samstag, 3. Dezember 2016

Maries Abrechnung


Noch zu Twitterzeiten war ich follower von Marie von den Benken (@regendelfin).
Als sie noch fast kein Mensch kannte (also VOR den TV-Reportagen, und vor Allem VOR ihrer Tätigkeit für stern.de, so etwa bei 12 Tsd. Followern).

Jedoch, Twitter und sie ging nicht lange gut für mich.
Denn erstens ist mir die ganze Twitterszene zu kurzlebig, geradezu getrieben hektisch-lustig und zweitens -Schwänze raus, Rain macht Ansage- hat jemand, der mit 140 Zeichen auskommt, auch sonst nicht ausreichend was zu sagen.

"apply cold water to burnt area!",
wie man jetzt auf 9gag dazu kommentieren würde.

Abgesehen davon, dass ich Humor bisschen arg oft auf Homophonie bzw. Homographie setzt und sogar MIR  ein Stück weit zu sehr "auf die Fresse" ist.
Und niemand auf diesem Planeten kann sich mit Insiderhumor vom Leben als Model weniger identifizieren als ich.

Trotzdem: Geile Schnitte, die Frau.

Bei Stern.de zum Sinnieren und Beobachten der Model- und vor Allem  Pseudomodel-Szene gebucht, berichtet sie dort ab und an von Gesehenem und Gehörtem - aber ihr letzter Artikel erschien mir auffallend distanziert und anklagend, angesichts der Verhältnisse, denen sich die Models dort aussetzen und unterwerfen müssen.

Mag sein, dass das auch damit zusammenhängt, dass Marie selbst nicht jünger wird und daher der Ton ihr gegenüber in der Szene schrittweise ablehnender wird.

Aber diesmal fand ich ihre Worte wirklich lesens- und nachdenkenswert.

PS: Es gibt einen weiteren Teil dazu, mindestens ebenso gut.

Kommentare:

  1. Marie von den Benken schreibt mitunter wirklich gute Sachen.
    Ob nun sie das ist oder da eine Redaktion Marie von den Benken als Figur geschaffen hat, ist mir persönlich ja egal.

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    1. Angeblich ist sie das ja selbst - aber hey, sind wir ehrlich:
      Wie oft ist einam MANN jemals eine Frau begegnet, die SO gut aussieht, die SO sprach- und humorbegabt ist und die SO VIEL kreativen Output abliefert?

      Vielleicht ist sie kein kompletter fake, aber zumindest bei der MENGE an Homophonie- bzw. Homographie-jokes bin ich sicher, da wird redaktionell nachgeholfen.

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