Sonntag, 25. Dezember 2016

Weihnachtsessen (Schwiegermutter-edition)


"Wir machen dieses Jahr nix Großes, zum Abendessen nur was Kleines und dann Bescherung,
in Ordnung?"
"In Ordnung, Schwiegermutter." 

"Und am ersten Weihnachtstag gibt's Gänsekeulen, aber nur ganz kleine!"
"Nein Schwiegermutter, das ist zuv..."

"Ich hab sie auch schon gekauft!"
"Ok."

Die gleiche Falle. Jedes Jahr.


Kommentare:

  1. Lustig, wie früher bei mir ;) Meine Mutter "musste" immer für viele Kinder kochen und konnte das nie ablegen. Ok, sie hat auch gerne gekocht - ist ja auch nicht immer selbstverständlich. Da war es egal, ob 12 oder vier Personen am Tisch saßen ... der bog sich und für jeden war etwas dabei. Jemand mag keine Gans? Egal, es gab auch Rinderbraten. Kartoffeln, Klöße und Kroketten etc. Zum Glück sind ihr keine Veganer oder Intoleranzer zugeführt worden *g* Daran wäre sie verzweifelt.

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    1. Ich finde es toll, wie andernsorts die Mütter immer die Familie verwöhnt haben...ich kenne so etwas nur aus den Familien meiner Partnerinnen. Es ist für mich eine besondere Form der demonstrierten Fürsorge, und das ist ja etwas durch und durch Ehrenhaftes...
      Insofern kann man eine "freiwillig verzichtende Lebensweise" auf bestimmte Lebensmittel auch durchaus als Ablehnung der so offerierten Fürsorge interpretieren.

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  2. “The same procedure as last year?” :o))

    Erschwerend kommt hinzu das es ja 2(in Worten: ZWEI) Feiertage sind.
    Man ja auch mindestens 2 Tage braucht um wieder auf die Beine zu kommen.
    Und das der gewohnte Service hier auf der Couch leider nicht von dem vierbeinigen Mitbewohnerin aufrechtgehalten werden kann.

    Bett. Ist auch ´ne gute Idee ... verabschiede mich denn mal bis nächstes Jahr ... macht nicht so laut ... aber rutscht gesund hinüber!

    ;d

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    1. Tja. Traditionen^^.
      Und nach family steht hier die Patenkinder-Tour an, also WEITERE 2 Tage on the road bei Freunden...ich glaub', im neuen Jahr wären erst mal 2 Wochen Salat 'ne gute Idee...^^

      Komm Du auch gut ins neue Jahr!

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  3. Spontan würde ich fragen: Warum tust du das, wenn du das nicht willst? Aber ich glaube, ich kenne die Argumente ...

    Und was die festtägliche Fürsorge angeht: Ich wusste lange nicht, dass an Weihnachten feierliche und friedliche, heitere Stimmung in Familien herrschen kann. Ich kannte es nämlich nur so, dass an solchen Tagen die Teller noch tiefer flogen als sonst (sic!). Meine eigene Feiertagsgestaltung ist also quasi eine Art Wiedergutmachung an mir selbst.

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    1. Fein, ich sehe, Du bist mit den einschlägigen Sachzwängen vertraut^^...

      Zur Stimmung: Da fanden wir nichts vor, was man sich freiwillig ausgesucht hätte - Schwager und Ehefrau hatten richtig Zoff und meiner Meinung nach wäre an einem anderen Tag als Weihnachten eine Trennung auf den Tisch gelegt worden...
      Aber die (extrem stressige) Zeit mit den beiden Kindern hat's dann wieder gut gemacht, Weihnachten mit kleinen Kindern ist einfach etwas Besonderes.
      Einmal wieder das LEUCHTEN in den Augen sehen!

      Richtig fröhliche, glückliche Weihnachten...da müsste ich wirklich Denkzeit investieren, um da ein jahr benennen zu können. Vielleicht hilft es aber zu versuchen, froh und zufrieden sein um die kleinen Dinge - gesund zu sein, keine Schmerzen zu haben, eine sichere Bleibe mit warmer Heizung, fließend Wasser und vollem Kühlschrank....mir hilft das sich-Bewusstmachen solcher Umstände immer wieder.

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  4. Das Essen war bei mir gar nicht das Problem, sondern das BLABLABLA der lieben Verwandtschaft. Ich hatte das Gefühl ich bekomme Ohrenkrebs *kreisch*

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