Montag, 26. Juni 2017

7 days and 1 week KW 25


[ So hießen die "Wochenrückblicke" im
vorherigen Blog. Ich kehre dazu zurück.

Außerdem war es mir ein Graus, jedes Mal
Buchstabe für Buchstabe W o c h e n r ü c k b l i c k
rückwärts zu tippen.

Zumal sich der joke auch nicht Jedem erschlossen hat.

Der heutige post zeigt eine recht hässliche Seite von mir,
Sie werden schon sehen.

Falls Sie dies in Ihren Kommentaren zum Ausdruck bringen möchten:
Nur zu, es ist gestattet.
Aber ich weiß das bereits. ]


Montag


Das Schlechte an Montagen:    Es ist Montag.
Das Gute an Montagen:            Ich hab zumindest Teile des Tages wieder für mich allein.


Ich fahre nach Karlsruhe. Was ja schon an sich ein Fehler ist.
Allein der Dialekt, ich könnte kotzen.
Und was durch die anderen (in Teilen minderbemittelten) Teilnehmer des deutschen Straßenverkehrs nicht wirklich spaßiger wird.

Auf dem Weg dahin frage ich mich, ob wirklich jede in die Heckscheibe reingeklebte Werbung ihren zugedachten Zweck erfüllt - klar, man soll nicht vom Auto (oder Gebäude) auf die Qualität der Dienstleistung schließen.


Aber ein alter SMART als Werbeträger für eine Versicherung-Immobilien-Kapitalanlagen-Dienstleistung? Dann hat's zu mehr vermutlich nie gereicht?
Und das sagt nun auch nicht wirklich etwas über den Anbieter aus, was in mir Vertrauen weckt.

Und da wir sowieso gerade von Autos reden und im Stau stehen (es ist ja Montag in Süddeutschland, wo SONST könnten Sie sein?!) - sagte ich schon, dass der i5 ein unglaublich hässliches Auto ist?

Wie so eine asiatische Reis-Schwuchtel-Schüssel.


Natürlich ist der Praxis-Workshop in Karlsruhe so, dass ich hinterher bereit bin,
meine Jahresgehaltsvorstellung in meinen derzeitigen Bewerbungen nochmal
um fünf Riesen zu senken, wenn das hier bloß bitte recht bald aufhören möge.

Stau sei's gedankt komme ich eine halbe Stunde zu spät zu meinem Skypemeeting abends,
aber ich hatte eh noch  keine einzige verschissene Powerpointfolie vorbereitet,
das mache ich bis spät in den letzten Abend hinein.

Und die Gattin hat zu meiner Zeit in Düsseldorf noch nicht eine einzige Frage gestellt.
Nicht mal ein beschissenes "Und, wie war's?"

Dafür hatte sie mir beim Durchgehen der Kofferpackliste 5 Tage vorher
allen Ernstes gesagt "Auf der Liste fehlen Kondome!"

Ich hatte daraufhin die Hände nach oben gedreht, die Schultern angehoben
und mit hochgezogenen Augenbrauen fragend langsam den Kopf hin-und her gedreht.
Und sie hat nichts gesagt.


Dienstag

Und ich sag' noch zur Chefin:

"Checken Sie mal lieber vorab per Rundmail das Interesse an meinem Workshop.
Damit wir nicht überrascht werden von den Anmeldungen."

Und Sie so:

"Nee, das ist jetzt zu spät, meine Sekretärin haut gleich die endgültigen Einladungen raus."

Super. Weiber und Denken.

Geplant und von mir angeboten: 14-16, maximal aber 18 Teilnehmer.
Zusagen nach nur zwei Stunden: 38.
Ich könnte kotzen.

Der Seminarraum wird schnellschnellschnell umgebucht ("das kriegen Sie schon hin, Herr Z.,
ich zähl' auf Sie!"
), alle Tische fliegen raus.
Toll, dann kann sich Keiner mehr Notizen machen, das war ja der Sinn der Sache.

Und natürlich ist es der heißeste Tag des Jahres.
Ich stehe vorne schon vor dem ersten Satz in komplett durchgeschwitztem Hemd
und beginne die dreistündige Veranstaltung um kurz nach zehn bei 32°C.
Tendenz schnell steigend.

Und darf 40 Mann ohne Mikrofon beschallen.
Großartig.

Immerhin zieht mich nach der Veranstaltung Zimtmädchen aus dem Seminarraum
(obwohl ich deaströs aussehe und vermutlich auch rieche) und lädt mich ein zum auswärts essen.

Na, ist DAS nicht lecker?
Da will man doch gleich reinbeißen, oder?


Abends dusche ich zwei Mal und falle heiser und ungefickt ins Bett.


Mittwoch

Halsweh, Kopfweh, Stimme im Keller.
Aber ich fahre zu Cilut - der steht nämlich überhaupt nicht auf ausfallende Friseurtermine.
Und der Nächste ist erst in 5 Wochen möglich.

Meine Peter Steel-Stimme beeindruckt ihn und wir reden über Fleisch.
Wir reden eigentlich die ganzen gottverdammten 18 Jahre über Fleisch.
Und nie übers Ficken.
Wobei das thematisch ja jetzt kein so ganz großer Sprung wäre.

Kennengelernt hatte ich ihn in Ballettstrumpfhosen.
Und ohne Vollbart.
Jetzt sieht er aus wie ein boxender IS-Kommandant und ist noch zutätowierter als damals.

So viel hätte ich ihn zu fragen.
Zum Beispiel wie es ist, sich nach 13 Jahren von seiner Frau zu trennen.
Wie er das damals gemacht hat, trotz zweier Kinder.
Wann der Punkt war, an dem er gemerkt hat, es geht nicht mehr.

Statt dessen bleibt es an der Oberfläche.
An der Grilloberfläche.

Die scharfe Neunzehnjährige im Salon, die immer mit 30% zu wenig Stoff am Leib rumrennt,
wäscht und massiert mir die Haare und deckt meine schweren Gedanken mit einem
heißen, feuchten Handtuch auf meinem Gesicht zu.

Bilde mir ein, es wären ihre Oberschenkel, stecke gedanklich meine Zunge
zwischen ihre Beine und bringe sie mit schnellen Zungenschlägen zum quieken.

Hätte der Tag mehr zu bieten gehabt, ich würde es erzählen.
Außer, dass ich beschließe, jemandem noch schnell ein Einhorn zu schicken,
das nachts leuchtet.

Ich möchte auch jemanden haben, der mir leuchtende Einhörner für die Nächte schenkt.
Sie sind dunkel derzeit.




Donnerstag

Meine Stimme und meine Bronchien sind völlig am Sack.
Pedro und Sauna muss ich absagen.
Aber zur Physio muss ich, der Rücken fängt sonst auch noch wieder an.

Carina knetet mich durch.
Sie war schon mit meiner Frau befreundet, bevor es mich gab, also sehr viele Jahre.

Seit meine Frau mir im Streit mal sagte, sie sei im Freundeskreis damals
vor mir gewarnt worden, suche ich die Quelle.
Lange Zeit hatte ich Carina im Auge.
Vielleicht lag ich richtig.

Aber anders als früher ist sie heute total entspannt und locker mit mir.
Ich hatte nicht immer den Eindruck, dass das so war.

Locker wird unter ihren Händen auch mein Rücken.
Wenngleich der eine oder andere LWS-Wirbel unter ihren Eingriffen kurz jault.

Zum Schluss gibts nochmal 10 min Strom hinten drauf.
Der Captn hat das auch schon probiert.
Allerdings vorne drauf.
Oder eher links-und-rechts-davon angeschlossen.
Hat auch nix gebracht, sagt er.

Ich war ohnehin skeptisch.


Freitag

Auch die heutigen Termine muss ich alle absagen.
Es geht einfach nicht.
Die Stimme ist völlig katastrophal, die Atemwege und der Kopf gehen immer mehr zu.

Ein paar Stunde habe ich Ruhe, bevor die Ehefrau heimkommt (freitags = Putztag).
Letztlich ersetze ich die ausgefallenen Termine nur durch

  1. Anrufe zur-mailbox-wegdrücken
  2. Emails auf Wiedervorlagetermin "nächster Besuch des Kometen Halley" legen und
  3. umfangreiches Masturbieren

Denn die Verhütungs-App der Gattin (die selbstverständlich auch MICH
als den Hauptleidtragenden per message informiert) teilt mir soeben mit,
dass ich dieses Wochenende erst gar nicht nett sein brauche.

Produktiver wird's heute nicht.
Auf Google Maps sehe ich, dass sie von ihrer aktuellen Position aus berechnet
noch 48 min nach Hause braucht.
Ach je, mal wieder die falsche Heimstrecke gefahren, wie oft soll ich es ihr noch sagen.

Dann packe ich Cthulhu halt nochmal aus.
Und gucke, wieviel ich von meiner Frustration in Altmilch umzuwandeln vermag.


Samstag

Gattin ist nachts auf die Couch ausgezogen, weil ich dank verschleimter Atemwege
eine phänomenale Schnarch- und Hustorgie hingelegt habe.

Die wenigen Nachbarn, die mich um halb neun von ihren Balkonen aus
im Schlafanzug im Garten angucken, tun dies mit einer verdächtig intensiven Abscheu
in ihrem Blick.

Sollte vielleicht erwägen, nachts nicht mehr mit weit geöffnetem Fenster zu schlafen.
Ist mir aber eigentlich wumpe.

Gattin ist auffallend lieb und rücksichtsvoll heute, und das schon vor dem Frühstück.
Welches ich auch nicht mehr auf die Reihe kriege und ihr überlasse.

Als sie Frühstück holen geht, schaffe ich gerade noch wach werden + 2 Aufnahmen Rilke,
bevor nur Sekunden später der Schlüssel in der Haustür geht.

Mittags werfe ich das Tomahawksteak über die Schulter und stelle mich draußen an den Grill.

Diesmal springe ich über meinen Schatten (auch, weil ich die enttäuschten Augen der Gattin
vom letzten Mal kein zweites Mal sehen will) und informiere mich vorher im Internet
über die korrekte Zubereitung eines Tomahawksteaks (= Entrecôte/Rib-Eye mit Lenker).

So gerüstet stelle ich mich mit dem nagelneuen Fleischthermometer an die Kugel,
und siehe da, es wird nahezu perfekt.

Anschließend mähe ich noch schnell den Rasen, der sich anfühlt wie ein Stoppelfeld
und pumpe frisches Wasser in den Teich, woraufhin die Fische freudig in den Strahl springen.
Wenigstens die Fische sind begeistert von meinem frischen Strahl.


Sonntag


Endlich beginnt die Armada aus Hausmittelchen und Medikamenten anzuschlagen.
Seit in der Apotheke gezielt nach Zeug gegen Angina gefragt wurde.

Als ich aufwache, ist das Bett neben mir erneut leer, sicher wieder die Lautstärke.
Zum Frühstück habe ich null Hunger, schließe mich aber der Gattin an,
der heute nach Obst + Bircher Müsli ist.

Wenn Einem gerade nix schmeckt, kann man auch gleich mal was Gesundes essen.

Mittags ist Stress-Kochen angesagt, denn man hat sich Steaks und Kartoffeln
und grünen Spargel mit Sauce Hollandaise gewünscht.
In der Küche stehe ich, denn Madame muss ja bügeln.
Nicht, dass ich nicht schon 50x eine Putz- und Bügelhilfe vorgeschlagen hätte.
Egal.

Dieses Mittagessen ist Stress pur für mich - 4 Bestandteile, aber auch 4 Töpfe/Pfannen!
Das alles zeitgleich fertig bekommen?
Da kommt wieder "Spannungsfeld Mann und Multitasking" raus und ich sitze
patschnass geschwitzt am Mittagstisch.
Ein Genuss!

Nachmittags beginnt die Gattin zu packen, sie ist eine Woche weg
und der Lehrgang ist bei Frankfurt.
Ein Wunder, dass der kleine Delsey-Koffer reicht, denke ich mir.

Kurz vor der Abreise kommt sie noch angeschneckelt und neigt den Kopf Richtung Schlafzimmer.
Das finde ich total serviceorientiert:
Nach zweieinhalb Wochen voller guter Gelegenheiten, aber ohne Sex jetzt kurz vor
eine-Woche-weg-auf-Lehrgang noch schnell die Erhaltungsladung abpumpen zu wollen.

Das hat was von Kehrwoche.
Hatten Sie schon mal Oralsex und haben nicht wirklich mitbekommen, wenn sie gekommen sind?
Glauben Sie nicht?
Geht.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Nicht wahr?! Und das ist mal richtig frustrierend...

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  2. Huch!
    Das waren aber wirklich ein paar merkwürdige Tage. Für Dich, wenn ich das lese, find ichs ja zum Brüllen komisch.
    Gegen den Kochtopfstress kann ich die Anschaffung eines sechsflammigen Herdes empfehlen. Nach kurzer Zeit kam mir das hantieren mit nur vier Töpfen entspannend vor.

    Die Putz- und Bügelhilfe hat die Gattin abgelehnt? Ist die irre? Wenn mir das offeriert würde (und ich mir das leisten könnte),kannst Dir gar nicht vorstellen, wie schnell hier das Bügeln Geschichte wär.
    Stimme wieder geländegängig?
    Ach so, zu letztens: Geht bestimmt. Aber machts Spaß?

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    1. Zum Brüllen komisch, na ist das nicht toll.
      Und auf die Idee, eine männliche Überforderung am 4-flammigen Herd MIT DER ANSCHAFFUNG
      EINES 6-FLAMMIGEN HERDES kurieren zu wollen, kann doch wahrlich nur eine Frau kommen!?
      Womit bitte kurierst Du bei Kindern die Brandwunden, mit FINALGON??! ;-)))

      Ja, ich habe die Haushaltshilfe bezahltermaßen angeboten.
      Ja, die Gattin hat abgelehnt.
      Und jetzt tief einatmen für ihr Begründung:

      WEIL SIE NACH EINER WOCHE IM AUTO UND MIT KUNDENBERATUNGEN MAL BISSCHEN BEWEGUNG IM HAUSHALT BRAUCHT ZUM ENTSPANNEN.

      Ja, ich hab auch so geguckt.

      Meine Stimme? Die ist nicht geländegängig, sie IST DAS GELÄNDE!

      Und zum Oralversagen: Nein, macht echt keinen Spaß.
      Sehr bedauerlich.

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    2. Zum Herd:
      Was uns nicht umbringt, macht uns stärker, nicht wahr?

      Finalgon:
      Na, man muss Feuer mit Feuer bekämpfen!

      DIE GATTIN:
      Also, ich hätte hier reichlich Entspannung zu bieten.
      Wenn ich die Schnappatmung hinter mir hab, fällt mir vielleicht noch was ein.

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    3. Musste den letzten Passus echt dreimal lesen, bevor mein zunächst weit aufgesperrter Mund wieder zuklappte ;-).

      Aber ja, den Satz (also nachdem ich den verstanden hatte) hört sich durchaus öfters.
      Ich hab mal im Spaß den Vorschlag gemacht, dass sie ruhig weiterhin so viel Zeit statt unter und auf ihrem Mann mit dem Haushalt verbnringen könne, wir uns aber trotzdem eine knackige junge Haushaltshilfe zulegen könnten - sie könnte weiter den Haushalt so machen, wie sie das für richtig hält und ICH schnappe mir in der Zwischenzeit die umfunktionierte Schlafzimmerkraft.
      So wäre alles gründlich erledigt (*räusper*) und sie müsste niemanden an ihre Wäsche ranlassen (eines ihrer zentralen contra-Argumente).

      Die Reaktion war so, wie man sie sich denken kann^^.

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    4. Du lebst doch noch. Also so ganz umfassendend kann die Reaktion nicht gewesen sein.
      Ich komm bloß nicht drüber weg....
      Die Frau bekommt von ihrem Gatten eine Haushaltshilfe angeboten und lehnt ab! In meinem Universum ist das nicht vorstellbar.

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    5. Ah ja. Streiche ein -end. Da kannste sehn, wie mich das Thema verstört.

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    6. Bedenke: Das HIESIGE Universum heißt SCHWABEN ;-).

      Ich hoffe, thematisch harmlosere posts der Zukunft werden zu Deiner Stabilisierung wieder einen nennenswerten Beitrag leisten^^.

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    7. Stimmt. Schwaben.
      Jetzt ergibts einen Sinn.

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  3. sehr schöne wahre satire...herr rain. das nennt man leben. und auch wenn ich eine frau bin, habe ich mich in den wochentagen wiedererkannt..;-)
    ich wünche ihnen einen schönen wochenstart...so ganz alone..

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    1. "Wahre Satire", besser hat noch keiner mein Leben charakterisiert.

      Danke sehr für die Wünsche, zu "home alone" kam nämlich auf ärztliche Anweisung noch
      "eine Woche im Bett" hinzu.

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    2. Das ist dann aber schon ein eigenartiges Timing. Ich mein die ärztliche Anweisung und die Gattin abwesend....

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    3. Absolut zutreffend! Genau meine Worte!!
      Hoffentlich denke ich jeden Abend daran, die ganzen Geräte hier wieder an die Ladestation zu hängen, sonst hab ich eines Morgen null Unterhaltung.

      Aber vielleicht zählt ja auch COUCH zu BETT?
      Dann wärs einfach.
      Ich hab noch 30+ ungesehene Kinofilme auf der Festplatte als to do.

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    4. Die Worte meines Mediziners in ähnlicher Situation:
      "Es ist mir auch egal wo, aber zum nächsten Besuch möchte ich Sie liegenderweise vorfinden!"
      Also ja, Couch zählt. Und ist bequemer! Und unterhaltsamer!

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  4. Ich schenke Dir gerne ein Einhorn. Wo soll ich es hinliefern lassen?

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    1. Heb's Dir auf, bis ich weiß, wo ich sein werde^^.

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    2. Kann ich machen. Notiz in das geheime Tagebuch: "Rain heute eine Einhornleuchte versprochen. Einlösung des Versprechens ungewiß."

      P.S.: Ich wäre vorsichtig, ich halte solche Versprechen - und bestehe dann auch auf Beweisfoto von Einhornleuchte aufm Nachttisch ;-)

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  5. Oh - du trägst dich mit dem Gedanken, dich von deiner Frau zu trennen?

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  6. Danke für die Info. das hatte ich gar nicht gelesen. Ja klar, ist absolut nachvollziehbar.
    Macht nichts, dann bleibt der Kommentar eben unbeantwortet :)

    LG
    Luise

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    1. Der OBEN ja - dieser hier nicht^^.
      Ja, ich denke darüber nach, und wahrscheinlich tue ich das schon seit sehr langer Zeit.

      Nach-denken tu ich immer.
      Mit dem vor-Denken hab ich es leider noch nie so gehabt.

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  7. Während zehn Minuten Strom vorne drauf viel zu lang sind, sind 10 Minuten hinten viel zu kurz. (Ich hab' Dir das übrigens nur erzählt, weil ich wollte, dass Du Dir so'n Teil kaufst und einen sensationellen Grill-Blogpost schreibst. Bin doch nicht bescheuert und defibrilliere mir die Eier ^^. Wobei...)

    Was Cilut und "der Punkt .... an dem er gemerkt hat, es geht nicht mehr." angeht: Ein Punkt hat keine zeitliche und keine räumliche Ausdehnung. Du kennst meine Meinung dazu. In dem Moment, in dem man sich die Frage stellt, weiß man auch die Antwort.

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    1. @Strom:
      Ich hab neulich auf irgendeinem der immer dunkler werdenden Videokanäle im web das Video eines Typen gesehen, der sich bis aufs Gesicht komplett in Latex hat einvakuumisieren lassen, dann zwei Elektroden an seinem Penis hat fixieren lassen (eine am Schaft, eine an der Eichel) und das einzige, was seine Hände/Finder noch an Bewegungsfreiheit hatten, war eine Art Spielzeugeisenbahntrafo - mit dem hat er die Impulsgeschwindigkeit und die Stromstärke auf sein Ding reguliert.

      Himmel, hat der sich gegrillt!
      Mir ist selbst nicht ganz klar, warum ich mir das mehr als zwanzig Minuten angetan habe, aber das Ergebnis war unfassbar.
      Das C-Strahl-Rohr der freiwilligen Feuerwehr Brunsbüttel, damals beim großen Scheunenbrand bei Bauer Willi, hat vorne weniger rausgehauen als der Typ. Irre.

      @ der Punkt.
      Ja, ich kenne Deine Position dazu. Interessant, dass Du Dich dem "Punkt" von der physikalischen Seite näherst, um die emotionale nSituation zu beschreiben - das mache ich nämlich auch öfters bei solchen Dingen, komme aber nicht zu so konkgruenten Ergebnissen wie Du.
      Bin wahrscheinlich der weitaus schlechtere Mathematiker.

      Und ich scheue mich davor, Dinge zu beenden, sobald man sie infrage stellt.
      Das haben die Dinge...irgendwie nicht verdient. Mir fällt keine bessere Formulierung ein dafür.

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    2. Man kann "Dinge" auch aus rationalen Gründen fortführen. Das sind oft nicht die schlechtesten Beziehungen. Aber ob das den eigenen Ansprüchen gerecht wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. LG J.

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    3. Das sehe ich auch so. Danke!

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Hinterlassen Sie an dieser Stelle ruhig Ihre Gedanken - in dem Bewusstsein, dass Sie sich hier in meinem Wohnzimmer befinden und bei mir zu Gast sind.

Ich freue mich über Ihren Kommentar, wenn er dies beherzigt, aber ich lösche ihn, wenn er sein Gastrecht missbraucht.

Und sofern Sie auf Ihren Kommentar eine Antwort von mir haben möchten, erkenne ich das daran, dass er nicht anonym und ohne Namenszeichen abgegeben wurde.