Mittwoch, 21. Juni 2017

Selbstvertrauen


...gehört zu den Dingen, von denen ich gerne etwas mehr hätte.

Viel mehr, um ehrlich zu sein.


Kommentare:

  1. ?
    (ZU viel davon ist auch nicht gut.)

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    1. Das hätte ich jetzt gerne mal erklärt, was an Selbstvertrauen ¨zu viel¨ sein kann. So rein aus Neugier.

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    2. Wo Selbstvertrauen in Überheblichkeit und Egoismus umschlägt ... Oder Selbstüberschätzung.

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    3. Nein. Sehe ich nicht so. Vertrauen ist subjektiv und egal ob ich mir selber oder einer anderen Person vertraue: hier handelt es sich um einen absoluten Wert. Ich vertraue weder ein bißchen noch zu viel. Entweder oder. Der Grad meines Vertrauens hängt hingegen von Faktoren wie meiner Tagesform, meinen bisherigen Erfahrungen und meinem Selbstwert ab und ich entscheide immer wieder neu, inwieweit ich jemandem oder eben mir vertraue. Kann ich Person A diese Information anvertrauen? Ist Person B mir gegenüber aufrichtig, ehrlich, loyal? Bin ich mir selber gegenüber aufrichtig, ehrlich, loyal?

      Vertrauen ist für mich das Gefühl (oder meinetwegen auch der Glaube) an die Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Loyalität eines Menschen – unabhängig davon auf wen sich dieses Gefühl bezieht. Beim Vertrauen in mein Selbst kann es kein zu viel geben. Bei den meisten Menschen gibt es davon zu wenig. Immer zu wenig, nie zu viel.
      Überheblichkeit ist keine Charaktereigenschaft per se. Niemand würde sich selber als überheblich bezeichnen, wir empfinden immer nur die anderen als überheblich. Und meistens fragen wir uns selber nicht, warum das so ist. Was genau uns da so stört, was da nicht zusammen passt. Arroganz oder Überheblichkeit sind auch nur Blendwerkzeuge, die von etwas anderem ablenken sollen.

      Selbstüberschätzung ist auch so ein negativ behafteter Begriff. Sich zu überschätzen hat nichts mit mangelndem oder zu viel Vertrauen zu tun. Selbstüberschätzung heißt nix anderes als nicht zu wissen wo die Grenze liegt. Körperlich, psychisch oder zwischenmenschlich. Was ist so schlimm daran die eigenen Grenzen nicht zu kennen? Dann fällt man halt auf die Nase, das Gegenüber kloppt einem was auf die Kauleiste oder kriegt vom Leben eins in die Beine gegrätscht. Und? Passiert. Danach weiß man immerhin was man leisten kann und was nicht.

      Egoismus muß ebenso nicht per definitionem schlecht sein. Ein gesunder Egoismus schadet keinem. Und jeder Mensch entscheidet für sich selbst wann Egoismus gut für ihn ist. Diese Entscheidung, wann es mir gut tut jetzt an mich zu denken, muß von meiner Umwelt nicht verstanden werden. Egoismus wird anderen gerne vorgeworfen wenn sie nicht das tun was wir wollen oder für richtig erachten.

      Selbstvertrauen heißt auch, sich selber in Frage zu stellen. Was die Fachwelt gerne mit dem schicken Wort „Reflexion“ bezeichnet. Meiner persönlichen Erfahrung nach manifestieren sich Überheblichkeit, Selbstüberschätzung, Arroganz meistens bei Menschen, die sich selber nicht in Frage stellen können oder wollen. Weil zu sich selber ehrlich zu sein echt verdammt hart sein und scheiße weh tun kann. Und die meisten Menschen mögen keinen Schmerz, weder psychischen noch physischen.

      Normalerweise ;-)

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  2. Arbeite dran. Das kommt nicht von alleine.

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    1. Und wie? Feedback holen - und glauben? Oder Seiltänzer werden?

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    2. Ich könnte Dir, wenn überhaupt, nur meinen Weg erklären. Bin mir sicher, der taugt nicht für Dich. Oder überhaupt irgendwen anders. Wenn ich wüßte wie das mit dem Selbstvertrauen und so für die Allgemeinheit und jeden totsicher funktioniert ... täten sich mir ungeahnte Möglichkeiten auf.

      Für'n simplen Kommentar wäre der resultierende Text zu lang. Und zu öffentlich ;-)

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    3. Das wird wahrscheinlich die Wahrheit sein^^.

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    4. Irgendjemandes Wahrheit wird es schon sein.

      Im Zweifelsfalle meine. Ich bin meist hart an der Wahrheit. Mein Spiegel leider auch. Drecksding :-D

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  3. Du kannst dir mehr Selbstvertrauen leisten.

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    1. Mein Spiegelbild und A L L E Fotos der letzten 15 Jahre, auf denen ich bin, sprechen eine andere Sprache...

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  4. genug selbstvertrauen haben sie sicher irgendwo im inneren liegen...sie müssen es nur freischaufeln...

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    1. Wissen Sie, wie lange ich schon grabe? Archäologe hätt' ich werden sollen.

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    2. die option lasse ich nicht gelten....sie graben vielleicht an der falschen stelle...

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    3. DAS allerdings...könnte sein!

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  5. Bei sich selbst zu bleiben und für sich einzustehen ist schon schwierig. Ich weiß nicht, ob sie gern lesen. Mir fiel vor einiger Zeit das Buch " Die Psychologie der sexuellen Leidenschaft" von David Schnarch in die Hände. Ja, es ist ein Amerikaner und ja, manches was er schreibt klingt überzeichnet und manches wiederholt sich. Und trotzdem hat es mir gut gefallen. Er zeigt an einigen Stellen sehr deutlich, woran es uns Männern gebricht. Natürlich auch im Umgang mit Frauen. Oder Frauen im Umgang mit Männern. Oder wir im Umgang mit uns selbst. Das muss nicht jeder mögen und es ist auch kein Allheilmittel. In diesen Spiegel zu schauen und daraus vielleicht einen Schritt in die eigene Individuation (nicht von mir sondern von C.G. Jung) gehen zu können, dass fand ich hilfreich.

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    1. Also mit FRAUEN kann ich. 'Wäre vielleicht gut, selbst eine zu sein?^^

      "Sich selbst nehmen Sie immer mit!" sagte einer meiner letzten Chefs zu mir, als ich ging.
      Er sollte recht behalten, und zwar SO, wie ER es meinte - nicht so, wie ICH es verstand.

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