Mittwoch, 19. Juli 2017

Eine Dominanz fürs Leben ( Teil 2 )




Mit Mitte zwanzig war ich längere Zeit Single, allerdings kam da auch gerade
das Internet raus. Und mit ihm bald auch die Möglichkeit, an pornografische Inhalte zu gelangen.

Motzen Sie nicht - Pornos sind der einzige Grund,
weshalb SIE heute schon HiSpeed DSL und WLAN
daheim haben. Oder glauben Sie, Papi zahlte monatlich
lächelnd die 2x DM 27,-- Grundgebühr ISDN-gebündelt
 plus 9,90 DM mtl. an AOL,  
um sich ARTE-Dokus in
288 x 144p-Auflösung rein zu ziehen?

Aber ich würde mich zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht
als Dom bezeichnen oder auch nur als Fesseln-Fetischler.

Auch die Freundinnen davor waren nicht speziell Dominanz-förderlich gewesen -
lediglich die Missbrauchserfahrungsrate unter ihnen war erstaunlich hoch.
Und die Mehrheit von ihnen war in irgendeiner Form ernährungsgestört gewesen.

Der entscheidende Wendepunkt, was die Dominanz angeht, kam mit Ende 20.
Auf einer Geburtstagfeier im Winter hatte ich diese Rumänin kennengelernt.
Auch wieder kein Augenschmeichler, angehende Ärztin, unglaubliche Brüste.
Ich besuchte sie zwei Wochen später kurz auf einen Kaffee und blieb 4 Nächte.

Wieder war ich an ein Missbrauchsopfer (und eine Bulimiekranke) geraten,
aber diesmal war es speziell:

Auch ihre Mutter war Ärztin - und hatte die Tochter zum Ballettunterricht gedrängt.
Wie die Mehrheit der Ballettlehrerinnen war auch ihre lesbisch und stand auf ihren eigenen Befehlston.
Und so machte sie als Kind die ersten "Erfahrungen" in Form von struktureller
und körperlicher sexueller Gewalt - von einer Frau ausgehend.

Das Alles konnte nicht verhindern, das diese Frau -dafür gibt es keine sinnvollere Alternativformulierung- der Fick des Jahrhunderts war.
Lag vielleicht auch daran, dass man den Rumäninnen klischeehaft ja eine gewisse Naturgeilheit nachsagt.
Würde ich befragt, ich müsste es bestätigen.

Der Sex mit ihr wurde bald unglaublich kräfteraubend.
Weil sie zunehmend anfing, sich dabei zu wehren.

Sie hatte irgendwann gut raus, wann ich kurz vor meinem Höhepunkt war
und fing dann wie aus dem Nichts an, mich wegzustoßen, mit den Beinen zu strampeln
als wollte sie fliehen und schluchzend den Kopf zur Seite zu drehen.

Erst erschrak ich und ließ sofort von ihr ab - in dem Glauben,
irgendwas falsch gemacht oder ihr versehentlich wehgetan zu haben.
Aber sie sagte mir mit tränenerstickter Stimme, dass ich auf keinen Fall auf sie hören soll.
Egal was sie sagt und um was sie mich anfleht, ich solle weitermachen. Mit Gewalt.

Und dann kam tatsächlich der Tag, der alles veränderte.
Der Weckruf, für Dominanz und Disziplierung.

An dem Tag trieb sie es beim Sex mal wieder auf die Spitze.
Strampelte, spielte die Flüchtende.
An den Füßen bekam ich sie zu greifen und zerrte sie wie ein volles Fischernetz
zurück vor meine Knie, bevor ich ihn hart reinrammte.

Sie setzte die Ellbögen gegen mich ein.
Zischte mir mit hasserfülltem Gesicht und gefletschten Zähnen wüste Drohungen ins Gesicht.
Nie wieder würde sie mich reinlassen, wenn ich ihn nicht sofort rauszöge.
Und das kurz vor meinem Orgasmus.

Und dann machte es Klack in meinem Kopf.
Diesen Moment werde ich nie vergessen, er ist wie gestern.

Ich holte aus und die flache Hand landete klatschend in ihrem Gesicht.
Sie brannte augenblicklich wie Feuer.
Entgeistert und schockstarr sah sie mich mit offenen Mund an.

Sofort ging alles automatisch, jeder Handgriff, jede Bewegung.
Ich ergriff ihre Handgelenke, drückte sie auf den Boden und legte mich im Liegestütz
mit meinem gesamten Gewicht darauf.
Sie schrie auf und heulte.

Ich befahl ihr sofort die Beine zu spreizen.
Sie wand sich wie eine angeschnittene Kobra
und aus ihrer Kehle kamen nur noch heisere "Nein"s.
Ich verdrehte ihre Handgelenke, sie schrie erneut auf und
gehorchte dann langsam schluchzend.
"Das ist nicht genug, spreiz die Beine weiter!" ordnete ich an und
drehte ihr die Arme auf den Rücken.

Endlich gehorchte sie.
Unter mir lag die heulende Ex-Ballerina mit perfekt gespreitzen Spagatbeinen
und den Armen auf den Rücken gedreht heulend.
Dieser Anblick wurde in diesem Moment Teil meiner Netzhaut und meiner Seele.

Ich hielt mit einer Faust ihre Daumen und damit ihre Arme hinter dem Rücken fixiert,
griff mit der anderen Hand hart um ihren Hals, und drückte zu, während ich sie
so hart fickte, dass es mir selbst schon wehtat.

Ihre Augen sprangen sofort auf.
Sie wurden panisch, riesig.
Man konnte kreisrund die gesamte Linse sehen.
Sie wagte es nicht einmal einen Millimeter die Beine zu schließen, bis ich fertig war.

Und während der gesamten Zeit hatte ich ihr mit den Augen eines Vergewaltigers
ins Gesicht gesehen und entgegengeknurrt, sie solle sich nicht wagen, sich zu bewegen.
Sonst sei meine Hand nächstes Mal nicht mehr so zartfühlend.

Ich erinnere mich gut an die Minuten danach.
Das Trocknen ihrer Tränen.
Das Arm-in-Arm-Liegen.
Die gemeinsamen Zigaretten danach, die Gläser Lambrusco.
Die streichelnde Hand, die sie noch nicht gleich vertragen konnte.
Der geflüsterte Dank aus ihren Lippen, nah in mein Ohr.

Aber vor Allem:
Diese unglaubliche, tiefe innere Ruhe in mir.
Ein schlafendes Raubtier.

Und dann plötzlich diese Idee in meinem Kopf:
Das mit ihren Armen, dieses Fixieren, das ist Dir doch zu anstrengend.
Dir fehlt doch vorne eine Hand, wenn Du hinten ihre Handgelenke festhalten musst.


Du brauchst Seile, Rain.

*** Fortsetzung folgt ***


Kommentare:

  1. Es ist schon spannend. Ich habe mit BDSM nix am Hut, habs einmal versucht und mich dabei nicht wohl gefühlt. Trotzdem macht mich das Lesen dieser deiner Geschichte an.

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    1. Gibt's denn ein größeres Kompliment für einen Blogger als gesagt zubekommen,
      dass seine Geschichte anturnt?^^ Danke schön.

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  2. Ich bin ja absolut keine Freundin dieser "stundenlanges Vorspiel und hinterher stundenlanges Kuscheln"-Nummer. Das nervt mich und dabei schlafe ich ein. Aber das ist doch ein Ausflug in eine für mich völlig fremde Welt. Von daher: danke für deine Offenheit und dafür, dass du uns Leser daran teilhaben lässt.

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    1. Die Grenzen sind fließend. Und ich hab auch mal gesagt, dass mich "lediglich" die Vorspielerei manchmal etwas nervt...aber so kann's gehen^.
      Mit dem richtigen Partner oder der richtigen Situation ist Jeder bereit, einen Schritt weiter zu gehen als alle Schritte zuvor.

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    2. Das stimmt wohl. Mit dem richtigen Partner ist vieles möglich- in welchem Bereich auch immer. Halte es allerdings mit Frau Mirtana: "Ich für meinen Teil empfinde jegliche Art von Gewalt und Schmerz alles andere als antörnend." Nichtsdestotrotz interessant zu lesen, wie die Empfindungen da auseinandergehen. ;)

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    3. Was ich auch unten bei Frau Mirtana schrieb:
      Es gibt Situationen, in denen auch jene ihre Meinung aufweichen, die genau DAS zuvor auch schon sagten.

      Oder, um es mit einem Gleichnis aus der Küche zu verdeutlichen:
      In eine noch so gute herzhafte Bolognesesauce gehört auch IMMER ein bisschen Zucker.
      Oder, für die Geschmacksnerds: Marmelade!

      Der kleine Löffel Marmelade in dem Topf Bolognese ist quasi der kleine Schmerz im Höhepunkt :-).

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  3. Zum Thema Unterwerfung habe ich im Laufe der Jahre noch eine eigene
    Theorie entwickelt, unabhängig aus welchem Kulturkreis eine Frau stammt.
    Die hängt mit dem Tango Argentino zusammen. Frauen, die sich der Führung
    und damit der Dominanz eines Mannes anvertrauen, die dieses Zusammenspiel
    zulassen können, sind auch in dieser Thematik bereit, die Dominanz zuzulassen.
    Ich möchte das nicht pauschalisieren, aber das ist so meine Erfahrung. Im übrigen
    sind das allesamt Frauen, die ihre Frau im Leben stehen und absolut taff sind.
    Zum Seilthema kann ich nur sagen, dass mir in jungen Jahren meine Ausbildung
    bei den Pfadfindern sehr nützlich war. Ich freue mich auf Ihre weiteren Schilderungen
    und über ihre Offenheit. Danke dafür.

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    1. Das mit dem Tango ist sogar ein richtig gutes Beispiel!
      Nicht so ritualisiert und abstrahiert wie Flamenco, pure Dominanz im Sex, übersetzt auf die Tanzfläche.

      Wo ich mir nicht so sicher bin, ist das mit den Frauen, die taff im Leben stehen - mein Gegenargument wäre etwa Folgendes:
      Wenn jemand seiner Wirkung viel eher unsicher ist oder er/sie sich auch mal eingeschüchtert fühlt im Beruf/von Kollegen, möchte er/sie auch mal im Vertrauten, Geborgenen die Erfahrung machen, wie lustvoll und gefahrlos es ist, sich komplett in die Handelnsgewalt eines anderen Menschen hinzugeben. Quasi die Wehrlosigkeit als Erfolg zu erleben, im Kontrast zum Alltag.

      Und verdammt, ich hätte bei den Knoten damals im Segelschnupperkurs besser aufpassen sollen^^.

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  4. Auch segelaffine Spielpartner haben hier Vorzüge ...��
    Danke für das Teilhabenlassen an deiner "Erweckung" ... sehr intensiv geschrieben!
    Ich bin gespannt auf den 3. Teil ...

    Allerliebste Grüße,
    Amica

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    1. Das Thema BOOT und SEGELN weckt in mir gerade sehr explizite Vorstellungen...Seile sind ja SO WICHTIG auf Wasser :-).

      Was den Teil 3 angeht - da muss ich Euch um einen Tag vertrösten. Bzw. weichkochen^^.
      Morgen kurz zur Entspannung mal was Anderes, einverstanden?

      Es SEI DENN (und ich bin ja bestechlich), ich bekomme hier in den Kommentaren
      von Dir/Ihnen noch was Jugendunfreies zu lesen über "segelaffine Spielpartner" !

      Einverstanden?^

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    2. ... Zu lesen? Das wird etwas schwierig, denn ich habe vor, den Rest des Abends in der Beachbar zu verbringen ... man soll ja viel trinken bei diesen Temperaturen ��
      Nur ein paar Stichworte fürs Kopfkino: Seile, Deckenhaken, Vertrauen, loslassen ... und nein, weder Hände, noch Füße wurden in Seile gelegt ... aber ich bin mir sicher, du ahnst, in welche Richtung es geht ... ^^

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    3. Übrigens: ich vermittle gerne den Kontakt zur Auffrischung deiner Knotentechnik ;-)

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    4. Herzlichen Dank für das Sexschaukelkopfkino!♥

      Und danke für das "Vermittlungsangebot", aber ich kann mit Männern noch nicht mal REDEN über Sex, geschweige denn mir von ihnen Techniken beibiegen löassen.
      Das geht nur von Frauen.
      Und die können's ja nicht^^.

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    5. Sexschaukel? Äh,nein ... ;-)

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  5. Antworten
    1. Womöglich sind es doch nicht GANZ so viele Dunkelschattierungen^^.

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  6. "Hast Du schon bei Rain gelesen?" "Wie findest Du Rains Teil 2"...etc.
    Aus drei unterschiedlichen Ecken kamen heute die Meldungen zu deinem Post. Also echt, ich bin ein wenig neidisch und ziehe den Hut, denn für solch einen kleinen Aufruhr zu sorgen, dass ist toll!
    Und dein Teil 2 ist sehr heiß! Aufregend und spannend geschildert (das Du in deinem Blog mal das Wort "ficken" benutzt...phantastisch! :)). Ich mag das Ende sehr!
    Du erzählst so persönlich, dass es einem ganz nah ist und das ist wirklich besonders.
    Dominanz, Submission und alles andere ist ja schwierig zu verallgemeinern. Für jeden, der diesen Neigungen Platz in seinem Leben einräumt, hat alles eine unterschiedliche Bedeutung.
    Der eine (ich bin gespannt auf Teil 3)entdeckt das Fesseln für sich, während zum Beispiel bei mir Seile eher abtörnend sind. Fesseln muss mich ein Blick oder Worte. Wenn ich mich dann keinen Millimeter mehr bewege, dann sind das die stärksten Seile der Welt ;)
    Aber das ist nur ein Beispiel, wie sehr wir uns alle in unseren Empfindungen und unserer Lust unterscheiden.

    Darf ich Dich fragen, wie Du dein wildes Tier jetzt im Zaum behältst?


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    1. Zur letzten Frage:
      Im Film INTERVEIW MIT EINEM VAMPIR gibt es die Figur des LOUIS, der ist auch Vampir,
      hält das WIlde in sich aber in Schach mit dem Verzehr von Ratten statt Menschen.
      Es stellt ihn nicht allzu lange zufrieden...ein guter Vergleich, wie ich finde^^.

      Und für Aufruhr zu sorgen ist meine LIEBLINGSbeschäftigung! ♥

      P.S. Mit dem Schreiben des Wortes FICKEN hab ich mich tatsächlich SEHR schwer getan^^.

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    2. Schon mal probiert? http://www.domina-stuttgart.de/sm_5764.html ... LG J.

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    3. Bisher hab ich noch die Finger von Bezahldiensten lassen können,
      auch aus (bitte nicht lachen) ethischen und hygienischen Gründen.

      Anderes könnte nur funktionieren, wenn ich ordentlich einen in der Krone hätte,
      aber DANN ist das Handwerksgerät nicht uneingeschränkt funktionsfähig
      und außerdem der Genuss so eingeschränkt, dass es um das Geld zu schade wäre...ein Dilemma! ;-)

      Und ja - ich kenne deren Studios!
      Also die Mietbaren jetzt.
      Das Prinzessinnen-Zimmer ist großartig,
      das blaue Zimmer hingegen ziemlich einfach gehalten.

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    4. Ich sehe schon, Sie sind zumindest mal informiert, für den Fall, dass die Ratten nicht mehr ausreichen. ;-) LG J.

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  7. ich habe mich in meiner "laufbahn" mit zwei sehr dominanten männern eingelassen. der devote teil in mir ist nicht immer präsent. aber wenn dann richtig. in beiden "beziehungen" kam es nie zum vögeln. beide herren waren wirklich gut, in dem was sie taten. aber der eigentliche akt war für sie uninteressant. ich fragte dann nach, warum das so sei. einer der beiden war leider aus krankheitsgründen impotent, der andere meinte, ein echter dom schläft nicht mit seiner sub.
    ok. für mich war das ok, aber es reichte leider nicht für lange.

    deine story hat mich trotzdem heute heiß gemacht. im büro. aber ich war allein;-)

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    1. So unterschiedlich können Dom's sein ;-). Also, ganz klare Kante bei mir:
      Nur quälen bzw. schmerzen, ohne Sex? Geht nicht. Es sei denn, die Partnerin BRAUCHT es, nur geschlagen und nicht gevögelt zu werden, aber es ist dann wiederum unwahrscheinlich, dass ich was mit ihr anfangen würde / könnte.

      Freut mich, dass ich helfen konnte, Deine Bürozeiten ein wenig...viskoser zu gestalten.^^♥

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    2. quälen und schmerzen zuführen mag ich nicht...ich finde es viel spannender wenn die "herrschaft des gefühls" in den händen des partners liegt. beispiel: du fesselst sie an einen baum, ihre augen sind verbunden. du gibst ihr einen apfel. sie muss ihn mit den zähnen halten, egal was passiert. ihr speichel wird irgendwann fließen. du hast freie wahl...kannst sie mit einem dünnen stock leicht peitschen...es sollte nicht zu heftig sein, ihre brustwarzen wie auch immer brühren...sie sieht nichts, sondern spürt nur...und dann ist da dieser befehl. der apfel bleibt in deinem mund...

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    3. Was für eine GEILE Phantasie!
      Wir sollten Fotos machen :-).

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    4. fotos besitze ich schon genug;-)

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    5. Wer sprach von DIR? ;-)♥

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    6. darf ich die fotos machen;-) sehr erotische vorstellung...

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  8. Nicht unerwartet, diese Wendung. Danke für den Einblick - auch wenn sich mir die Faszination dieser Welt nie wirklich erschließen wollte. Zumindest nicht am eigenen Leib. Allerdings bin ich immer wieder fasziniert davon wie schillernd die Welt hinter anderer Leuts Schlafzimmertüren so ist. Und worauf Menschen so abfahren. So frage ich mich bis heute wieso alle (Damen)Welt so auf diese fürchterlichen 50 Shades of Dreck Romane abfährt ... Wenn die Autorin wenigstens gut schreiben könnte, aber auf Englisch war das Ding so grauslich, das ist nach dreißig Seiten in die Tonne gewandert.

    Ich für meinen Teil empfinde jegliche Art von Gewalt und Schmerz alles andere als antörnend. Wie sagt man im Rheinland so schön? Jedem Tierschen sin Pläsierschen.

    ;-)

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    1. "Zumindest nicht am eigenen Leib" - AHA!, Du würdest gerne zugucken?^^ Fotografieren?? ;-)

      Und es zeugt schon von hoher Sapiosexualität, ein Beziehungs-/Sexualitätsthema nicht mehr weiterzulesen mit der Begründung, es sei in so schlechtem Schreibstil verfasst :-)). Womöglich war die deutsche Fassung ja besser? (Das SOLL es ja geben!)

      Alles Andere als antörnend?
      Ich habe festgestellt, dass viele Frauen beginnen, an dem Punkt ihre Meinung dbzgl. aufzuweichen, wenn man ihnen sehr kurz vor ihrem Höhepunkt einen kurzen, spitz verlaufenden Schmerzimpuls zufügt, der nicht lange hält.
      Stichwort: Wozu hat ein Mann Fingernägel und Zähne?

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    2. Lehn den Kuchen nicht ab bevor Du ihn probiert hast? Von daher, keine Ahnung ob mir Zugucken was bringen oder mich langweilen würde ... Die Gelegenheit hat sich nie ergeben. Und ich fotografiere keine Menschen, dafür habe ich weder die Geduld noch das Talent noch die passende Ausrüstung.

      Sagen wir mal so, wenn das Ursprungsmaterial schon grottig geschrieben ist wie willste dann daraus 'ne ordentliche Übersetzung machen? Und ich lese bevorzugt im Original, Übersetzungsfehler regen mich nur auf. Natürlich regt ein guter und schöner Schreibstil mehr an als so ein schlampig dahin geschmiertes Stück, in dem kein Satz länger als 15 Worte ist und der Wortschatz sich auf dem Niveau eines zehnjährigen bewegt. Wenn ich schon erotische Literatur lese, dann muss der Autor mir mit Worten Bilder auf die Leinwand malen können, die nicht nullachtfuffzehn daher kommen.

      Oder anders gesagt: Du kannst Mousse au Chocolat auch in Massen beim Discounter, schön im Plastikbecher, kaufen und auf den Tisch stellen. Oder Du kannst sie selber machen aus hochwertigen Zutaten und sie nett angerichtet auf einem schönen Porzellanteller servieren. Ich mag es ästhetisch und ziehe die gute Mousse auf dem Porzellanteller vor. Das gilt auch für die gelesene Sprache. Und die gute Mrs. James serviert mir halt den Discounter-Plastikbecher.

      Sapiosexuell mußte ich hingegen erst mal googlen - wat es nicht alle gibt? Ganz unrecht hast Du damit nicht, ich stehe unglaublich auf intelligente Menschen. Mit Intelligenz und Sprachgefühl kriegt man mich eher rum als mit Zuckerbrot und Peitsche ...

      Nun, ich bin mir sehr sicher und ich kenne mich gut genug um zu wissen was mich antörnt und was nicht. Der Letzte, der meine Meinung ändern wollte, ist gut eine Woche mit einem Veilchen herum gelaufen. Hat sich, zugegeben, auch nicht sonderlich geschickt angestellt - dumm fickt halt eben entgegen landläufiger Meinung doch nicht gut. Nur weil das für mich nicht funktioniert heißt das ja noch lange nicht daß andere nicht tun dürfen und sollen worauf sie halt so Bock haben. Aber wie war das mit dem Kuchen? Wer weiß schon ob sich nicht irgendwann die richtigen Zutaten ergeben um meine Meinung doch noch ändern zu können? Frei nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!" ;-)

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Ich freue mich über Ihren Kommentar, wenn er dies beherzigt, aber ich lösche ihn, wenn er sein Gastrecht missbraucht.

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