Sonntag, 22. Oktober 2017

Samstag, 21. Oktober 2017

Herbstfarben ( I )


Sagte ich schon, dass ich den Herbst liebe?

Das Grün des Sommers mag toll sein, die Blüten des Frühjahrs mitreißend...aber nichts
zaubert den Wunsch nach Nähe, nach Behaglichkeit, nach Zurückgezogenheit so intensiv
in mich wie der Herbst und seine Farben.

Regen im Mai? Auf nackter Haut, ins Gesicht?
DAS mag Jeder.
Das KANN Jeder!

Oktoberregen ins Gesicht? In bewährter Kärcher-Qualität? Und das super finden?
Das können Herbstkinder!

Dicke Jacken, warme Socken, heiße Schokolade, Schietwettertee.
Und endlich wieder Strickmützen tragen dürfen. Wein und Zwiebelkuchen.

Festes Schuhwerk, Kaminofenholz, dicke Suppen.
Dichteres Fell an allen Ziegen und Katzen.

Rund-um-die-Uhr-Schichten für Eichhörner und den Eichelhäher.
Aufgefüllte Vorratskammern, eingekochte Marmeladegläser. rappelvolle Gefriertruhen.

          Zeit für mich, die Farben einzusammeln.
          Part 1.





















Und in Part 2 gibt's auch ein Wiedersehen
mit Erich, dem Friedhofseichhorn.

Freitag, 20. Oktober 2017

screenshot friday KW 42


[ Herbstzeit.
MEINE Zeit.

Was für unglaubliche Farben der Wald
und die Weinberge uns präsentieren.

Gehen Sie raus. Genießen Sie.

P.S.: Heute mal kommentierte screenshots]


[ Der Büffel scheint vollständig im Vorruhestand angelangt zu sein. ]



[ Hätte von Frau Muschelmädchen sein können,
war aber tatsächlich ein Brief meiner Chefin an mich. ]
 


[ Ich habe tatsächlich 2 min gebraucht, um die
Pointe hinter diesen tweets zu erkennen. ]
 


 [ MEISTENS war mir die letzten 11 Jahre immer klar,
was die Ladebildschirm-Hinweise in WoW mir sagen wollten.
Aber DA hab ich verduzt dreingeschaut. ]


[ Ich mag Frauen, die Männer durchschauen.
Ganz ehrlich. ]
 


 [ Was dabei halt rauskommt, wenn man mit
einer FRAU versucht, einen Dialog über Autos zu starten. ]


 [ Horoskope lügen. ]

[ Seither versuche ich, diesen FILM zu finden. ] 

 [ Bin mir sehr sicher: Niemand auf diesem Planeten
erschmeckt den Unterschied zwischen frischem und abgelaufenem
Oettinger. ]

 [ Übersetzung von "frequently": 1x. ]

[ Großartig.^^
ICH hätt's eiskalt aufgestellt.
Und dann gefilmt, wie die Kinder ihre Eltern ins Schwitzen bringen mit
"Mamaaaa, was is'n das?" ]
 


[ Der CAPTN verursachte zu hohes Netzwerkaufkommen
in den Kommentarspalten dieses Blogs.
Heißer Typ, war zu erwarten. ]

Donnerstag, 19. Oktober 2017

ALF


Vielleicht kennen Sie noch ALF?
Die Achtziger-TV-Serie?

Allein schon der VORSPANN.
Den können Sie heute keinem jungen Menschen mehr erklären.

Was wollten Sie Ihrer Tochter denn auch erzählen, wenn die fragt, weshalb
Lynn (die Tochter des Hauses in der Serie) während des Vorspanns im Kleiderschrank sitzt??
"WEIL DIE TELEFONE DAMALS SO LANGE KABEL HATTEN, MEIN KIND" ?!

In einer Folge will ALF etwas zum Lebensunterhalt seiner Gastgeberfamilie beitragen
und wird -was wohl- Versicherungsvertreter.

Den Namen, den er sich dafür zulegt, sowie die Gesellschaft, für die er dann arbeitet,
benutze ich bis heute.

In irgendwelchen unwichtigen Onlineformularen, wenn es Bürobedarf zu bestellen gibt.
Oder wenn sonstwo irgendwas eingetragen werden muss,
weil sonst die Bestellung nicht durchgeht.


Für obligatorische Telefonnummernfelder benutze ich
übrigens das da.
Speziell als FRAU, die noch nachtaktiv ist im Sinne von
"ausgehen", würde ich mir die mal abspeichern.
Falls ein Typ allzu dringend Ihre Nummer haben will^^.


Und HIER können Sie Ihr Wissen oder besser gesagt Ihr Erinnerungsvermögen
an diese Serie nochmal testen.

Ich hatte bis auf eine Antwort alles richtig.
Vermutlich, weil man sich gerne und gründlich an die Zeit erinnert, in der fast Alles besser war?



Mir fehlten natürlich in dem Wissenstest ein paar sehr wesentliche Fragen.

Beispielsweise:

  • welches elektronische vollautomatische Küchenhaushaltsgerät kauft ALF
    unerlaubterweise und bereitet dann zentnerweise damit Essen zu?


  • als die Gastgeberfamilie einmal wegfährt, muss ALF auf die
    Katze des Hauses aufpassen, träumt aber davon, sich mit ihr als Hauptzutat
    ein "SLT" zuzubereiten - worum handelt es sich dabei?
  • welches Weltrauminsekt nistet sich zeitweise durch ALFs Schuld
    im Obergeschoss der Gastgeberfamilie ein?
  • wieviele Mägen nennt ALF sein eigen?
  • was ist der "fun fact" hinsichtlich des Komponisten der TV-Titelmelodie?

...usw.

Haben SIE auch noch was zu ALF auf Lager? Her damit.
Versuchen Sie mich ruhig, bei einer Wissenslücke zu ertappen.

Sie tun mir jetzt schon leid.^^

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Für Rain

Ich wünsche dir, dass du jeden Tag im kommenden Jahr mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßen kannst. Dass du von Herzen lachen kannst: Über die kleinen Fehler in der Matrix, über das Glück, das dir über den Weg läuft und die Geschichten, die das Leben schreibt. Bei all dem sollen dich Menschen begleiten, die dich lieben, dir Sicherheit und Geborgenheit vermitteln und dir an 365 Tagen im Jahr zeigen, wie sehr sie dich wertschätzen. Denn du bist genau richtig. So wie du bist.

Ich wünsche dir, dass du andere Menschen, vor allem aber dich selbst, mit Milde und Nachsicht betrachten kannst. Dass du die Herausforderungen, die das Leben dir serviert, mit einer ordentlichen Portion Optimismus und Zuversicht angehst und dir immer, zu jeder Zeit, deiner Stärke bewusst bist. Zweifle nicht an dir. Sondern besinne dich auf deine Tatkraft und deinen Mut. Erfreu dich an den kleinen Dingen des Lebens und genieße sie. Sei Farbensammler, Gartenpirat, Libellenfotograf und Rockstar. Sei gut zu Schnecken. Sei der Mensch, der du sein willst.

Ich wünsche dir einen Harem großbrüstiger, vollmundiger Frauen, 52 Wochen voller wilder Phantasien und täglichen 10/10-Punkte-Sex, der dir ein grenzdebil glückliches Grinsen ins Gesicht malt. Hoffentlich machst du in diesem Jahr den Fallschirmsprung, von dem du schon so lange träumst. Siehst dir dabei die Welt von oben an und bemerkst, dass man das Leben viel öfter viel weniger ernst nehmen sollte. Schreib Geschichte und tue etwas Verrücktes: Denk weniger nach, folge mehr deinem Bauchgefühl. Lass dich tätowieren, prokrastiniere ein bisschen mehr und besuche mal wieder ein Konzert. Fülle das Leben mit Inhalt. Mit Dingen, die gut für dich sind und dich glücklich machen. Sei ein wenig mehr Hedonist. Und lebe ein bisschen mehr (gesunden) Egoismus.

Ich wünsche dir Gesundheit. Für dich und die Menschen, die dir lieb und teuer sind. Dass es dir gelingt, bei allem, was du tust, gut auf dich und deine Lieben aufzupassen. Weder alte noch neue Geister sollen dich je wieder schrecken. Lass uns stattdessen gemeinsam Salz streuen. Und Kerzen kaufen. Damit wir dem anderen auch in dunkleren Zeiten ein Licht entzünden können.
Vertrau auf das Leben. Darauf, dass es schon sorgfältig auswählen wird, welche Aufgaben du bewältigen kannst. Und darauf, dass es möglich ist, dass alles gut wird. Und sein und bleiben kann.

Für dein neues Lebensjahr wünsche ich dir ein bisschen mehr Zauber.
Einen klaren Blick und ein offenes Herz.
Es ist schön, dass es dich gibt.


Alles Gute zum Geburtstag, Rain.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Der dunkle Turm



[ Meine Scheiße,
wird man vielleicht lyrisch, wenn man verliebt ist.
Und eine Heidenangst hat, den Anderen zu verlieren.

Und diese Angst bringt Einen dann manchmal dazu,
exakt jene Dinge zu tun, die geeignet sind,
genau das zu erreichen:

Den Anderen zu verlieren.

Liebe hat für mich ein bisschen was von Skat:
Da geht's wohl irgendwie um Reizen und Stechen,
und wer das besser kann, gewinnt -
aber egal wie oft man mir das erklärt:

Ich kapier's nicht.
____

Heute können Sie sich geehrt fühlen:

Wie Sie rechts in der Seitenleiste unter
"4 x 7 TALES FROM THE CRYPT" nachlesen können,
ist das hier die älteste Datei meines Computers.

Exakt 20 Jahre ungeöffneter Dornröschenschlaf.

Ein ängstliches Liebesgedicht,
verfasst für die große Liebe meines Lebens.
Ich als Turm, das Bild gefiel mir.

Mein einzigen Gedichtzeilen ever.
Sie hat sie nie gelesen.

Tja: Dann müssen heute halt SIE herhalten.

Wie ich schon sagte:
Fühlen Sie sich geehrt.




Und DANKE an das Muschelmädchen
für die gefühlvolle Vertonung.]


******

Der dunkle Turm

Vor tiefem, dunklen Schatten
steht ruhig im Wald ein Turm
Die Schatten greifen stets nach ihm
bei jedem Wind und Sturm

Sein Inneres ward nie gesehn
die Mauern sind zu dicht
nur durch den Spalt im Dachgebälk
fällt manchmal etwas Licht

Der Lichtsstrahl küsst den kargen Grund
und Leben schießt empor
wo noch vor wen´gen Monaten
das Eis im Turm gefror

Die kleine Pflanze tastet sich
das Mauerwerk hinauf
hin zu dem Spalt im Dachgebälk
all´ Mühn nimmt sie in Kauf

Im Todeskampf zieht sie sich hoch
die Kraft geht ihr bald aus
erreicht den Spalt mit Müh und Not
und schaut aus ihm heraus

Für einen kurzen Augenblick
füllt Leben diesen Turm
er fühlt sich wie ein ganzes Schloß
vergessen ist der Sturm

Vorm Wind und vor der Kälte sie
zu schützen ist sein Ziel
in sich bewahren möcht´ er sie
bedeutet ihm soviel

Des Himmels dunkle Wolken
ziehn auf den Wald hinzu
sie sind so dunkel wie noch nie
und finden keine Ruh

Der Sturm bricht los und Regen prasselt
auf das Felsgestein
Ein Schatten greift nach seinen Mauern,
greift in den Turm hinein

So sehr er sich entgegenstellt
zu stark ist die Gewalt
das junge Leben schützt er nicht
der Schatten ist zu kalt

Der erste Sonnenstrahl des jungen
Morgens tritt heran
dringt durch den Spalt im Dachgebälk
und trifft kein Leben an

Des Turmes Mauern sind noch nass
glänzen im Morgenrot
für einen Tag in seinem Leben
fühlte er sich nicht tot.


*************



Und nun, zum wirklich allerletzten Mal:

Alles Gute zum Geburtstag,
Du große Liebe meines alten Lebens.

Und nach zwanzig Jahren könnte ich jetzt mal aufhören mit dem Scheiß.

Montag, 16. Oktober 2017

Vom Können ( reloaded )


"Stöckchen" nehme ich so selten mit, dass ich eben erst feststellen durfte:
Dieses Label hattest Du noch gar nicht eingerichtet.

Das von der Nachbarmuschel fand ich aber toll.
Bzw., eigentlich war es ja gar kein Stöckchen, seine Struktur bot sich nur halt so gut dafür an.

Und manchmal lesen Sie halt anderswo was Gutes, dann kommt Frau Würfelzucker daher
und bringt Einen in den Kommentaren auf die Stöckchen-Idee.
Und dann denken Sie sich:

DAS mach' ich auch mal, bei mir.

'Geht mir auch öfters zum Beispiel bei Schweinebraten so, oder bei Nudelaufläufen:
Die genieße ich anderswo und denke mir dann:
Könntest Du auch mal wieder selber machen.

Die kann ich aber HIER schlecht servieren, also: Stöckchencontent.

Auch auf die Gefahr hin, dass Ihnen mein
Schweinebraten weitaus lieber gewesen wäre.^^





Tollpatschig sein?

Es gab die eine oder andere Szene in Gesellschaft, da bekam ich hinterher eine Rückmeldung,
dass ich wohl etwas tollpatschig gewesen sei.
Das war mir ausnahmslos sehr unangenehm.
Und zum Glück nicht sehr häufig.

Ich kann bei anderen Menschen Tollpatschigkeit als etwas Liebenswertes empfinden,
jedoch nur, wenn ich sie mag.
Andernfalls stößt sie mir oft als mangelnder Respekt vor der Situation auf
oder erscheint mir als ein Zeichen mangelnder Vorbereitung - und damit Wertschätzung.

Fremde Menschen zum Lachen bringen?

Kann ich! Dauernd!
Ich finde, Menschen zum Lachen zu bringen öffnet sie und baut Schranken ab.

Es ist auch eine tolle Anmache (siehe Captn: "Kaum bin ich hier, schon bist Du feucht!").

Als ich mit Zimtmädchen mal beim Eselwandern war, sollten wir uns in der Gruppe vorstellen
und erzählen, warum wir hier seien.
Ich sagte irgendwas in der Art, "Meine Frau meinte, so ein entspanntes Wochenende unter intellektuell Meinesgleichen wär' doch mal schön. Und das sei auch eine gute Übung für einen Mann in der Ehe."

Und dann kurz Totenstille im Raum, in diesem Moment greife ich Zimtmädchens Hand und
himmle sie an "Hab ich das so richtig gesagt, Schatz?" und alles bricht in Gelächter aus.


Kreativ sein?

J...ein. Geht schon noch.
'Sehen Sie hin und wieder ja hier im Blog.
'War früher aber mal echt eine Spezialität von mir.

Früher war jedes Geschenk für Andere handgefertigt, jede Karte handgeschnitten,
das Geschenkpapier selbst gedruckt.
Hat aber stark nachgelassen.
Natürlich hab ich das alles in erster Linie gemacht, um dem Anderen zu zeigen,
dass ich mir Gedanken gemacht hatte - und er/sie mir wichtig sei.

Aber es wäre schon auch schön gewesen, wenigstens hin und wieder einmal
ebenso mit Zeitaufwand und Liebevollem bedacht worden zu sein.
Das hätte ich als Motivation zum Weitermachen empfunden.


Verschlafen sein?

Auch so was:
Früher unmöglich, heute nahezu die Regel.

Bis vor ein paar Jahren schlug ich morgens die Augen auf und war sofort
auf 100% Reaktorleistung.
Anlaufzeit null.
Kaffee unnötig.
Zeit von aus-Bett-raus bis Verlassen der Wohnung = durchaus mal 15 min, all in.

Vorgestern hab ich aus Gründen ein Foto von mir im Schlafzimmer gemacht,
ohne Schlafanzug (fragen Sie nicht).
Erst im Nachhinein sah ich auf dem Foto:
Das Gesicht eines Hundertjährigen.
Der aus dem Fenster sprang und hart aufschlug.
Und dann ins Schlafzimmer zurücktorkelte, des Selfies halber.

Und Kaffee absorbiere ich heute.
Fünf oder sechs Espressi am Tag sind normal.


Pünktlich sein?

KANN. ICH.

Das war schon als Kind so: Mir war es sehr wichtig, pünktlich zu sein.
Ich hatte die Unpünktlichkeit meiner Mitschüler stets als mangelnden Respekt
vor dem Termin und dem Anderen gewertet.
Und Respektmangel geht bei mir mal gar nicht.

"Pünktlich sein" heißt für mich:
"Ich habe gesagt, dass ich es tue und bis wann ich es tue - und dann geschieht es auch so. Genau so."
Es heißt nichts weniger als "ich stehe zu meinem Wort."

Wenn ich irgendwo 12 min zu spät komme, entschuldige ich mich erst einmal.
Nix hier von wegen "Hach ja, 'ist ja noch im akademischen Viertel, haha".

Normalerweise schaffe ich es aber, auf eine Autofahrstrecke von 200km
auf 2 min genau anzukommen.
Und wissen Sie was?  Danach bin ich auch noch STOLZ darauf!

Hin und wieder fragte die Geheiratete, bis wann ich gedenke, abends daheim einzutreffen,
nach dem letzten Termin. Wenigstens "so in etwa".

Als ob es bei MIR ein SO IN ETWA gäbe.

Und ich sage dann aus Trotz oft irgend so etwas wie:  "18.36 Uhr".
Und wissen Sie WAS? Ich fahre dann auch um 18.36 Uhr daheim vor.
Weil ich pünktlich sein kann.

Pedro zum Beispiel kotzt mich voll an - bei dem kann man froh sein, wenn der Wochentag eingehalten wird.


Verwirrt sein?

Bin ich ungern, daher vermeide ich Situationen und Geschehnisverläufe,
die mich da rein bringen könnten, wenn es irgend geht.

Normalerweise bin ich unter Menschen permanent im surveillance mode -
stets schaue ich, wer guckt wen wie an.
Wer ändert seine Körperhaltung/Mimik gegenüber jemand Anderem.
Wie sind die Beziehungen der Beteiligten in einem Raum.

Alles, um nicht derjenige zu sein, der verwirrt ist, wenn Dinge sich schnell ändern.
Ich hatte das als Kind als Überlebensstrategie, denn mein Vater konnte Situationen
sehr, sehr schnell ändern.

Eine zeitlang hab ich mich selber mit meinem Verhalten fast wahnsinnig gemacht -
denn plötzlich lag der Autoschlüssel in den Blumen.
Mein Nokia 6310i neben der Butter im Kühlschrank.
Und der Inhalt meiner Hosentaschen und Jacken wurde zu einer Glückslotterie.

Gott sei Dank legte sich das irgendwann von selber wieder.

Heute bin ich lediglich regelmäßig verwirrt nach Alkoholabenden.
Ich weiß so gut wie NIE -auch wenn es nur 2 oder 3 Glas Wein wurde-, wie und wann
konkret ich nach Hause kam.
Und ich kann mich nur in Ausnahmefällen an die letzte ein bis zwei Stunden des Abends erinnern.



[ Sie hätten für Ihren Wochenstart
hier und heute lieber was "Tieferes" gehabt?
"mode:deep"- content ?

Warten Sie bis morgen.
Morgen ist der 17.10.

Tiefer wird's nicht. ]

Samstag, 14. Oktober 2017

Wachstum


Die Meisten von Ihnen sind ja weiblich und somit fundierte Kennerinnen
jener faszinierenden Technik, zunächst kleine Dinge rasch zu Wachstum zu bringen
und richtig groß werden zu lassen.

Pflanzen zum Beispiel auch.

Da wird Sie das mit Musik von Edward Grieg unterlegte
nachfolgende stop-motion-Video begeistern.


[ Und die "Halle des Bergkönigs" täte Ihnen
auch sonst kulturell nochmal ganz gut,
die aus meiner Sicht geilste Live-Aufnahme
-außerhalb der Kammermusik- ist diese. ]


 

Freitag, 13. Oktober 2017

screenshot friday KW 41



[ Vielleicht war die abgelaufene Woche
in mehrerlei Hinsicht eine entscheidende.

Aber ich hoffe, dass nicht. 

Ich hoffe vielmehr, dass die Dinge

sich nicht entscheiden,
ohne mein Zutun,
ohne meinen Einfluss,
ohne dass ich es will oder
ohne, dass ich selbst schon so weit wäre.

Denn ich bin NIE so weit. ]


[ Ach, übrigens!
Freitag der 13. heute.
Sind Sie abergläubisch ?]


[ HAUSAUFGABE :

Foto Nr. 3 zeigt die Wand in meinem
Hotelzimmer 
in Franken.
Lassen Sie uns ein bisschen "wünsch-Dir-was" spielen?

Suchen Sie sich 4 Dinge davon aus
für Ihr weiteres Leben!

Und dann ab damit in die Kommentare! ]














Donnerstag, 12. Oktober 2017

life chart

[ Sie dürstet.
Nach Bildung.
Nach Orientierung.
Nach einem Wertekompass.

Willkommen zuhause.
Ihre Suche ist beendet. ]




Lebenslektionen des Tages: 

Wer einen eigenen Garten hat und im Regen tanzt, hat stets Freude am Leben.
Wer Freunde hat, oft.
Wer Pfeiffe raucht, immer.

Aber nie, wer nach Herrschaft strebt.
Und von den Toten aufzuerstehen, erscheint auch eher weniger ratsam, daher:

Nutzen Sie das Hier und Jetzt, in diesem Leben.
Tanzen Sie.
Rauchen Sie.
Ficken Sie*


Am Besten im eigenen Garten.






*das steht da nicht explizit,
das muss man als Transferaufgabe verstehen.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Anderes Licht

[ Wissen Sie, was das hier werden sollte?
Ein rant.

Der vermutlich 38. Abkotz-post über meinen Job
und die Begleitumstände und die Unsicherheit
und wie alles immer mehr den Bach runtergeht...

Und dann kam es anders.
Dann kam "SIE" und schlug vor:



Und schnell wurde mir klar:
"Was Positives...das machst Du tatsächlich viel zu selten.
Wieso eigentlich?"

Also.
'Stelle ich mich heute mal 
auf die Seite,
wo anderes Licht herrscht. ]


Zwei Tage Hotel in Bayern liegen hinter mir (genauer: Franken).
Und ich habe tatsächlich bereits die Anreise genossen.

Allein im Auto, zweieinhalb Stunden einfache Strecke,
es war zum Teil sonnig, ich konnte MEINE Musik hören, so laut ich wollte.
Und es hat niemanden gestört, wenn ich 4 von 5 Liedern vorzeitig geskipped habe, weil mir danach war.

Mein Navi hatte eine interessante Strecke rausgesucht:
So wie ICH war KEINER sonst angereist^^.

Ich musste einmal um einen Kuhstall in einer Tempo-30-Kaff mit 5 Häusern wenden.
Und war -wie Sie bald in frischen "Dienstfahrten"-Videos selber sehen werden- auch sonst sehr ländlich unterwegs, sogar für meine Verhältnisse^^.

Weil ich früh da war, bekam ich einen netten Parkplatz und konnte in Ruhe mein Hotelzimmer beziehen, denn es war -wieder eine positive Überraschung- bereits morgens um 11 bezugsbereit.

Eine Stunde Zeit bis zum Mittagsimbiß, zwei Stunden bis Tagungsbeginn....und ich brauche zum Glücklichsein nicht mehr als ein Hotelzimmer mit großem Bett, mein iPad und schnelles WLAN^^.

Und ich hab ein hübsches kleines Hotelzimmer mit netter Aussicht bekommen.



Ok, meine Schulter tat von der falschen Haltung im Auto weh wie Hölle.
Aber ein paar von den guten Tropfen von Frau Laterne, und die Schulter gab Ruhe.

Wir waren etwa 80 Männer und nur 7 Frauen. So ist das halt bei uns.

5 von den Frauen sind ziemlich eng miteinander, also stellte ich mich
zu den 5 Frauen und saß als einziger Mann auch bei ihnen immer am Mittagstisch
und beim Abendessen.

Erstens mal schätze ich die Kolleginnen allesamt sehr für die Art, wie sie ihre Jobs machen.
Und zweitens sind es einfach zum Teil echt leckere Schnitten^^.

Besser hatte es nur noch Toto - der kam morgens am zweiten Tag
sichtlich druckentlastet und somit strahlend dorther,
wo auch WIR alle gern hergekommen wären.

Nämlich aus dem Hotelzimmer der schärfsten Frau bei uns im Konzern.
Welche ein paar Jahre zuvor zu heiraten als eine seiner
klügeren taktischen Entscheidungen gelten muss.


Ich als Quotenmann am Frauentisch musste halt die Zähne zusammenbeißen
und tapfer durch alle Mädchen-Themen mit durch.

Wie toll die kleine blonde Sekretärin vom Landeschef inzwischen abgenommen hätte.
Das kleine Miststück.

Und wie ...interessant das aussähe, sie mit Ende zwanzig ihm mit Anfang sechzig
seinen Teller hinterher an den Tisch trägt.
Weil ER gerade auf Krücken läuft und es selbst nicht könne.
Fast wie seine private Pflegekraft.
Oder mehr.

Es werden ausgiebig Haarpflege- und tönen besprochen und Produktempfehlungen ausgetauscht.

Wie gemein das sei, dass grau und silber nur bei MÄNNERN gut aussähe.
Und wie man das bei Männern immer gleich auf 100m  sähe, wenn die
was mit Farbe an ihren Haaren drehen würden.

Wie albern der eine Kollege vorletztes Jahr ausgesehen habe,
in seiner RENATURE-Phase.Von allen Seiten ganz bunt, je nach Lichteinfall.
Großes Gegacker.

Auf einmal wenden sich alle zu mir.
Was ICH denn so machen würde für meine Haare.
Ich hätte ja noch fast kein silber, könne das denn mit rechten Dingen zugehen?!

Wenn Sie 5 Paaar hübsch gezupfte und geschminkte Augen ansehen, die eine Antwort erwarten,
dann sagen Sie die Wahrheit, ich schwör's.
Also erzähle ich von meinem MEDAVITA und dass das die Haare schön dick und fester mache usw.
Aber nix mit Farbe oder so, alles echt.

In diesem Moment legen sich zwei zarte Frauenhände von hinten auf meine Schultern.
Sie tun mit mir irgendwas zwischen streicheln und kneten und die leicht säuselnde Stimme
meiner Chefin flötet dem Tisch  "Ich sehe, Herr Z. fühlt sich thematisch hier bestens aufgehoben, na da will ich nicht weiter stören, habt Spaß!"

Und wieder großes Gegacker.
Und Chefin hat ja Recht: Ich fühle mich hier wohl. Sehr wohl.

Sogar den ekelhaften Landeschef und seinen Vortrag ertrage ich heute mit Schmunzeln.
Er steht eingegipst auf Krücken vorne.
Ein Urlaubsunfall, Knöchelbruch.
Sehr schmerzhaft sei das gewesen.

Und ich lächle:
Manchmal erfolgt die Karmapunkte-Nivellierung ja zu einem Zeitpunkt, der den so wünschenswerten engen zeitlichen Zusammenhang zwischen Vergehen und Sanktionierung ganz wunderbar erfüllt.

Abends werden die Führungskräfte für 30 min hinter geschlossene Türen zitiert.

Als die Flügeltüren wieder aufspringen, kommt leichtfüßig wie eine Fee auf ihren 12er-Absätzen meine Chefin herausgeschwebt und strahlt wie ein Honigkuchenpferd.
Offenbar gute Nachrichten für sie für 2018.
Was ich am Donnerstag erfahren werde.
Ihr Kollege hingegen schlurft heraus wie ein nasser Sandsack auf einer Schubkarre.

Eine der Damen am Tisch hat ein Problem:
Ihre feingliedrige Silberkette um den Hals hat sich an zwei Stellen verknotet.
Und mit den langen Kunstnägeln kriegt sie die nicht auf.

Ich halte meine ausgestreckte Hand auf, die Knotenkette gleitet hinein.
Und im schummrigen Dinner-Licht fällt mir leider erst 10 Sekunden zu spät erst auf,
wie entsetzlich schlecht meine Augen geworden sind (kein Wunder kommen mir die Damen
allesamt viel halsglatter vor als letztes Mal!).

Ich lasse mir nichts anmerken und fummle in wirklich unscharfer Fokussierung
volle10 min an der Kette herum, bis ich tatsächlich beide Knoten aufbekomme.

Ritterlich und Checker-mäßig gleitet die entknotete Kette zurück in die zarte Hand ihrer Eigentümerin, die sich mit bewundernden Blicken bedankt.
Balsam für meine Männerseele.
Nix Besseres, wie einer Frau ein Problem lösen.

Der nächste Rettungseinsatz naht, als ganz kurz vor Ende der letzten Pause meine Chefin noch einen Espresso möchte - aber die Schlange am Automaten zu lang ist. Und von Führungskräften wird äußerste Pünktlichkeit erwartet vom Landeschef.

Leider kommt auch keiner ihrer Führungskräfte-Kollegen (=ein Widerspruch in sich, eigentlich)
auf die Idee, ein Gentleman zu sein.

Mit einer enttäuschten Schnute dreht sie sich um und eilt zurück an ihren Sitzplatz im Tagungssaal.
Die Türen schließen sich.

3 Minuten später:
Ich marschiere mit 3-minütiger Verspätung in den Saal.

Mit einem doppelten Espresso auf dem Unterteller durch die Reihen nach vorne,
bis vor zur Riege der Führungskräfte.
Und stelle unter den entgeisterten Augen der Macho-Chefs und des Landeschefs
meiner Chefin einen doppelten Espresso vor ihr ab auf ihren Tagungstisch.

Eine leicht angedeutete D'Artagnan-Kopfbeugung von mir.
Ein dankbares Lächeln und ein Handkuss von ihr.

Dann wandere ich unter leichtem Geraune durch den Tagungssaal zurück auf meinen Sitzplatz
ganz hinten in der letzten Reihe.
Die Augen des Landeschefs vorne am Mikrofon brennen mir dabei von hinten ein Loch in meinen Anzug.
Aber er darf nix sagen - ein öffentliches Geißeln eines von Allen erkannten Gentleman-Verhaltens kann er sich nicht leisten.

So muss er meine Verspätung (eigtl. eine Todsünde bei ihm) mit einem
zusammengebissene-Zähne-Lächeln unkommentiert wegschlucken.
Das trägt sicher zu seiner inneren Läuterung bei, sage ich mir.

Das Essen im Hotel ist wunderbar.
Ich liebe Buffets.
Und hier sind sogar die Salatbuffets liebevoll angerichtet.
Die Dessert-Auswahl ist wahrlich suchtgefährdend.

Die Bedienungen sind freundlich, der Service ist toll.
Rotwein wird vielfach nachgeschenkt, die Abendstimmung ist ausgelassen.

Der Mädchen-Tisch erinnert sich gackernd an meine letztjährigen Umbaumaßnahmen am Tisch neben uns - bei der Tagung damals im gleichen Hotel war mir das Licht über dem Essplatz zu sehr ins Gesicht geschienen und das hatte mich gestört.

Die schwarzhäutige Bedienung, die mich damals nur mit Mühe dazu bewegen konnte, wieder vom Tisch herunter zu steigen und die Lampe doch bitte genau so ausgerichtet zu lassen wie sie da hinge,
bedient uns auch heute abend wieder.

Ich glaube er hat mich nicht gleich wiedererkannt.
Was nicht schlimm war, die Mädels haben ihm wieder beim Erinnern geholfen.
Weiber^^.

Tom hatte sich vor dem Abendessen verabschiedet - er war hier am Ort um die Ecke in der ReHa gewesen und traf sich jetzt wieder mit den zwei Mädels, die er dort kennengelernt hatte....Sie können sich vorstellen, was wir am nächsten Tag ihm die ganze Zeit aus den Rippen zu leiern versuchten?

ALLE schmutzigen Details wollten wir wissen!
Dabei hatte er keine zu berichten.
War uns egal.^^

Auf der staufreien Heimreise anderntags habe ich viel gesungen im Auto.


***

Wer weiß, wieviele von uns nächstes Jahr noch hier sind.
Wer weiß, was wir arbeiten werden. Und wo.
Wer weiß, was uns an Veränderungen noch alles bevorstehen wird.

Aber wir sollten sie genießen, diese Tage, diese Abende.

Jeden einzelnen von ihnen.
Sie sind es wert, genossen zu werden.



Montag, 9. Oktober 2017

Montagsmöpse


[ Da sich ja beim Capt'n derzeit des Themas
"sexuelle Belästigung" auf durchaus ernsthaftem Niveau genähert wird,
möchte ich natürlich gleichfalls meinen Beitrag leisten.

Jetzt nicht nochmal das "ernsthafte Niveau" mehrend,
sondern mehr so dessen Gegenteil. Der Pluralität halber.

Jedenfalls, wenn ihre Woche so hart gestartet ist wie mein
Schwanz heute morgen, dann gibt's tolle Neuigkeiten:

Das Härteste liegt schon hinter Ihnen, - und wer
kann das schon von sich sagen, an einem Montag morgen?
Na, sehen Sie.

Da ich viel Aufbauendes brauchen kann*
die nächste zwei Tagungstage (in Franken!!),
startet die SoulBlog-Woche mit Titten.

Schönen, großen, saftigen Titten.

Als Ausgleich (und zugleich Unterstützung) für die Härten.
Es war auch echt mal wieder an der Zeit.

Das finden Sie doch auch ?

Eigentlich wollte ich so ein Ratespiel ausloben,
welches davon wohl meine Libelingsmöpse sind.

Aber bei so was machen Sie ja nicht mehr mit.

Ihnen ist ja nicht mal der vorbeigezogene und daher
ausgefallene 250k-contest aufgefallen.]







































* Sie dürfen aber gerne auch selbst
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