Donnerstag, 15. Juni 2017

Nefas Piaculum




Gegen Ende des Urlaubs, pünktlich zur Jahresmitte, da wird es Zeit, noch einmal Einkehr zu halten.
Noch einmal das eine oder andere Sühneopfer darbringen, zu Tagen und Nächten öffentlichen Feierns.

Zeit, sich auf das Wesentliche zu besinnen.
Und die Orte beruflichen Wirkens und heimischen Wandelns hinter sich zu lassen.

Weshalb?

Sich aufzumachen in die Fremde, in gottesfürchtiger Begleitung, samt seines Kompanten.
Neue Wege zu suchen, welche bisher noch nie beschritten.

Die Stille des Klosters in sich wirken lassen,
den Früchten und Säften der Landschaft huldigen,
dem Gurgeln des Vaters Rhein lauschen.

Und womöglich nachts um halb drei stockbesoffen reinpinkeln.
In Begleitung spärlich bekleideter Damen mit ausgesprochen finanziellen Interessen.

So lenken nun er, den ich schon so oft begleitet auf seinem Weg der Einkehr,
und meine Wenigkeit unsere Schritte gen Westen.

Da wir jenseits der Mauern des Klosters kaum mit Netzabdeckung rechnen dürfen,
stehen nun auch Ihnen Tage der Stille und inneren Einkehr bevor.
(Außer Freitag, da nehme ich Sie nochmal mit auf Dienstreisen.)

Wenn's gut  wird, hören Sie von mir.
Wenn's perfekt wird, nie wieder.

Au revoir.



Kommentare:

  1. ich wünsche dir besinnungslose ähhh besinnliche Tage! :)

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  2. Viel Spaß und denk an die Kopfschmerztabletten.

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  3. Na super. So ein Blog fördert auch die miesesten Charaktereigenschaften zu Tage.
    Anscheinend bin ich hier die Einzige mit einem selbst- und vergnügungssüchtigem Wesen. Denn ich wünsche Ihnen absolut egoistisch zwar nette, aber auf gar keinen Fall perfekte Tage.
    Auch wenn dafür meine gute Karmatat des Tages drauf gegangen ist. Das war es wert.

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