Samstag, 3. Juni 2017

Hausaufgabe übers Wochenende


Das Wochenende soll vom Wetter her nicht so toll werden:
Die Schwiegermutter erwägt sogar den Sportsvan statt ihres Besens zu nehmen,
um uns besuchen zu kommen...

Da helfen (sowohl hier als auch bei Ihnen) nur hoffentlich voll aufgeladene
Smartphones und tablets - und gute Unterhaltung im web.

Apropos gute Unterhaltung:
Vielleicht machen Sie sich versuchsweise mal den Spaß, meinen Twitter-account zu finden.
Von dem ich hier nie was erzählt habe.
Das tun Sie selbstverständlich auf eigene Gefahr.

Und auch nur, wenn sich darüber im Klaren sind,
dass Sie dort nicht ein einziger tweet mit Textinhalt erwartet.

Und dass dort kein einziger Beitrag auffindbar ist,
der jugendfreies Bild- oder Videomaterial enthält.
(Also nichts für Dich, Bin!)


Allzu lange dürfte die Suche nicht dauern, ich vertraue auf Ihren Intellekt
sowie Ihre Phantasie. (Und natürlich lernt man einen virtuelle Person mit
jedem ihrer social media accounts besser kennen... ;-).



Kommentare:

  1. Der ta fand bereits Erwähnung am 16.04.2017. Er ist... nicht wirklich überraschend und doch höchst aufschlussreich.

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    1. Danke fürs Mitaufpassen, ich bin ein wenig vergesslich die letzte Zeit.

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    2. Nach _dem_ Teaser habe ich natürlich auch bei Twitter gesucht. Und gefunden
      Die Thematik hat mich nicht überrascht, überraschend fand ich eher, dass ich sie gedanklich eher als submissiven Part gesehen hatte. ?

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    3. Musste gerade grinsen...aber beim zweiten drüber Nachdenken könnte ich mir erklären, wie Sie darauf gekommen sein könnten: Emotionalität.

      Der schönste Satz, der mir mal als Dom gesagt wurde, war "weiß Deine Frau, wie hart Du zuschlagen kannst?" Das war Musik in meinen Ohren^^.

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    4. Nein, das war es nicht. Wenn ich das *Prinzip* richtig verstanden habe, beruht es doch sehr auf dem Vertrauen vom submissiven zum dominanten Part? Und da habe ich wohl mein Bild (sehr subjektiv) von Ihnen nicht mit dem dominanten Part deckungsgleich gehabt. Um so spannender der Perspektivenwechsel

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    5. Es beruht auf GEGENSEITIGEM Vertrauen, wenn man so was hat und es erfordert viel Pflege.
      Und jetzt, nach dem Perspektivenwechsel, hoffe ich mal nicht, ich habe seither nicht das Bild eines Jenen vermittelt, dem man als Sub das dazu notwendige Vertrauen würde entgegenbringen können.

      (Boah, wat'n Satz)

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    6. Da sie gefragt haben, möchte ich nicht hintanstehen und bearbeite diese Thematik mit dem hoffentlich notwendigen Wohlwollen (oder würde ein *reite weiter auf dem Thema herum* mehr in der Symbolik bleiben?)

      Vertrauen in:
      - die fachliche Kompetenz? Haben Sie vermutlich und können wohl auch gut vermitteln, dass man sich in dieser Hinsicht auf sie verlassen kann. Ich schätze Sie so ein, dass Sie ansonsten die Finger davon lassen würden
      - persönliches Zutrauen? Schwer zu formulieren, weil es auf dem Bild beruht, dass Ihre Frau anscheinend nichts von dieser Seite an Ihnen weiß? Wenn dem so sein sollte, würde ich daraus schließen, dass sie mit diesem nahe stehenden Menschen nicht solch ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben, wie es sein müsste (?). Und wie könnte dann eine Sub davon ausgehen, dass Sie mit ihr größeres Vertrauen aufbauen könnten? Oder ist dieses seelische Vertrauen in einer Dom/Sub Beziehung nicht notwendig?
      Sie merken, ich bin bei unbekannten Dingen neugierig und hoffe, Sie stufen dies nicht als Unhöflichkeit ein, sondern als wirkliches Interesse

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    7. Keine Sorge, ich verberge nicht, wenn mir etwas unhöflich vorkommt und finde vielmehr interessant, dass sich jemand...so tief interessiert ;-).

      Meine "fachlicher Kompetenz" in dieser Richtung wird vermutlich weitläufig überschätzt. Genau genommen ist es auf die Lebensspanne bezogen erst relativ kurz her, selbst praktische Erfahrung gesammelt zu haben und ...ausgeübt zu haben. Wer Menschen MAG und wer Verantwortung für den Gefesselten da vor sich nicht ablehnt, sondern als Privileg, als Geschenk, als maximal überreichtes Zutrauen empfindet, der sollte auch die Kompetenz und das Einfühlungsvermögen haben, welches in meinen Augen unerlässlich ist für einen Dominanten.
      Es heißt nicht ganz grundlos, gib Menschen eine Maske und Macht, dann lernst Du sie wirklich kennen.
      Das Tier in sich will eben auch im Angesicht absoluter Macht über den Anderen insofern gezähmt sein, als es nicht wild um sich beißen darf, sondern "erzogen" sein will - insofern ist BDSM bidirektionaler als vieles Andere, was man erleben kann.

      Zur zweiten Frage: Doch, sie weiß das schon - macht aber nicht mit. Nix für Sie. Das ist eine Entscheidung, die sie für sich alleine gefällt hat, nach Ausprobieren.
      Ihre Antwort an der Stelle ist so einfach nachzuvollziehen wie unselig simpel: Entweder, Du bist mit MIR zusammen, dan gibt's das nicht - oder Du willst das unbedingt machen, dann aber ohne mich. Treue und Monogamie selbstverständlich vorausgesetzt, sonst Koffer packen.

      Wie könnte ein Sub davon ausgehen, zu mir ein intensiveres Vertrauen aufzubauen oder mir ganz grundsätzlich "trauen" zu können?

      Das ist eine Frage, die kann glaube ich mit Fug und recht auch komplett außerhalb des BDSM -Dom/Sub-Spiels beantwortet werden, und SOLLTE es auch außerhalb, denn Sie haben zu 100% recht:

      Nichts ist wichtiger, als die Gewissheit, sich völlig fallen und binden lassen zu können vom Anderen, daher ist seelisches Vertrauen -so weit möchte ich tatsächlich gehen- in eine BDSM-Beziehung noch viel relevanter als in einer "normalen" Blümchensexbeziehung, die auch mal mit kleinen Nickligkeiten und Notlügen auskommen muss (zumindest ist das meiner Beobachtung nach bei gar nicht Wenigen der Alltagsfall).


      In wie weit kann ich einem menschen vertrauen?
      Ihn an/um/in mich hineinlasen?
      Was ist, wenn der deutlich jünger ist als ich? Was, wenn älter?
      Was, wenn er Jungfrau ist? Was, wenn in einer Beziehung?
      Was, wenn verlobt - was, wenn verheiratet?

      Also, zurück zu Frage:
      Wie kann eine Sub DAS erkennen/fühlen/wissen?

      Meine Antwort: Sich den Mensch ansehen, anfassen, in die Augen sehen.
      Prüfen, ob er unbedingte Nähe zulassen kann (!) - falls nicht: Finger weg.

      Sehen, wie er mit den eigenen Unsicherheiten umgeht - kann er "auffangen"?
      Wie geht er mit meinem Lachen um, macht es ihn neidisch, weil er Timm Thaler ist? Finger weg.
      Wie geht er mit meinen Tränen um?
      Respektiert er vereinbarte Grenzen?

      Und eine wirklich wichtige, für mich nicht abwählbarte Grundbedingung:
      Sehe ich in seinen Augen, dass er Seelenfreude empfindet im Angesicht meiner eigenen Lust?

      (Ich könnte nochmal 100 Zeilen nachladen, aber auch wenn es die EIGENEN Kommentarspalten sind, gilt immer noch:
      Nicht unöhlich werden, und zu viel ist unhöflich^^)

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    8. Spannender Einblick und Exkurs in eine fremde Welt. Die Antwort und den Gedankengang nehme ich nicht als selbstverständlich, vielen Dank!
      Zu viel war es nicht, eher genau der richtige Gedankenberg, der auf einem fremden Weg zu bewältigen ist. Trügt mich mein Eindruck, dass die Existenz dieses Lebens-/Liebesentwurfs Sie derzeit ernsthaft die Gewichtung Ihrer Beziehung überdenken lässt?

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    9. Gern geschehen. Und "die Gewichtung überdenken" ist eine sehr schöne Formulierung für das, was mich derzeit bewegt.

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    10. Bewegung ist ja immer gut (auch für den Rücken), ich wünsche Ihnen jedenfalls, dass Sie das weiterbringt, aber nicht von den Füßen holt

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    11. Schönes neues Avatarbild!
      I like^^.

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  2. So ein Schweinskram! :-)
    Ich gehe mal davon aus, dass Ihre Angetraute nicht so auf SM steht... LG J

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    1. Das könnte möglicherweise zutreffen^^.
      Und Sie? ;-)

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    2. Ich? ... habe meinen Mr. Grey noch nicht getroffen... ;-) LG J.

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    3. Suchen Sie nicht länger:
      Gibt es ihn, findet er Sie - sofern Sie gefunden zu werden bereit sind.

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