Dienstag, 18. Juli 2017

Eine Dominanz fürs Leben ( Teil 1 )





[ das hier wird eine Auftragsarbeit.
Eine kurze Reihe, in 3 Teilen.

Sie wissen, ich mag so was:
Mich hinsetzen und mit etwas befassen (und damit
selber auseinandersetzen) zu müssen,
weil es jemand hören möchte.

In diesem Fall war das schon mindestens
der dritte Themenvorschlag aus dieser Ecke,
die bisherigen Ideen...verdränge ich noch^^. ]




"Ich würde gerne von dir lesen, wie du von deinem Hang
zur Dominanz herausgefunden hast und was dich daran reizt."


Zur Begriffsklarstellung:



Wann merkt man, dass man einen Hang hat zur eigenen Unterwerfung?
Oder wie in meinem Fall Dominanz?

Wenn Sie mich fragen, können Sie große Teile der Soziologen- und Therapeuten-Antworten
der Siebziger zum Thema "Verhalten" in die Tonne treten:
Diese postulierten, dass wir zu etwa 70% ein Produkt unserer Umwelt und Erziehung sind
und der Erlebnisse darin.
Und nur zu 30% erblich prädisponiert.

Die heutige Neurologie sagt:
Wenn Sie diese Zahlen gegeneinander austauschen, ist's vermutlich immer noch geschmeichelt zugunsten der Umwelt. Wir sind viel prädisponierter, als die Illusion eines freien Willens uns
-im wahrsten Sinne des Wortes- Glauben macht.

Meine allererste sexuelle Phantasie (die ich altersbedingt noch nicht
als solche einordnen konnte), hatte mit Fesseln zu tun.
Und zwar gleich mal richtig.

Da war im Kommunionssunterricht so ein komisches Mädchen:
Dunklere Haut, wilde Haare, schreckliche Zähne.
Echt kein Augenschmeichler.
Zigeunermädchen, sagte man damals glaube ich dazu.
Sie schaute mich immer so hexenmäßig an und das machte mich unsicher.

Ich kann Ihnen heute noch ganz genau sagen, was ich mit ihr daraufhin gemacht habe.

Bei uns auf der großen Obstwiese bei unserem Fachwerklandhaus, wo wir wohnten,
gab es diesen Birnenbaum.
Und dort habe ich sie komplett in dicke Seile eingefesselt, nackt.

Von Kopf bis Fuß, bis keine Haut mehr zu sehen war, außer Füße, Hals und Kopf.
Und dann habe ich sie kopfüber mit den Füßen an den großen Ast gehängt
und sie baumeln lassen.
Während ich nackt um sie herum getanzt bin.

Sie hat sich nicht gewehrt.
Wäre auch sinnlos gewesen.

Eine stramme Phantasie, für einen 7-Jährigen, nicht?
Da war noch nicht viel mit soziologischer Umgebungsprägung möglich gewesen.
Und mein Vater hat noch nicht mal den Hund angebunden.

Als Teenager fand ich eigentlich nur große Brüste toll.
Da ich mich schnell damit abfand, dass mit großen Brüsten meistens keine schmalen Hüften einhergehen, fand ich irgendwann auch unschlanke Mädchen gut.

So kam ich zur ersten Freundin.
Die wurde immer feucht von ihren Scheiß-"Glut im Herzen", "Flammende Sehnsucht" & Co. -Schundromanen.
Aber: große Möpse.

Mein "Lieblings"satz aus einem dieser Drecksromane (damit hab ich sie zwei Jahre lang aufgezogen):
"Mit der feurigen Kraft seiner Lenden sank sie dem Paradies entgegen".

Boah nee.
Mega peinlich.
Aber (ich sagte es schon?) Große Möpse.

Und dann stand sie tatsächlich darauf, den Mist auf dem Bauch liegend zu LESEN,
während ich ihr Jeans und Höschen runterziehen und ihr dann hin und wieder
mit der flachen Hand auf den Po schlagen musste.

Und natürlich steckte ich ihr die Finger erst langsam dann immer härter unten rein.
Da war dann schon keinerlei Widerstand mehr zu spüren.

Erste Lektion fürs Leben bei der ersten Freundin:
Manche Mädchen brauchen und genießen das Gefühl, verdorben und schmutzig zu sein.

Und jetzt das Wichtigste: Dann wollen die Einen haben, der sie dafür bestraft.
Das war dann wohl irgendwie - ich.



***Fortsetzung folgt ***

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ganze ZWEI (2) Worte als Kommentar?! Ich kann meine Freudentränen ob der unerwarteten Ehre kaum unterdrücken^^. Das ist das DOPPELTE des bisher an Zuspruch aus Ihrem Mund Erfahrenen!

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  2. Bis auf das Fesselspiel kommt mir das ziemlich bekannt vor, was dafür spricht,
    dass unser genetisches Gedächtnis uns mehr beeinflusst, als wir uns eingestehen
    würden oder wollen. Auch das ausüben von Dominanz fällt für mich darunter.
    Da bin ich ganz froh darüber, dass ich da keine "genetische" Gedächtnislücke habe.

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    1. Das glaube ich auch - und ich denke auch, dass bestimmte Erfahrungsintensitäten genetisch weitergegeben werden. Was Vieles erklären würde.

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  3. Das ist wirklich interessant!

    Wenn ich so recht bedenke, war meine erste erotische Phantasie eine masochistische (und auch ziemlich heftig). Ich kann mich gut daran erinnern und wundere mich immer, was sich da bei mir mit 6 oder 7 schon in meinem Kopf abgespielt hat. Und auch bei mir hat das garantiert nichts mit Erziehung zu tun. Jedenfalls nichts, was ich jetzt so direkt damit in Zusammenhang bringen könnte...
    Man darf aber auch nicht vergessen, dass uns auch Gefühle / Erfahrungen aus der ganz frühen Kindheit prägen, an die wir uns vielleicht gar nicht bewusst erinnern.

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    1. Auch wieder wahr. Und dann kommt hinzu, dass bestimmte Veranlagungen offenbar in der Struktur unseres Gehirns/Schädels verankert liegen.
      Beispielsweise hat man festgestellt, dass Triebmörder oft ähnliche geometrische Anordnungen von Pyramidenzellen im cerebralen Cortex aufweisen - wieso sollte nicht der individuelle Aufbau eines Gehirns mit entscheidend dafür sein, was für Gedanken und Empfindungen es produziert?

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  4. Ich kann das nur bestätigen, dass sich schon ganz früh Träume und Phantasien entwickeln, die dann (auch) unsere Sexualität und unsere Neigungen prägen.
    Meine "ichwerdevonpiratenverschlepptundnacktandenmastgebunden"-Träume wiederholen sich seit 40! Jahren :)
    Bin aber auf deine weiteren Ausführungen gespannt, denn das ist ja nur eine Facette und bis zum Ausleben solcher Phantasien passiert bestimmt noch vieles mehr.

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    1. *gg* Mir gefällt diese Piratenphantasie (sofern ich der bin, der am Mast anbindet).

      Und morgen geht's mit dem zweiten Teil weiter - bin gespannt, ob der was für Dich ist ;-)

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