Mittwoch, 5. Juli 2017

Gut aufgehoben


[ ich suchte seit Wochen nach einer headline
für diesen Beitrag.

Arbeitstitel bisher waren schon so Gurken wie
"Cave Canem" oder 
"Diary of a madman"* gewesen.

Und Schlimmeres, glauben Sie mir:
"Das Gegenteil einer Kontaktanzeige" war auch schon dabei.
Was vermutlich der Ehrlichste aller Titel gewesen wäre.]


Wann, glauben Sie, sind Sie an der Seite eines Menschen gut aufgehoben?
Wann ist ein Mensch bei Ihnen gut aufgehoben?

Worauf lässt der sich da ein?
Was muss der mitbringen?

Was findet der vor, an Ihrer Seite?
Wofür sollte der Verständnis bzw. Toleranz mitbringen?


Das sind Dinge, von denen ich (leider) recht exakte Vorstellungen habe.
Und zwar auch dann, wenn sie das Ganze weder mir selbst
noch einem Menschen an meiner Seite leichter zu machen geeignet sind.


Egal.
Let's go.


  • Es muss Ihnen klar sein, dass ich entsetzlich leide, wenn ich krank bin.
    Jede mittelschwere Erkältung gleicht dann einer Nahtoderfahrung bei mir.
    Und ich trage dann im Bett eine Bommelmütze, in schweren Fällen eine Wollmütze.
    And to make it worse:
    Zu der Bommelmütze gibt's auch ein passendes Nachthemd. Gestreift.
  • Wenn Sie ein Mensch sind, der es gut schafft, 15 min oder länger
    nachtragend zu sein, haben Sie eine thermonukleare emotionale Waffe
    gegen mich in der Hand.
    Zumindest so lange, bis ich Sie verlasse.
    Was nicht lange dauern dürfte:
    Nachtragenden Menschen, die tagelang brauchen, um mit mir
    wieder ins Reine zu kommen, misstraue ich zutiefst.
  • Mir ist ständig am Bauch zu kalt. Auch im Sommer.
    Bleibt der Bauch kalt, bekomme ich Magenkrämpfe und campiere in Toilettennähe.
    Lösung: Funktionsunterhemden. Optisch sehr albern, aber leider effektiv.
  • Wenn Sie gerne streiten oder jemand sind, der die Auffassung vertritt,
    was sich liebt, das muss sich auch streiten, hätten Sie in mir
    den weltweit denkbar unpassendsten Partner gefunden.
  • Ein nicht in die Hose gestopftes Hemd bereitet mir fast körperliche Schmerzen.
    Liegt auch an der Sache mit meinem Bauch.
  • Ich heule bei guter Musik.
    Also sehr selten die letzten 15 Jahre.
    Aber: Kommt vor.
    Wer das versteht, bei dem fühle ich mich gut aufgehoben.
  • Es ist in Ordnung, mir zu empfehlen, das Leben doch lieber leicht zu nehmen
    - solange Sie akzeptieren, dass ich dazu über weite Strecken nicht in der Lage
    sein werde und ich im Angesicht der Fähigkeit, das Leben leicht zu betrachten,
    mit Neid zu kämpfen habe.
  • Wenn Sie die Stärke nicht haben, sich im Bedarfsfall zu entschuldigen
    und zwar schnell, sind Sie an meiner Seite falsch.
  • Sie können jederzeit von mir erwarten, uneingeschränkt an Ihrer Seite
    zu stehen und von mir verteidigt zu werden für egal was Sie angestellt haben.
    Solange klar ist, dass sobald die Haustür hinter uns zufällt, Sie für diesen
    emotionalen Überziehungskredit, den Sie bei mir gezogen haben, bezahlen werden.
  • Wenn Sie bei dem zuletzt aufgeführten Punkt Bedenken oder Zweifel
    oder auch nur Fragen haben, dass was dann geschieht, zu etwas Anderem
    als Ihrem Besten sein könnte, sind Sie falsch an meiner Seite.
  • Wenn Sie jemand brauchen können, der sowohl Ihre als auch seine
    eigene Situation und Position jederzeit verlassen und als dritter Beobachter
    spontan darüber lachen kann, egal um was es geht, sind Sie bei mir
    gut aufgehoben.
  • Im Garten kann es vorkommen, dass ich Shorts und Socken in Crocs trage
    - und wenn Sie darüber nicht lachen können, sollten Sie es nicht mit mir probieren.
  • Wenn Sie es nicht als Schwäche interpretieren, wenn sich ein Mann
    dafür interessiert, was Sie wollen und wie Sie das wollen (und der das auch erfragt),
    sind Sie bei mir gut aufgehoben.
  • Ich bin ein großartiger gute-Nacht-Geschichten-Erzähler.
    Und wenn Sie von meinen Märchen sogar einschlafen können, werte ich das
    als ein Kompliment des Herzens.
  • Wenn Sie vor jedem Kuss, vor jedem Foto, vor jedem Weggehen oder vor
    jedem Sex erst ins Bad rennen und dort 20+ min verbringen wollen, brauchen
    Sie Ihre Koffer erst gar nicht auspacken.
  • Ich finde, eine Wohnung sollte jederzeit so aussehen, dass man
    maximal 5 min braucht, bevor man jemanden herein bittet.
    Auch, wenn da gar Keiner kommt.
  • Neben meinem Bett, waren, sind und werden immer sein: Stofftiere.
    Sie müssten Großes vollbringen, mich von Anderem zu überzeugen.
  • Sobald Sie mehr als 10x "'Ist mir doch egal!" gesagt haben, bin ich weg,
    verlassen Sie sich drauf. Ich akzeptiere eine Position und eine Meinung,
    aber ich akzeptiere fast keine Form der Gleichgültigkeit.
  • Nicht zu wissen, was Sie wollen, ist nicht so schlimm - solange Sie
    damit einverstanden sind, dass ich dann derjenige bin, der die Entscheidungen
    trifft und Sie mit dem Ergebnis zurechtkommen, sind Sie gut aufgehoben bei mir.
    Ich werde IMMER wissen, was Ihnen im Restaurant schmecken wird** und
    ich werde IMMER wissen, welches Paar Schuhe Sie lieber kaufen sollten.***
  • Es ist nicht relevant, wie schusselig Sie sind,
    wie oft Ihnen die Gläser runterfallen,
    zum wievielten Mal Sie Ihre PIN vergessen haben,
    dass Sie den Haushalt nicht mögen
    oder dass Ihre bad-hair-days in der erdrückenden Mehrheit sind
    - aber dann genervte Selbstgespräche abhalten und Augenrollen sind absolute no go's.
    Wer nicht über sich lachen kann, mit dem kann ich nicht lachen.
    Und ohne das bin ich nicht aufgehoben.
  • Sie dürfen keinesfalls eine prüde Niete im Bett sein.
    Jetzt nicht, dass von Ihnen der Erfahrungsschatz einer mehrjährigen Tätigkeit
    am Bahnhof Zoo erwartet wird - aber ich zähle Ihre "Nein's" mit.
    Ein "zu viel" davon und ein "zu wenig" an Experimentierfreudigkeit
    werte ich als persönliche körperliche Zurückweisung.
  • Wenn ich in Phasen Ihrer Dünnhäutigkeit und Zerbrechlichkeit nicht
    an Sie ran komme, sind Sie vielleicht nicht gut bei mir aufgehoben.
    Aber ich auf keinen Fall bei Ihnen - denn damit komme ich
    auch ausnahmsweise nicht zurecht. Für niemanden.
  • Sie können es nicht ertragen, bekocht zu werden?
    Beschenkt zu werden?
    Erwartet zu werden, abends oder wochenends?
    Abgeholt, hingefahren, begleitet zu werden?
    Soll's ja geben.
    Aber dann bitte nicht an meiner Seite.
    Dort geht es nicht "ohne".
  • Wenn Sie verstanden haben, dass nicht zählt, was und wie sie es gesagt haben,
    sondern das, was der Andere verstanden und dabei empfunden hat, sind Sie
    an meiner Seite richtig und wir Beide gut aufgehoben.



* zumindest war das mal der Untertitel eines frühen Blogs von mir,
aber zu einem neuen post-label reicht es immerhin noch.

** und ich bin jederzeit bereit, unsere Teller zu tauschen

*** zu 99% kaufe ich Ihnen sowieso BEIDE.

Kommentare:

  1. Abschließend fehlt eigentlich nur das Bommelmützenfoto.

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  2. Das einzig überraschende war das mit den Gute-Nacht-Geschichten und das macht dich noch sympathischer :-)

    Allerdings: nachdem ich gesehen habe welchen Sauberkeitsgrad du gewohnt bist, werde ich dich wohl nie wieder guten Gewissens zu mir einladen können /o\

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    1. Und nun lasse ich mal die Hosen runter (Autokorrektur: "Hasen") - ein ganz klitzekleines Bisschen hatte ich Deine Wohnungen im Kopf beim Tippen^^.

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    2. Heeee, da WAR aufgeräumt. Also: so gut wie man halt aufräumen kann wenn man keine nennenswerten Möbel mehr hat aber der Sperrmüll noch nicht abgeholt ist und die Umzugskartons sich stapeln^^

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    3. Weiß gar nicht was der hat - da waren doch immerhin noch Gänge zwischen dem ganzen Plünn. Und Ausweichstellen.

      Und wo sich noch jemand bewegen kann, da kann man auch jemanden reinlassen. 😇

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    4. "Da WAR aufgeräumt", Frau Laterne? ^^

      Ich meinte allerdings in Wirklichkeit unseren ERSTkontakt - also, anderes Leben, anderes Bundesland...

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    5. Herr Z., mir gefällt Deine Einstellung..wenngleich ich ihr Gegenteil teile^^.

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    6. Jaha! Die Hasenzimmer sind eigens noch aufgeräumt worden. Also alles im Rahmen der Möglichkeiten und des Zeitdrucks.

      Und an den Aufräumzustand des Erstkontakts kann ich mich nicht erinnern. Wohl aber noch daran dass ich nach Krankenhaus und Co ziemlich flach lag und damals der Haushalt in Gänze massiv liegen geblieben ist.

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  3. Was wieder mal beweist, wieviel passen muss, dass zwei Menschen miteinander auf Dauer leben können. Fast schon ein Unding, jemanden zu finden, wo man sich vorstellen kann, dass es klappen könnte. Müsste ich in meiner jetzigen Lebensphase wieder von vorne beginnen, ich glaube, ich würde mal eben die Flinte ins Korn werfen, denn so einen Mann, wie ich ihn jetzt habe, gibt es für mich wohl kein zweites Mal. Und das ist die Mühe (du weißt, wovon ich spreche) wert. Ich weiß es zu schätzen. (Fast) jeden Tag!

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    1. Ich finde NICHT, dass DAS BISSCHEN DA OBEN in die Kategorie "ein Unding, jemanden zu finden" fällt.

      Zumal das ja gerade mal der erste Teil war!^^
      Und die Flinte ins Korn werfen kann man ja immer noch, das ist schnell erledigt.

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  4. das muss man ja zwei bis drei mal lesen...damit man auch alles behalten kann,
    aber ist mir egal...;-)

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    1. ...und womöglich sogar lieber noch den zweiten Teil davon abwarten.
      Ich hab heute beschlossen, da fehlt noch 'ne Menge! :-D

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  5. Ich hab schmunzeln müssen als ich das heute morgen beim Frühstück las. Ja, ich lese statt Zeitung Blogs beim Frühstücken, ich ertrage morgens die Nachrichten der Welt noch nicht. Und dann habe ich darüber nachgedacht ...

    - Krankheit: Sie müssten damit leben daß ich ebenso an tödlicher Männergrippe (mindestens) erkranke und weinerlich auf dem Sofa liege, dem Erkältungstod nahe. Andererseits kann ich ohne jegliche Angst in eine Operation gehen und brauche niemanden zum Händchen halten davor.
    - Wohnung: Wie lange brauchen Sie um die überall von mir verteilten Teetassen in den Geschirrspüler zu räumen? Unter fünf Minuten? Gut. Im Gegenzug beschwere ich mich auch nicht wenn Sie die Zahnpasta-Tube nicht zudrehen, ich mache sie einfach kommentarlos zu. Auch nach Jahren noch.
    - Selbstgespräche: ich führe häufig welche. Meistens wenn ich mich ärgere. Und ich kann nicht zugeben daß nicht das Gerät doof ist, sondern ich zu blond zur Benutzung. Wenn Sie dem Drang widerstehen können mir in der Situation helfen zu wollen sondern mich so lange auf die Schippe nehmen bis ich über mich selber lachen kann ... Perfekt. Ich tue das übrigens auch, ich bringe Sie zum Lachen sollten Sie sich mal über sich selber ärgern.
    - Wenn ich auf die Frage "Was hast Du?" mit "Ich weiß es nicht" antworte dann müssen Sie mich in Ruhe lassen. Ich weiß es dann wirklich nicht und muß über mich nachdenken. In Ruhe. Übersehen Sie dann bitte auch die roten Augen wenn ich aus der Dusche komme. Oder tun Sie so als ob Sie glaubten daß mir Shampoo in die Augen gelaufen sei ... Wenn ich artikulieren kann was mit mir schief läuft komme ich von alleine.
    - Überhaupt, Ruhe. Ich brauche eine Menge davon und ich ertrage Dinge wie plärrende Radiomoderatoren nicht sehr lange - und schon mal gar nicht am frühen Morgen.
    - Sie müssen damit leben daß ich oft alleine unterwegs bin. Und ich freue mich wenn Sie ebenso ohne mich losziehen und kleine oder große Abenteuer erleben. Hauptsache, Sie hören mir zu wenn ich nach Hause komme und mit leuchtenden Augen von Dingen erzähle, die eigentlich gar nicht Ihr Ding sind. Ich mache das für Sie auch, selbst wenn Sie vom Jahrestreffen der Bierdeckel-Sammler kommen sollten.
    - Ist zwischen Ihren Stofftieren noch Platz für meinen Scrat und Timmy?
    - Ich sage sehr häufig "Ist mir doch egal!" Meistens übertrieben theatralisch und sehr oft nehme ich Sie dann damit auf die Schippe. Bis Sie lachen.
    - Sie sollten Sex mögen. Mehr als zweimal im Jahr. Ich bin für jeden Scheiß zu haben und probiere erst bevor ich sage "Nö, das mag ich nicht." Wenn ich das sage erwarte ich Akzeptanz des Neins.
    - Wenn Sie meinen Sie müssten Streit mit mir vom Zaun brechen dann richten Sie sich auch auf den darauf folgenden Sex ein. Danke.
    - Ich mag das wenn Ihnen bei rührenden Filmszenen die Tränen kommen und werde Ihnen einfach lächelnd ein Taschentuch reichen.
    - Diskutieren Sie nicht mit mir wenn es um mein Gedächtnis geht. Ich habe im Normalfall ein Besseres als Sie. Nur Platz für die Info, wo zum Geier mein Schlüssel jetzt schon wieder abgeblieben sein könnte, den hat es nicht.
    - Sie pinkeln entweder im Sitzen oder putzen das Bad. Alleine.
    - Nehmen Sie mich nicht zu ernst. Ich tue das selber auch nicht. Und im Zweifel lache ich ohnehin viel lieber als daß ich mich lange ärgere. Ärger macht Falten an den falschen Stellen.
    - Sprechen Sie mich nicht auf meine grauen Haare an. Da hört der Spaß auf. Wirklich.

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    1. Eine lange Antwort - und die wurde heute per WhatsApp so kommentiert, dass EINER von uns jetzt Frau Mirtana heiraten müsse!
      Sie stehen nicht zufällig doch gelegentlich auf Frauen? Sonst bin ICH dran^^.

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    2. Mich möchte freiwillig jemand heiraten? So etwas sagt man mir doch nicht wenn ich im Büro sitze - ich erkläre das keiner BG warum ich urplötzlich vom Stuhl gefallen und in meinem sieben Quadratmeter großen Büro mit dem Kopp vor'n Schrank geklatscht bin!

      Die letzte Frage beantworte ich nicht öffentlich. Die beantworte ich vielleicht unter Einfluß von Alkohol ehrlich. Abgesehen davon heirate ich nicht. Aus Prinzip. Auch Sie oder Ihre WhatsApp-Dame nicht. Aber eine lustige Mehrecks-Beziehungs-WG, in der keiner was gegen eine Katze als Haustier einzuwenden hätte und man munter durch die Gegend vögelt, darüber ließe sich reden. Wenn ich das Zimmer mit dem Nordfenster bekomme. Sie dürften auch einziehen. Samt WhatsApp-Dame und Kuscheltieren.

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    3. Mist. Das war jetzt sehr, sehr nahe dran an dem, was wir ohnehin...ach, egal^^.

      Ich werde das Thema Mehreck + Katze + Nord-Zimmer + Kuscheltiere + ddG-Vögeln mal vortragen.
      Gebe aber jetzt schon zu, dass dem Gesamtpaket sehr viel Reiz innewohnt!

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    4. Ich versuche noch den Mann mit seinem schlechten Gewissen, weil er auf dem Foto mit dem Eichhörnchen im Dekollete NICHT die Oberweite der Frau erkannt hat, deren Möpse seit Jahren mit ihm zusammen wohnen, dazu zu erpressen mir eine Katze ins Haus holen zu können.

      Werde damit vermutlich scheitern, dann können wir die Reize des Gesamtpaketes sehr gerne weiter erörtern. Vielleicht bringe ich ihn mit, den Mann. Er ist ja doch ganz verträglich und ordentlich, man kriegt kaum etwas von ihm mit. Nur kochen kann er halt nicht. Aber dafür wären dann Sie zuständig? Und was bringt WhatsApp mit in die Mehreck-Katze-Nordzimmer-Kuscheltiere-ddg-Vögeln WG?

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    5. Ehrlich? 2 Katzen, Sonne und jede Menge Schokolade. Passt das nicht wunderbar?

      Sonnige Grüße,
      die WhatsApp-Dame :-)

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    6. Ok, jetzt noch den anderen Mann verarzten:
      Kann der evtl. PUTZEN? Und EINKAUFEN?
      Wir werden eine Hausdame brauchen, wir alle zusammen....warum nicht auch einen HausMANN? GLEICHBERECHTIGUUUNNNG !!

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    7. Herr Rain, ich kaufe die Dame im Gesamtpaket! Da mein Mann vierzehn Jahre vor mir in Rente gehen wird und er fürs Alter eine Beschäftigung braucht brächte ich den Hausmann mit. Er putzt ordentlicher als ich und mit einem gut geschriebenen Einkaufszettel kann man den auch in den Supermarkt schicken. Er ist sozusagen die bessere Hausfrau im Paket Mirtana - Cookie. Dazu käme noch eine Eismaschine und mittlerweile einem Dutzend erprobter Eis-Rezepte sowie mein Waffeleisen, mit dem ich die besten Waffeln vonne ganze Welt zaubere.

      Grauer November-Sonntag und alle so ab auf die Couch, schön vor dem Kamin, und lecker Kalorien vertilgen während die Katzen schnurren und der Regen an die Fenster klatscht? Ja, wir brauchen einen Kamin. Unbedingt. Muschelmädchen: Kamin oder?

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    8. Kamin. Definitiv. Ja! Oder Kachelofen.
      Schön geträumt, Frau Mirtana - wann findet denn der Einzug statt? Ich wäre jetzt sofort bereit. Und ich habe so einen Appetit auf Waffeln...

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    9. Moment, die grauen Novembertage werden doch wohl miteinander vervögelt bis man bunte Sternchen vor Augen hat oder was war noch gleich die Idee hinter eurer WG?

      Also in unserer WG wird das so sein. *hierherzchenaugensmileyeinfüg*

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    10. Soso - wird das also in unserer WG so sein?

      ... und ich dachte, wir machen einfach weiter wie bisher, nur mit gemeinsamer Wohnung. 😋

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    11. Frau Laterne, vögeln kostet doch Kalorien. Die müssen nach gefüllt werden, zumindest bei mir sonst werde ich sehr unleidlich. Couchsessions vor dem Kamin mit Kalorienaufnahme also erst nach dem bunte Sternchen Gevögel.

      War dies ein Antrag auf ein WG-Zimmer? ;-)

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    12. Glaube ich kaum. Frau Laterne wird gerne bekocht bevor sie bevögelt wird. Unleidlich und so - Sie wissen schon ... 😉

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    13. Mirtana, Herr Zimmermann hat da schon Recht... O:-)

      Außerdem würde sich Herr Soulweepr in einer WG nicht wohlfühlen in der ich lebe, fürchte ich. Ich neige zum geordneten Chaos *hust*

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    14. (...interessant, wie sehr diese WG-Planung -ohne mein Zutun- sich verselbständigt ;-).
      Zumal sich auch Bedarf an weiteren Zimmern innerhalb dieser WG abzeichnet.

      Ich tendiere zunehmend zu einer alten Villa als WG-Haus.
      Drei oder vier Stockwerke, Bibliothek, Kaminzimmer.
      Gartengrundstück mit Grillstelle.
      Hollywoodschaukeln.

      Große Wohnküche mit freistehendem Herdblock. Sechsflammig oder Achtflammig.
      Alter langer Holztisch mit Bänken. Platz für 12 Personen (5 + 5 + 2 an den Kopfenden.
      Kopfenden sind wichtig. Für meine abendlichen Ansprachen.)

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    15. Ich hätte da ein schickes Angebot: Villa Hügel. Bietet auch noch Platz für Bedienstete. Mit Pool im Keller und genug Kaminen für alle, ausreichend Platz für Übernachtungsgäste und Parties sowie die Möglichkeit mit Blick auf den Baldeneysee in der Sonne zu frühstücken.

      Wir müssten nur vorher die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung da raus kriegen ...

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    16. Villa ist doof. Es sei denn, es ist die Fabrikantenvilla. Samt Fabrik. Dann bin ich dabei. [Muss doch irgendwo hin mit meiner Werkstatt, meinen Hobbys und meinem ... äh: Studio. Sozusagen. *chrchrchr* ]

      Ich persönlich wäre, was die konkrete Planung betrifft, aber eher für ein großes Gehöft oder ein kleines Dorf zu haben. Und ich hätte auch schon konkrete Ideen für Ort und Einrichtung der Küche und des Speisesaales. Insbesondere beim Speisesaal wäre ja verstärkter Wert auf multifunktionelle Ausstattung zu legen.

      ... und glauben Sie mir: es ist vielleicht besser, Sie wissen NICHT so genau, was ich damit meine. ^^

      (Dies ist des Kommentares zweiter Versuch - nun hoffentlich ohne sinnverfälschende Rechtschreibmängel. Hrrgttnchml.)

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    17. Rain wie gesagt, WG oder Villa, da bin ich näher bei meinem Herrn Zimmermann - lieber ein Hof, da lässt sich unsere Arbeit integrieren. Das Dorf hingegen könnte spannend werden wenn wir genug...

      Herr Zimmermann was die multifunktionelle Ausstattung betrifft, wirst du bei Rain offene Türen einrennen. Word up.

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    18. @ Mirtana:
      Ich freue mich, dass auch ohne Offenlegung meiner monatlichen Gehaltsbezüge Ihre Einschätzung meiner wirtschaftlichen Standkraft so überaus...optimistische Züge hat annehmen können.
      Das war nicht zu erwarten gewesen!

      Ich guck mal, ob irgendwo im wilden Osten (<= DAFÜR kriege ich noch ÄRGER!) vielleicht
      ein Dorf günstig abzugeben ist.
      Da ist Platz. Und Herr Zimmermann kann auf Jahre hinaus nach Herzenslust montieren, Frau Laterne hat Auslauf, Frau Mirtana Platz für unbegrenzte Übernachtungsgäste ihrer 20er-Jahre-Parties - und Frau Muschelmädchen und ich gehen hoch auf die Dachterassen.

      Wer putzt? ACH SO, HERR MIRTANA!
      Wer kocht? Außer mir?

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    19. Jetzt dissen Sie mir hier mal nicht die Villa Hügel! Ich würde vorschlagen bevor Sie ein voreiliges Urteil über eben jene Lokalität treffen kommen Sie alle zur gemeinsamen Besichtigung her. Danach gehen wir gut Essen und schmieden dabei Pläne, wie wir die Stiftung darin günstig aus dem herrlichen Gemäuer vertreiben.

      In den Wilden Osten können wir dann immer noch. Womöglich noch irgendwo in der Pampa? Da bin ich als Stadtkind nicht gut aufgehoben, da werde ich unglücklich. Ich brauche meine Stadt. Und sei es nur damit ich bei vertrautem Verkehrsrauschen selig einschlafen kann. Vielleicht in Reichweite von Berlin, darüber ließe sich diskutieren. Für Berlin gäbe ich auch mein Ruhrgebiet her <3

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    20. Also annektieren wir einfach einen kompletten Randbezirk in Berlin? Dann ist Mirtana zeitnah in der Stadt und Frau Laterne und Herr Zimmermann können die Dorfatmosphäre genießen. Villa und Hof können wir gegen ein Schloß tauschen, denn dort kann man sowohl gehoben wohnen als auch Gehöft und Stallungen benutzen. Platz genug für diverse Hobbys sollte es geben. Ich melde mich für ein Turmzimmer an und Rain kann nicht nur Reden vom Kopfende des Tisches aus halten, sondern bei Bedarf auch mal vom Balkon winken.

      Beim Kochen muss ich mich leider enthalten. Sonst ist der Plan von vornherein dem Untergang geweiht und das will ja nun wirklich niemand. Stricken kann ich - aber das wird dann vielleicht ein wenig zu sehr Hippie-Kommune. Wer will schon stricken, wenn er bunte Sternchen sehen kann.

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    21. Das mit den "diversen Hobbys" gefällt mir besonders gut.
      Vielleicht gibt es dort ja hohe Gewölbekeller?

      (für den Wein, natürlich)

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    22. Du meinst sicher: für DAS Wein'n. ^^

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    23. Hey - DER war mal echt gut !!

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  6. Durchaus ein, zwei Einblicke, die mir neu waren. Ja, recht konkrete Vorstellungen, die Du da hast ^^. Und bemerkenswert, dass nichts über optische Attribute zu finden ist.
    Da muss ich wohl dankbar sein, dass Du es - trotz meines außerhalb der Arbeit so gut wie nie in die Hose gesteckten Hemdes und meines minütlich vorgetragenen "Mir doch wumpe." bei sämtlichen Banalitäten - schon öfter ein paar Tage am Stück mit mir ausgehalten hast ;)
    Ich habe tatsächlich erst zwei Mal in meinem Leben Räume gesehen, die ich als noch sauberer und aufgeräumter als Deine Butze in Erinnerung habe: Der eine war ein OP-Saal und der andere eine Einzimmerwohnung einer Zwangsneurotikerin ;)
    Der letzte Satz scheint mir am wichtigsten zu sein und ist in meinen Augen der Hauptgrund, wieso so viele Beziehungen schiefgehen. Wie dem auch sei, da das ja ausnahmsweise ein Post sein dürfte, den Du nicht für die Masse des Publikums hier geschrieben hast: Hau rein. Cheerio.

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    1. Ja, das ist richtig: Ich hab nix über Phänotypen geschrieben.
      Vielleicht hole ich das in einem zweiten Teil nach.
      Ist mir aber tatsächlich nicht ganz so wichtig.

      Apropos "nicht ganz so wichtig", Dein "MIR DOCH WUMPE" ist ja was ganz Anderes, als wenn eine FRAU, eine PARTNERIN das sagt! BROS BEFORE HOES ;-)

      Und das "mal ausnahmsweise ein post nicht für die Massen" hat mir besonders gut gefallen:
      Es zeichnet sich ein Besucherrekord heute ab^^.

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  7. Bei so genauen Vorstellungen ist ein dauerhaftes Singleleben eigentlich vorprogrammiert, da heutzutage offenbar jeder so konkrete Anforderungen hat. Unter diesen Vorzeichen einen Menschen zu finden, der passt, ist ein unschätzbares Glück. Ich bin übrigens der Meinung, dass ausschließlich zählt, was man gesagt hat und nicht, was der andere hineininterpretiert.

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    1. Ein unschätzbares Glück, ja vielleicht.
      Aber ich bin auch bereit, sehr viel inkauf zu nehmen, was hier so vielleicht nicht herauszulesen ist.

      Möglicherweise komme ich da in einem weiteren part noch drauf zu sprechen - guter Einwand!

      Und das, was man sagt, ist sogar irrelevanter als das, was der Gegenüber versteht:
      Ich bin mit einem menschen zusammen, der so denkt - er macht nicht glücklich (der Mensch), und genau diese (Drecks-)Einstellung* ist einer der wesentlichen Gründe dafür.

      *Sorry, war keinesfalls ad personam.
      Ich sage das bei Jedem.

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    2. Ich habe das nicht ad personam verstanden, keine Sorge. Werde morgen ausführlich antworten.

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    3. Danke, und: Darauf freue ich mich tatsächlich.

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  8. Das sind tatsächlich ziemlich genaue Vorstellungen und ich bezweifle, dass Du das alles in einem Menschen finden kannst. Aber gut. Man kann ja träumen... ;-)

    Den letzten Punkt finde ich allerdings wirklich merkwürdig. Ich sehe das wie mein Vorkommentator. Ich kann doch nicht anderen die Interpretationshoheit über meine Aussagen überlassen. Ich verstehe durchaus, dass es nicht UNWICHTIG ist, was andere verstehen und wie es ankommt und dass man daran schon auch mehr als einen Gedanken verschwenden sollte. Aber dass es ausschließlich das ist, was zählt..? Ne, dafür kenne ich zu viele merkwürdige Menschen...
    Aber vielleicht verstehe ich ja da auch was falsch ;-))

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    1. Du bezweifelst?
      Dabei sind das nicht mal alle "should haves".
      Ich bin auch sehr viel bereit zu geben und zu akzeptieren.
      Womöglich MEHR als ANDERE.

      Dafür will ich auch was, dafür brauche ich auch was.
      Und ich persönlich fände eine ganze Menge Menschen WENIGER MERKWÜRDIG, wenn sie sich viel öfter an die Erkenntnis hielten, dass einzig wichtig in einer Kommunikation ist, was der Gegenüber versteht.

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    2. Ich sage ja auch nicht, dass ich es nicht gut finde, dass Du solche "Anforderungen" stellst. Im Gegenteil. Du bist ehrlich zu Dir selbst. Ich bewundere es, dass Du solche Dinge für Dich so klar siehst!

      Aber es ist doch schwer, jemanden WIRKLICH passenden zu finden, wenn man diese hohen und vor allem festgelegten Ansprüche hat. Aber das weißt Du ja selbst und das geht nicht nur Dir so.

      Zu der Sache mit der Kommunikation habe ich unten beim Captn was geschrieben...

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    3. Nachdem ich Rain kennen- und schätzen gelernt habe, hat er mit seiner Art und seinen "Macken" die Latte für alle Männer in meinem Leben sehr hoch gelegt.

      Die Art wie er mit einer Frau, sei es Seine, sei es (s)eine Freundin, umgeht, wie er die Frauen wertschätzt, das erlebt man nicht oft und das ein oder andere, was im Text oben als Macke erscheint, ist eigentlich gar keine Macke sondern eine Eigenschaft, die man einfach genießen darf. Und für die ein oder andere Eigenschaft nimmt man doch Funktionsunterhemden gerne in Kauf :)

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    4. Ich lese den Beitrag der hochverehrten Frau Laterne und denke so bei mir: "Herr Zimmermann - was bist du doch ein Glückskeks!" 😍

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  9. Ich finde das tatsächlich eines der erschreckendsten Postings in diesem Blog.
    Denn was bei mir rüberkommt: es gibt nur Hopp oder Topp. Kompromisse oder Zugeständnisse tauchen da irgendwie nicht wirklich auf.

    Vielleicht macht es dann auch die Summe der "Go's", aber ich persönlich würde es als Single-Frau zu anstrengend empfinden, was da auf mich zu komnmt. ich möchte LEBEN und nicht darauf achten, wieviel "Neins" der Mann zählt oder ob ich denke, ich muss doch vorher nochmal Pipi. Is mir doch egal! ;-)

    Aber mir fehlen auch die großen Brüste (also ähm sowohl sprichwörtlich in diesem Posting, als auch in echt ^^). Der Passus: "alle Punkte werden nebensächlich und können von mir übersehen werden, wenn Sie nicht wenigstens Körbchengröße Doppel-E bis G mitbringen" oder so. ^^

    Vieles ändert sich auch im Zusammenleben an Angewohnheiten und vieles findet man raus.

    Dein Ton ist aber hier (zumindest verstehe ich ihn so, vielleicht nur heute, keine Ahnung) sehr dominant und genau so hatte ich Dich auch eingeschätzt. Allerdings wirst Du ja bei großer Oberweite eher zum Schmusekätzchen *hrhr*. :-) Wenn ich mich da an vergangene Postings mal erinnere...

    PS: Ich denke gerade an ein Seminar und auch hier kommt es vielleicht auch auf die Formulierung an, die Du gewählt hast, aber die war vielleicht auch nicht zufällig, keine Ahnung. Gibt mir auf alle Fälle mal einen völlig anderen Blickwinkel auf Dich, als den, den ich bisher hatte. :-)

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    1. Nö, da steht nur: So werde ich glücklich. Sehr viel mehr Probleme entstehen in Beziehungen meiner Meinung nach, weil die Beteiligten genau das eben NICHT erfassen:
      Was macht mich glücklich? Was braucht mein Partner?

      LEBEN ist doch ok - und zwar jeder so, wie er mag. Wer "ich will LEBEN" gleich setzt mit "ich will nicht auf dieses und jenes achten müssen bei meinem Partner", der will auch sonst nicht acht geben, glaube ich. Klar kann man so leben, klar kann man so glücklich werden.
      Aber nicht mit mir^^.

      "Vieles ändert sich"?
      Nee, GAR NICHTS ändert sich, das ist was ich gelernt habe.
      Daher heißt es frühzeitig: Genau hingucken. Und schnell den Finger heben, wenn Dinge nicht passen.

      Ja, die großen Brüste fehlen.
      Ebenso wie noch Einiges andere.
      Ich tendiere mehr und mehr zu einer Fortsetzung^^.

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  10. @A Guy Called Classic / Anni: "...dass ausschließlich zählt, was man gesagt hat und nicht, was der andere hineininterpretiert." / "...Ich kann doch nicht anderen die Interpretationshoheit über meine Aussagen überlassen."

    Ich tendiere dazu, dass es sogar so ist, dass ausschließlich zählt, was "der andere" interpretiert" und dass gar nichts übrig bleibt, als anderen die "Interpretationshoheit" zu überlassen. Dazu tendiere übrigens nicht nur ich, sondern im Grunde alle Erkenntnisse des System- und Kommunikationstheorie der letzten, sagen wir, siebzig, achtzig Jahre. Die Vorstellung der reinen Informationsübertragung (Sender - Empfänger) ist überholt. (Niklas Luhmann meinte dazu in etwas "Kommunikation ist unwahrscheinlich." und das unter anderem damit zu tun, dass jedes Verstehen einer Botschaft von einem völlig individuellen Kontext und Bewussstsein abhängig ist.) Ein Thema, über das ich stundenlang leidenschaftlich diskutieren könnte, der Höflichkeit halber aber natürlich nicht hier ;)

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    1. Wenn man das Hirnge... liest glaube ich das du einer der wenigen bist der sich noch schwerer tut als der Soulweeper eine Frau zu finden, die das aushält %D!
      LG Frau Luhmann haha!

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    2. Ja, das kommt dann durchaus auch mal vor, dass die intellektuelle Flughöhe eines Rezipienten den transportierten Inhalten nicht gerecht wird. Und bedauerlicherweise neigen die Rezipienten dann zur Verächtlichkeit.

      Mich erinnert das ja stark an Intelligenz, die einem geflügelten Wort zufolge ja so gerecht verteilt sei wie nichts sonst auf dieser Welt: jeder meine, er habe genug davon.

      Ich jetzt nicht so: ich halte mich für zu intelligent, um Dummheit zu übersehen und für zu doof, um über ihr zu stehen. Das ist durchaus belastend, zeitweilig ...

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    3. @ Captn:
      Du hast völlig recht - genau das ist der Stand der Kommunikationswissenschaft, auch wenn sich Viele damit schwer tun, die Konsequenzen zu akzeptieren, die sich daraus ergeben.

      Beispielsweise, dass absolut identisch vorgetragene Aussagen von unterschiedlichen Personen (oder sogar von der gleichen Person, aber in unteschiedlichem emotionalen Kontext) völlig unterschiedlich aufgefasst und interpretiert werden. Je nach Vorgeschichte, Vorurteil, Epathiefaktor usw.

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    4. @ Fr. Luhmann:
      Ich fand Ihren Kommentar despektierlich, wenig von Wertschätzung und Respekt zeugend, in Summe also unter aller Kanone:
      Gelbe Karte für Sie.

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    5. @Captn:
      Ja, ich kenne ebenfalls einige Kommunikationstheorien. Ich glaube auch, dass wir vielleicht gar nicht so unterschiedlicher Meinung sind.

      Kommunikation funktioniert doch in (mindestens) zwei Richtungen. Also ist durchaus auch wichtig, was der "Sender" will/sagt/fühlt, oder? Du hast Recht, dass das ERGEBNIS dieser Kommunikation wohl in erster Linie dadurch bestimmt wird, was der "Empfänger" versteht und dieses Ergebnis ist nicht unbedingt vom Sender beeinflussbar.

      Aber man kann doch nicht sagen, dass es völlig UNWICHTIG ist, was der Sender sagen will. Und das "WIE" ist doch auch (nicht nur) mit entscheidend darüber, was der Empfänger versteht. Die Emotionen spielen auf beiden Seiten eine Rolle.

      Und, by the way, ich persönlich finde dieses "Hirnge..." mit Euch durchaus anregend ;-)
      Man lernt doch nie aus!

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    6. @ Herr Zimmermann:
      Habe gerade ein MegaKompliment zugunsten Deines Kommentars bekommen, welches ich vollinhaltlich teile^^ - danke :-).

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    7. Die moderne System- und Kommunikationswissenschaft bietet allerdings auch einen wunderbaren Ausweg aus dem oben beschriebenen Kommunikationsdilemma an, nämlich die Metakommunikation. Menschen sind in der Lage, sich in eine distanzierte Beobachterposition zu begeben und die eigenen Kommunikationsmuster zu reflektieren, ja, sich sogar darüber auszutauschen. So manches Missverständnis lässt sich auf diese Weise klären und aus der Welt schaffen. (Das ist übrigens ein Punkt, der auf meiner "Gut aufgehoben"-Liste steht und den mein Liebster auf so wunderbare Weise erfüllt: Wir können über alles reden. Das löst nicht unbedingt unsere Grundprobleme, s.u., aber es führt doch dazu, dass Konflikte auf der Basis von Wohlwollen und Respekt ausgetragen werden.)

      David Schnarch hingegen meinte einmal, das Problem in Paarbeziehungen sei nicht, dass die Partner nicht wüssten, was ihr Gegenüber sagen wolle. Das Problem sei, dass sie es nicht hören wollten. Die eigentlichen Probleme entstünden, weil A unbedingt etwas wolle, das B auf keinen Fall wolle. Und es sei ein Irrtum anzunehmen, dass A nun B durch intensive und unmissverständlich vorgetragene Kommunikation in exakt dem richtigen Tonfall und der perfekten Formulierung umstimmen könne. Solange der Konflikt ein zwischenmenschlicher bleibe (sprich: "Deine Wünsche vs. meine Wünsche"), sei er nicht lösbar. Lösbar werde er erst, wenn das Dilemma als innerpsychischer Konflikt verstanden werde, also: "Meine Wünsche vs. mein Wunsch, dass deine Wünsche in Erfüllung gehen mögen" (oder auch: "Mein Wunsch, dieses eine konkrete Bedürfnis durchzusetzen, vs. mein Wunsch, ein beständige, dauerhafte und befriedigende Partnerschaft zu führen").

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    8. Irgendwo letztens schrieb eine Paartherapeutin:
      "70% aller Probleme in einer Partnerschaft sind nicht lösbar!"

      Genau.

      Natürlich fehlte im Nachsatz dann eine ehrliche Empfehlungskonsequenz - aber gerade in psychotherapeutischen und paartherapeutischen Gewässern braucht man nicht unbedingt auf selbstlose und vor Allem schnell wirkende Tipps hoffen - ich lese mich mit zynischem Grinsen ab und an durch so Sprottenkolumnen wie diese hier und schüttle mehrheitlich den Kopf.

      Wenn ich als Laie zum Abschluss noch kurz dem Fachmann Schnarch widersprechen darf:

      Das reine VERSTEHEN des Vorhandenseins eines innerpsychischen Konfliktes allein bewirkt noch GAR NICHTS.
      Und ERST RECHT führt er nicht monodirektional zu einer Lösbarkeit des zuvor als zwischenmenschlich wahrgenommenen Konfliktes nur durch dessen Umetikettierung.

      Aus meiner Warte ist der Punkt ungleich banaler, daher -aus Sicht der Paar- und Kommunikationstherapie- sehr viel billiger und schneller im Ergebnis:

      Manchmal ist die für eine Paarbeziehung notwendige Kongruenz in den relevanten Punkten nicht vorhanden.
      Ist sie nicht vorhanden, kann sie nur in 30% (wie oben ausgeführt) aller Fälle EVENTUELL durch Bewusstmachen und Kommunikationstechniken (altdeutsch: Trickserei) teilerreicht werden.
      (sie erreicht aber auch dann nie den Status nativ gewachsenen Glücks).

      In 70% aller Fälle muss man dann zum Ergebnis kommen: Ist so, wird nicht besser.
      Und dann kann sich Jeder seine Konsequenzen daraus überlegen gehen.


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    9. Da muss ich Herrn Schnarch jetzt in Schutz nehmen, weil ich ihn sicher auch verkürzt wiedergegeben habe: Natürlich ist es nicht das Verstehen, das der Konfliktlösung den Weg bahnt. Es sind tatsächlich die Konsequenzen, die aus dieser Einsicht gezogen werden, die letztendlich zur Lösung führen. Und die Lösung kann sehr unterschiedlich ausfallen. Ich kann beispielsweise die Entscheidung treffen, ganz bewusst auf eine Wunscherfüllung zu verzichten, weil mir in der inneren Abwägung das Glück meines Partners an diesem Punkt wichtiger ist. Ich kann meinen Partner in einer Weise konfrontieren, die ihn zwingt, seinerseits Stellung zu beziehen. (In seinem Buch erwähnte Schnarch zum Beispiel, dass seine Frau nach längeren und fruchtlosen Diskussionen eines Tages mit freundlicher Ansage jegliche Empfängnisverhütung absetzte á la: "Für mich wäre es jetzt stimmig, wenn wir ein Kind bekämen. Falls es das für dich nicht ist, bin ich einverstanden, dass du Maßnahmen triffst, um das zu verhindern.") Und natürlich kann es auch sein, dass Trennung eine Lösung ist. Wenn ich das Gefühl habe, dass der Fortbestand einer Partnerschaft nur möglich ist, wenn ich mich selbst verrate, ist das womöglich der beste Weg. Allerdings ist die Frage, ob man einfach nur stur und selbstbezogen ist oder ob man sich selbst die Treue hält, gar nicht so einfach zu beantworten. Das ist es, was ich mit innerpsychischem Konflikt meinte: Es erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst, eine Selbstprüfung und Selbstreflexion, um hier wirklich zu einer klaren Haltung zu finden. Und es erfordert Mut und die Fähigkeit, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Denn sich selbst treu zu bleiben, ist nicht immer einfach und tut oft weh.

      In einem Punkt würde ich dir allerdings widersprechen: Ich glaube nicht, dass ein Glück, das aus solchen inneren Kämpfen und Auseinandersetzungen erwächst, jenem Glück, das einem quasi in den Schoß fällt, weil es einfach von vornherein so gut passt, per se unterlegen ist.

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  11. In Partnerbörsen würden Sie wahrscheinlich in die Kategorie der Schwervermittelbaren fallen... LG J.

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    1. Habe Ihren Kommentar abfotografiert und im persönlich bekannten Blogleserkreis per WHatsApp rumgeschickt.
      Ergebnis:
      Sie besitzen eine Exklusivmeinung :-).

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  12. Ja, wir sind alle nicht einfach zu handhaben...
    Erreicht die Gattin 100%?

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    1. Das soll wohl ein Witz sein, Frau Juliane?
      Wie lange lesen Sie hier mit? 2 Wochen?

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    2. Hmmm, mich würde viel mehr interessieren, gab es eine Zeit in der die Gattin die Kriterien erfüllte oder wurden sie aufgrund persönlicher (Weiter)entwicklung erst im Nachhinein aufgestellt?

      Gruß
      Luise

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    3. Beides mal lautet die Antwort: NEIN.

      Vielleicht war ich früher tatsächlich nicht so sehr fokussiert auf das, was ICH brauche und was MIR wichtig ist, aber der wesentliche Punkt ist glaube ich ein anderer:
      Mir war nicht klar, dass ich es bekommen könnte.
      Dass ich es WERT bin, meine Wünsche erfüllt zu bekommen.
      Denn VORHANDEN waren die Wünsche schon immer.

      Und selbstverständlich war ich so clever, den Fehler zu machen, den so viele machen:
      Zu hoffen, die Dinge bessern sich im Laufe einer Beziehung. Oder gar Ehe.

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  13. Ich sehe wieder einmal das Muster ...

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    1. Vielleicht wäre ein unvorhersagbares, chaotisches Verhalten "gegen das Muster" noch schlimmer und weniger zufriedenstellend.

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    2. So lange es kein Paisley ist ;-)

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  14. Uff.
    Prinzipiell finde ich es gut zu wissen, was man will – und was man vor allem nicht (mehr) will.
    Jedoch wenn dies „nur“ der Auszug ist und dieser Auflistung noch einiges hinzuzufügen wäre, dann frage ich mich schon auch, ob eine allzu konkrete Vorstellung des Wunschpartners (ja, ich formuliere dies bewusst so 😉) uns nicht eher daran hindert als beflügelt, uns auf einen anderen Menschen einzulassen.

    Offen gestanden… Ich habe zwar auch eine ziemlich konkrete Vorstellung, die wäre aber relativ kurz (wollte erst „einfach“ schreiben, aber das ist es im Grunde ja wiederum nicht 😉): Ich wünsche mir einen Partner mit Herzlichkeit im Wesen, mit Zugewandtheit, mit Interesse über den eigenen Tellerrand hinaus – und mit Toleranz und Loyalität. Ob das jetzt alles ist, würde ich jetzt vielleicht nicht beschwören, aber das sind zumindest elementare Eigenschaften, wenn wir es miteinander aushalten wollen. Und ja, eine Ordnung, die es mir erlaubt, jederzeit die Tür öffnen zu können, ist mir wichtig (sagt die, die übrigens nie weiß, wo sie gerade die Nagelschere hingelegt hat oder so 😉). Ich mag einfach ein schönes Zuhause, weil das meine Wohlfühlburg ist, meine Festung, in die ich mich jederzeit verkriechen möchte, wenn ich das brauche.

    Aber eine Oberflächlichkeit bei all dem gönne ich mir dennoch: Der Mann muss größer sein als ich. Ich kann einfach nicht mit einem Mann zusammen sein, bei dem ich mich für einen Kuss hinunterbeugen muss. Das habe ich mal versucht – es ging aber nicht.

    Und ich brauche meinen Freiraum. Auch wenn ich einen Mann noch so sehr liebe, will ich nicht alles und jedes mit ihm gemeinsam machen. Er muss mich auch mal allein gehen lassen, so wie ich es ihn lasse. Aber ich kanns auf den Tod nicht ab, wenn man mich warten lässt. Wenn man sagt, man ist 8 Uhr wieder da, dann ist man entweder da oder man meldet sich kurz via whatsapp „Wird ne Stunde später“. Oder auch 2 oder 3. Kein Problem. Aber warten lassen, da gehe ich durch die Decke.

    Stichwort Streit: Nein, ich finde nicht, dass man den für eine gesunde Beziehung braucht. Aber ich finde, dass man sich auch alles Mögliche sagen können muss. Auch wenns dabei mal hitziger wird oder leidenschaftlicher.

    Jetzt könnte man vielleicht glauben: Die ist aber wenig anspruchsvoll. Ich wiederum sage: Der Teufel steckt im Detail 😉

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  15. Was mir übrigens noch einfällt: Menschen verändern sich mit der Zeit - auch innerhalb einer Beziehung. Was vor 10 Jahren noch passte, stellt sich mit den Jahren mehr und mehr in Frage. Dann (s)einen Weg zu finden, ist für mich fast noch schwieriger als überhaupt erst mal den Menschen zu finden, mit dem man sein will.

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    1. Frau Helma, ich musste lächeln.
      Weil ich das toll finde, wie man eben AUCH sein kann:

      Für sich selbst "einfach" ein paar grobe Eckpfeiler an den Außenrenzen der eigenen Seelenweide als Begrenzungen einrammen, und den Rest sieht man dann schon? Ich höre gerade Frau Laternes Stimme, wie sie ganz ähnlich redet^^.

      Interessant dann aber wieder, was hintendran noch alles kommt.
      Die nächsten Absätze in dem Kommentar lauten nämlich:

      "Auch...und ja..."
      "Aber..."
      "Und ich brauche"
      ....;-)

      DAS nun wiederum erinnert an meine eigene Aufzählung :-).

      Wenn ich zu ein paar Punkten detailliert eingehen darf?
      Ich versteh das mit dem "der Mann muss größer sein" gut. Extrem gut.

      Jetzt ist natürlich nicht jeder höhenmäßig ein Captn - aber ich hab mich in den Tagen in D'dorf mit 1,83m unter den mehrheitlich fast schon KLEIN gefühlt.
      Das ist etwas, über das auch ich - nachdenke.
      Ist Frau Ziggenheimer denn groß??

      WARTEN LASSEN:
      Ich greife dem Sequel zu diesem post voraus, aber:
      Das geht nicht. Gar nicht.

      Warten lassen, Unpünktlichkeit, dasist ein Mangel an Respekt vor der Zeit, die der Andere sich genommen hat für etwas - und ein Mangel an Respekt geht gar nicht.

      Und ehrlich: Bevor ich den Teufel "im Detail stecken lasse", sage ich lieber detailliert, was mich glücklich macht. Das bedeutet nicht, dass es ALLER Einzeldetails braucht, um mich in einer Partnerschaft zufrieden zu stellen - da sbedeutet lediglich, dass es ein reichhaltiges Repertoire gibt, aus dem man als Frau an meiner Seite schöpfen kann.
      Wenn frau mag :-).

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    2. Ich antworte morgen mal drauf - das ist ja echt mühselig so übers Handy 🙄😳

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  16. Ich gestehe, die Kommentare ausnahmsweise mal nicht gelesen zu haben (Sonst bin ich immer brav!) und so halte ich mich auch weitestgehend raus, aber ich habe bei jedem neuen Absatz/Klausel/Programmpunkt deines Postings gedacht: Warum schreibt Rain DAS???
    Als neugieriger Mensch hinterfrage ich vielleicht manchmal zu viel, aber warum? Vielleicht weil eine Dame, an der Du interessiert bist hier liest und Du Werbung machen möchtest? Vielleicht, weil hier eine Dame liest, und Du sie abschrecken möchtest? Vielleicht auch, um für Dich Klarheit zu haben?
    Keine Ahnung, aber mich erschreckt so etwas. Diese genauen Vorstellungen, wie Du oder dein Gegenüber in einer Beziehung sein sollte, damit alles perfekt ist. Das ist so surreal. Und ich hoffe sehr, dass Teil 2 mir ein wenig Aufklärung bringt.
    Denn was gibt es Geileres, als einen Menschen einfach so kennen zu lernen, ohne vorher eine Gebrauchsanweisung oder einen tiefen Einblick zu bekommen. That's life!

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    1. Offen gestanden, ich persönlich schreibe alles mögliche, weil für mich oftmals erst beim Schreiben eine Klarheit in Dingen eintritt, um die ich manches Mal monatelang kreise, ohne erkennen zu können. Warum also nicht auch solche Gedanken? Was will ich, wer bin ich? Kaum jemand schreibt so persönlich. Macht das nicht immer schon diesen Blog aus? 😏

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    2. Nein, es geht nicht um Werbung, und nein, es geht auch nicht um Abschreckung (aber EHER um Abschreckung, als um Werbung^^).

      Vielleicht habe ich es in der Vergangenheit nicht gut gemacht, auf mich aufzupassen,
      und ganz sicher habe ich in der Vergangenheit nicht ausreichend kommuniziert,
      was ich brauche udn was ich keinesfalls brauche.

      Vielleicht, weil ich es nicht wert war, Ansprüche zu stellen, aus meiner Sicht.
      Nun kenne ich sie. Nun stelle ich sie.
      Das KANN also stimmen: "Klarheit zu haben".

      Was es Geileres gibt, als einen Menschen einfach so kennenzulernen?
      Einen Menschen kennenzulernen und mit jedem weiteren Schritt festzustellen, der Weg wird glatter statt steiniger.

      Ich finde es einfach wichtig, klar zu bennen, was Einem wichtig ist
      und was man will.
      Ich bin zu gottverdammt alt für einen Berg an Kompromissen und Zugeständnissen.

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    3. Lieber Rain, zu wissen was man will oder braucht schließt ja nicht aus, sich auf Neues einzulassen. Manchmal sind es eben die unerwarteten Dinge, die einen Weg ebnen (um bei deinem Bild zu bleiben)

      Und Nein! Du bist nicht zu alt. Ich bin um einiges älter und erlebe gerade aktuell, wie wertvoll es ist, jemanden ohne viel Vorspiel und Planung kennen zu lernen.

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  17. Auch nach mehrmaligem Durchlesen habe ich nun nichts entdeckt, was irgendwie vollkommen abwegig oder abstrus wäre (vielleicht abgesehen von der Krankheits-Bommelmütze - aber wenn sie hilft *g).

    Es ist in meinen Augen eine wirklich reife Leistung, seine Wünsche - Bedürfnisse - Erfordernisse und ja auch Angebote an den Anderen in einer Beziehung so klar zu formulieren. Ich wage die Behauptung, die wenigsten Menschen waren sich selber gegenüber jemals ehrlich genug, alle Dinge, die sie selber brauchen einmal zusammenzutragen - geschweige denn gar, alle diese Dinge anderen gegenüber zu offenbaren.

    Chapeau dafür

    LG
    Mechthilda

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    1. Danke. Vielen Dank, von Herzen.
      Ich finde diese Dinge auch nicht (merh) abstrus oder gar überzogen.

      Mir waren viele Dinge lange nicht klar.
      Als sie mir dann klar waren, hielt ich ihre Existenz erst für eine Träumerei.
      Später für eine Fehlfunktion.
      Noch später für keine Fehlfunktion, aber trotzdem nicht erreichbar für mich.

      Nun fange ich, bekannten Wünschen eine neue Bedeutung beizumessen.
      Vielleicht waren sie zu lange eingesperrt.
      Das muss nicht so bleiben.

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  18. Ich finde viele Sachen normal. Manche Sachen ein wenig "bizarr". Nein, nicht die Plüschtiere - mein Bello teilt sich seit 30 Jahren das Bett mit mir und durfte auch mit ins Krankenhaus *hüstel* Und das mit den Märchen ^^.

    Naja, ich bin eher der geborene Single und kann viele Dinge wahrscheinlich nicht mehr nachvollziehen. Entweder bin ich zu egoistisch (kann nicht sein, bin Wassermann) oder der Partner ist es. Zu dominante Partner sind nichts für mich.

    Aber bei Musik weinen? Da mache ich doch gerne mit :)

    https://www.youtube.com/watch?v=JozAmXo2bDE

    Dieses Begeisterung ... *schnief*

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    1. Ok, wirklich geheult habe ich beim Tod von David Bowie (Chris Cornell lebte da noch). Ich habe vorher dauernd die geile Version von Chris Hadfield gehört.

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    2. Oder diese beiden Videos gegeneinander vergleicht:

      https://www.youtube.com/watch?v=xp18-EDMxeo

      https://www.youtube.com/watch?v=pDsQOdiCd9E

      Ok, Jan Plewka hat seine Stimme behalten.

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    3. Also ehrlich? Ich finde da nix mit dabei, das das Label "bizarr" in meinen Augen verdient - somit muss es an der Begriffsdefinition von BIZARR liegen^^.

      Ich überlege mir aber die mögliche Konsequenz für mich daraus, sollte sich die Mehrheit meiner Umwelt der Einschätzung "bizarr" anschließen:
      Stelle ich mal fest, dass Dinge, die ich für ganz normal, selbstverständlich und nicht überzogen in meiner Beziehung voraussetze, von meiner Umwelt als "überzogen" und "bizarr" bezeichnet werden, bleibe ich glaube ich lieber allein. Wirklich.

      Man muss nicht jeden Preis zahlen - und schon gar nicht einen solchen, bei dem man den Eindruck hat, man hat sich selbst mit zuviel Rabatt an den Markt gesetzt.

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Hinterlassen Sie an dieser Stelle ruhig Ihre Gedanken - in dem Bewusstsein, dass Sie sich hier in meinem Wohnzimmer befinden und bei mir zu Gast sind.

Ich freue mich über Ihren Kommentar, wenn er dies beherzigt, aber ich lösche ihn, wenn er sein Gastrecht missbraucht.

Und sofern Sie auf Ihren Kommentar eine Antwort von mir haben möchten, erkenne ich das daran, dass er nicht anonym und ohne Namenszeichen abgegeben wurde.