Sonntag, 2. Juli 2017

11 Monate LEGION


Kein Zweifel: "LEGION" ist die bisher stärkste Spielerweiterung in der World of Warcraft.
Das hatte ich angesichts der Vorgänger "Pandaria" und vor Allem "Draenor" nicht mehr für möglich gehalten.

Zumindest die ersten 4-6 Monate des Spielgeschehens gehören sogar zum Besten,
was die alte Dame WoW je geboten hat.
Magische Momente, fesselnde Übergangsszenen, sinnstiftende Quests.
Liebevoll und glaubwürdig animierte Figuren in neuen Modellen,
allen Voran die Nachtsüchtigen.

Allein die Figuren Oculeth, Thalryssa...absolute Meisterleistungen.
Interessant auch das Konzept, einen verfallenen, vergessenen unterirdischen Stützpunkt für Monate zum neuen "Heim" und Anlaufpunkt für die eigene Spielfigur zu machen - statt irgendeinem Gasthaus in irgendeiner der großen Hauptstädte.
Das unterstreicht den Charakter der Rebellion, die aufzubauen man unterstützt.

Die neuen Ordenshallen - ein cleverer Schachzug, ein neues Refugium für den Spieler.

Auch, wenn Blizzard aus meiner Sicht seit Februar schon wieder anfängt, das Ganze
ein bisschen zu versauen und mit Banilitäten und irrelevanten Nebenkriegsschauplätzen anzureichern:
Es bleiben die wahrhaft magischen Momente, die LEGION bisher vermitteln konnte.

Unvergessen die Flucht mit Thalryssa in einen kleinen, unscheinbaren Höhleneingang,
der sich als das untergangene Shal'aran entpuppt, unbewohnt, dunkel, zerstört.




Und wie sich dieser Stützpunkt über die Monate hinweg mehr und mehr mit Leben füllte.
Mit geretteten Flüchtlingen, mit Kämpfern, mit Ausrüstung.

Das schrittweise Instandsetzen der defekten Portale.
Das Pflanzen des Bäumchens in der Mitte.

Traumhaft.
Gut gemacht, Blizzard.

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